Bildschirm-Empfehlung

25/02/2011 - 08:56 von Susann Markward | Report spam
Hallo,

ich suche von euch eine Empfehlung für zwei Bildschirme. Die Kosten sind
nicht egal, aber nicht primàr wichtig.

Anwendung: - Software-Entwicklung
- Büroarbeitsplatz

Hauptkriterien: - matter Bildschirm
- pro AP zwei Bildschirme (nebeneinander)

Bzgl. der Größe (Zoll) bin ich mir unsicher. Ebenfalls bzgl. des Themas
Widescreen bzw. HD-Tauglichkeit (das ist doch eigentlich für einen
Büro-PC unwichtig).

Wenn ich bei Hardwareschotte nachschaue, kann ich bzgl. des
Hauptkriteriums nicht filtern. Und in den Produktdaten, die bei
Hardwareschotte hinterlegt sind, ist das auch nicht erkenntlich,
zumindest für mich nicht.

Danke
Susann
 

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#1 Marcel Müller
25/02/2011 - 10:02 | Warnen spam
Hallo,

Susann Markward wrote:
ich suche von euch eine Empfehlung für zwei Bildschirme. Die Kosten sind
nicht egal, aber nicht primàr wichtig.

Anwendung: - Software-Entwicklung
- Büroarbeitsplatz



solange Du nicht mit Bildbearbeitung arbeiten willst, kannst Du guten
Gewissens auf die billigen TN-Panels zurückgreifen.

Hauptkriterien: - matter Bildschirm



Das ist bei Arbeitsplatzgeràten glücklicherweise kein Problem. Die gibt
es auch in matt in hinreichender Auswahl.

- pro AP zwei Bildschirme (nebeneinander)



Das ist zunàchst einmal keine Frage des Bildschirms. Eher eine Frage des
Platzes.

Bzgl. der Größe (Zoll) bin ich mir unsicher.



Wieviel Platz hast Du?
Wieviel Geld hast Du?

Ebenfalls bzgl. des Themas
Widescreen



Um Widescreen kommst Du ab 22" nicht herum. Meide aber wenigstens die
Panzer-Sehschlitze im 16:9-Format.

Im Kontext Dual-Monitor ist Widescreen leider etwas problematisch, weil
die nebeneinander dann doch ziemlich Platz fressen, respektive an den
Ràndern in unergonomische Entfernungen rücken. Am besten waren dafür die
alten 5:4-Monitore in 19" geeignet.
In diesem Zusammenhang darf man die Frage stellen, ob nicht /ein/
größerer Wide-Screen besser als zwei Kleine ist, da letztere keine
sinnvolle Möglichkeit zur Ausnutzung der Vertikalen bieten.

bzw. HD-Tauglichkeit (das ist doch eigentlich für einen
Büro-PC unwichtig).



Das ist wirklich völlig egal.

Mir fehlt aber noch mindestens ein weiterer Parameter: die Pixeldichte
(dpi). Je nach persönlicher Sehfàhigkeit, und favorisiertem
Betrachtungsabstand und auch der verwendeten Software ist hier ggf. eine
Einschrànkung erforderlich.

Falls alle Software (einschließlich Betriebssystem) uneingeschrànkt
mitspielt, kann der Wert nicht zu hoch liegen. In der Praxis ist das
aber selten der Fall. Im besonderen unter Windows erlebe ich immer
wieder Programme, die sich größeren Schriften (in Pixeln gemessen)
stellenweise vehement widersetzen. Entweder werden die Texte
abgeschnitten, oder die Schriften lassen sich gar nicht erst vergrößern.
Mit diesen Programmen kann man auf hochauflösenden Bildschirmen nicht
arbeiten. Hier liegt die magische Grenze (je nach Geschmack) zwischen 85
und 100 dpi.

Wenn alle Komponenten mitspielen, sind hochauflösende Displays bei
konstanter Schriftgröße in mm allerdings ein Traum. Hier kann man
durchaus bis 120dpi gehen. Das einzige, was dann im Weg steht, ist der
Preis. 2560*1600 ist halt doch empfindlich teuer und selbst die haben
meist nur 100dpi, weil 30". Wobei, wenn man dafür statt zwei Displays
nur eines braucht, kann die Rechnung sogar fast wieder aufgehen kann.


Ein weiterer Punkt, auf den ich achten würde, ist die Leuchtdichte.
Diese sollte sich auf ein sinnvolles Maß reduzieren lassen. Wenn man
lange davor sitzt (bei Entwicklung nicht ungewöhnlich) und dann an einer
Tour mit 170cd/m² die Augen bestrahlt, ist es kein Wunder, wenn sich
Besch´werden, wie Kopfschmerzen dazu gesellen. Die Regelung sollte auf
jeden Fall bis 100cd/m² herunter reichen, besser noch weiter (z.B. 60cd/m²).


Wenn ich bei Hardwareschotte nachschaue, kann ich bzgl. des
Hauptkriteriums nicht filtern. Und in den Produktdaten, die bei
Hardwareschotte hinterlegt sind, ist das auch nicht erkenntlich,
zumindest für mich nicht.



Nimm prad.de


Marcel

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