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Bildanalyse - Mustererkennung

06/04/2008 - 05:22 von Ralf Kusmierz | Report spam
X-No-Archive: Yes

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Moin,

mal etwas ganz Angewandtes: Dieses Bild
<http://img86.imageshack.us/img86/17...w3.png> wurde einer
Veröffentlichung entnommen und etwas aufbereitet (Koordinatenlinien
entfernt) - ursprünglich wurde es wahrscheinlich mit Microsoft EXCEL
erzeugt, hatte dann aber wohl noch einige Bildbearbeitungsschritte
absolviert, bevor es sich letztendlich in dieser Qualitàt in einer
Veröffentlichung wiederfand. Es enthàlt rote und grüne annàhernd
quadratische Markierungen mit einer Kantenlànge von ca. 4-5 Pixeln.

Ich (und auch andere) hàtte großes Interesse daran, von so vielen
Markierungen wie möglich deren (nicht unbedingt ganzzahlige)
Mittelpunktsposition so genau wie möglich zu ermitteln (und die
Autoren rücken die Quelldaten natürlich nicht raus).

Die Probleme sind offensichtlich: Die Markierungen sind teilweise
ziemlich verzerrt, die roten sind über die grünen gedruckt, in manchen
Bereichen hàufen sich die Markierungen so sehr, daß sie nicht mehr
einzeln voneinander zu unterscheiden sind.

Gleichwohl besteht auch daran Interesse, in den "Klumpungen" so viele
Markierungen wie möglich so genau wie möglich zu identifizieren und zu
positionieren. Dabei könnte die Überlegung hilfreich sein, daß die
Rànder von "Klumpen" natürlich auch von Markierungen gebildet sein
müssen.

Aus anderen Quellen sind bereichsweise Summenhàufigkeiten für die
Markierungen bekannt - von diesen bekannten Summen können den
"Klumpen" dann per Subtraktion Anzahlen zugeordnet werden, was um so
genauer wird, je mehr Markierungen schon wahrscheinlich richtig
identifiziert und eingemessen wurden. Im Ergebnis wàre es dann eine
nützliche Aussage, die Grenzen der "Klumpen" beschreiben und diesen
nicht auflösbaren Flàchen dann Anzahlen zuordnen zu können.

Gibt es Software, die beim Auseinanderfieseln hilfreich wàre, hat
vielleicht jemand andere gute Ideen zum Vorgehen? (Ich habe mir
einiges zum Selbstprogrammieren (Mustererkennung) überlegt, aber das
ist jedenfalls abschreckend viel Arbeitsaufwand.)


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

Lesen sie die antworten

#1 Roland Franzius
06/04/2008 - 14:54 | Warnen spam
Ralf Kusmierz schrieb:
X-No-Archive: Yes

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Moin,

mal etwas ganz Angewandtes: Dieses Bild
<http://img86.imageshack.us/img86/17...w3.png> wurde einer
Veröffentlichung entnommen und etwas aufbereitet (Koordinatenlinien
entfernt) - ursprünglich wurde es wahrscheinlich mit Microsoft EXCEL
erzeugt, hatte dann aber wohl noch einige Bildbearbeitungsschritte
absolviert, bevor es sich letztendlich in dieser Qualitàt in einer
Veröffentlichung wiederfand. Es enthàlt rote und grüne annàhernd
quadratische Markierungen mit einer Kantenlànge von ca. 4-5 Pixeln.

Ich (und auch andere) hàtte großes Interesse daran, von so vielen
Markierungen wie möglich deren (nicht unbedingt ganzzahlige)
Mittelpunktsposition so genau wie möglich zu ermitteln (und die
Autoren rücken die Quelldaten natürlich nicht raus).

Die Probleme sind offensichtlich: Die Markierungen sind teilweise
ziemlich verzerrt, die roten sind über die grünen gedruckt, in manchen
Bereichen hàufen sich die Markierungen so sehr, daß sie nicht mehr
einzeln voneinander zu unterscheiden sind.

Gleichwohl besteht auch daran Interesse, in den "Klumpungen" so viele
Markierungen wie möglich so genau wie möglich zu identifizieren und zu
positionieren. Dabei könnte die Überlegung hilfreich sein, daß die
Rànder von "Klumpen" natürlich auch von Markierungen gebildet sein
müssen.

Aus anderen Quellen sind bereichsweise Summenhàufigkeiten für die
Markierungen bekannt - von diesen bekannten Summen können den
"Klumpen" dann per Subtraktion Anzahlen zugeordnet werden, was um so
genauer wird, je mehr Markierungen schon wahrscheinlich richtig
identifiziert und eingemessen wurden. Im Ergebnis wàre es dann eine
nützliche Aussage, die Grenzen der "Klumpen" beschreiben und diesen
nicht auflösbaren Flàchen dann Anzahlen zuordnen zu können.

Gibt es Software, die beim Auseinanderfieseln hilfreich wàre, hat
vielleicht jemand andere gute Ideen zum Vorgehen? (Ich habe mir
einiges zum Selbstprogrammieren (Mustererkennung) überlegt, aber das
ist jedenfalls abschreckend viel Arbeitsaufwand.)



Mit Mathematica und einiger Erfahrung ist das ein Dreizeiler. Aber
andere Programme sind möglicherweise billiger und in Hinsicht auf
Grafikanalyse leichter zu erlernen.


Roland Franzius

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