Bildverwaltung (Linux und generell)

18/06/2014 - 12:24 von Uwe Borchert | Report spam
Hallo liebe Gemeinde,

ich benutze shotwell 0.18 unter Linux für die Bildverwaltung. Das
funktioniert relativ gut, einige Unbequemlichkeiten sind aber doch
vorhanden. Daher wollte ich mich mal generell über den Stand der
Entwicklung und die typischen Nutzer informieren.

* shotwell hat einfache Bildbearbeitungsfunktionen, welche ich
aber nie nutze. IMHO sind diese unnötig. Benutzt jemand solche
Funktionen in seinem Bildverarbeitungsprogramm?

* shotwell ist ein reines GUI-Programm für X11. Ich muss also
shotwell in X11 starten um die Datenbank auf den neusten Stand
zu bringen. Ich hàtte aber gerne eine Datenbank (db) die per
cron auf den neusten Stand gebracht werden kann. Die GUI sollte
nur ein reiner db-Browser sein.

* shotwell sollte auch nicht für die Verwaltung von Fotos über
das Netz verwendet werden. Das ist eine Einschrànkung die mich
aktuell (noch?) nicht tangiert. Ich sehe jedoch bei größeren
Arbeitsgruppen durchaus das Verlangen Fotos und db zentral auf
dem NAS/Server zu speichern und die db dann aber über das Netz
lokal auf verschiedenen Arbeitsplàtzen anzusehen.

* shotwell kennt sogenannte Events, welche zusammenhàngende
Zeitràume sind, automatisch nach den Datumseintràgen erstellt
werden und auch abànderbar sind. Das erscheint mir viel zu
unflexibel. Events können sich auch wiederholen, Lücken haben
und so weiter ... Das ist jedoch gegen die Ansichtsweise der
Entwickler von shotwell. Muss man das über Keywords/Tags lösen?
Gibt es eine Möglichkeit Events in den Exif-Daten zu halten
jenseits von Keywords und Datum? Ich hoffe die Darstellung war
halbwegs verstàndlich?

Fazit: shotwell ist eine typische Einzelplatzanwendung für den
Amateur und ggf. kleinen Profi. Daher nun meine Fragen: Eine
professionelle Anwendung sollte doch anders aussehen?

* Fotos und db werden auf irgend einem Rechner gehalten

* alle Daten der db müssen in den Exif-Daten enthalten sein
und die db muss aus den Exif-Daten wieder vollstàndig neu
erzeugt werden können.

* die db kann/muss aus der Kommandozeile auf den neusten Stand
gebracht werden, zB über cron

* auf die db kann über das Netz zugegriffen werden

* die GUI ist ein reiner Browser die mit der db kommunizieren
und dieser auch Anweisungen (update jetzt ... ) geben kann

* Jede Form der Bildmanipulation jenseits einer Einstellungen
für die Wiedergabe (welche aber nur in der db, jedoch nicht
in den Exif-daten gehalten werden) ist fehl am Platz und
müssen an die EBV weitergeleitet werden

Ist diese Auffassung so halbwegs korrekt? Mache ich da noch
unprofessionelle Denkfehler?

MfG
 

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#1 А. Воgnеr
18/06/2014 - 12:51 | Warnen spam
Am Mit, 18 Jun 2014 12:24:35 CEST schrieb Uwe Borchert:

Hallo liebe Gemeinde,

ich benutze shotwell 0.18 unter Linux für die Bildverwaltung. Das
funktioniert relativ gut, einige Unbequemlichkeiten sind aber doch
vorhanden. Daher wollte ich mich mal generell über den Stand der
Entwicklung und die typischen Nutzer informieren.



Ich kann dir nicht viel dazu sagen, da ich eine Eigenlösung verwende,
aber es gibt noch Aftershot Pro, das ich aber mittlerweile nicht mehr
empfehlen kann. Die verkauf(t)en das Programm als 64bit tauglich, das es
mit aktuellen Distris nicht (mehr) ist und die Anpassung dafür
verkaufen sie als ein neues Programm für das man wieder voll zahlen
soll. Die 10% Nachlass betrachte ich als einen Scherz. Die DB von ASP
habe ich nie genutzt.

Ich bin am Sprung zu Darktable. Vielleicht gibt es ja dort was, was du
suchst. Die Mailinglist ist sehr hilfsbereit.


Αl

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