Billigmonitor ueberrascht positiv

29/08/2009 - 20:31 von Michael Landenberger | Report spam
Hallo,

ich habe mir heute einen Billig-TFT (HannsG JC199 DP) gegönnt. Es
handelt sich dabei um einen 19"-Monitor mit 1280x1024 Pixel Auflösung
(5:4). Der Monitor soll an einem nur gelegentlich für Büroaufgaben
genutzten Rechner eingesetzt werden.

Angesichts des sehr günstigen Preises (80 Euro beim Supermarkt des
geringsten Misstrauens) hatte ich keine sonderlich hohen Erwartungen an
das Geràt. Allerdings überraschte der Monitor schon vor dem Kauf durch
den Umstand, dass er über eine DVI-Schnittstelle verfügt, was in dieser
Preisklasse absolut unüblich ist. Das passende Kabel liegt allerdings
nicht bei, nur ein VGA-Kabel wird mitgeliefert.

Nach der Inbetriebnahme die zweite Überraschung: das Bild ist schon
über den analogen Eingang sehr ansehnlich. Mit Ausnahme einiger
minimaler Unregelmàßigkeiten bei der Ausleuchtung und eines nicht
sonderlich großen, für Büroarbeiten aber völlig ausreichenden
Betrachtungswinkels gibt es kaum Anlass zur Kritik. Das Bild ist scharf
und frei von Störungen. Auch das von einer TV-Karte gelieferte
Fernsehbild stellt der Monitor sehr ordentlich dar.

Derzeit hàngt der Monitor am VGA-Anschluss einer ATI Radeon 9800.
Erstaunt hat mich dabei wie bereits geschrieben die Bildqualitàt, aber
auch der Umstand, dass das Bild ohne weitere Justagearbeiten exakt
zentriert war und auch die Bildgröße genau zum Panel passte (natürlich
musste die Auflösung der Grafikkarte passend zum Monitor eingestellt
werden, aber am Monitor selbst musste nichts veràndert werden). In
diesem Zusammenhang habe ich noch einige Fragen: werkelt hinter dem
Analogeingang von modernen TFT-Monitoren irgend eine Art Automatik, die
die Bildgröße und die Zentrierung exakt an das Panel anpasst? Oder muss
ich damit rechnen, irgendwann doch etwas nachjustieren zu müssen? (wenn
ja, würde ich mir noch ein DVI-Kabel holen, was das Problem vermutlich
aus der Welt schaffen würde) Welche Vorteile hàtte es ansonsten, den
DVI-Eingang zu benutzen? Ich weiß, digital soll besser sein, aber im
Augenblick kann ich überhaupt keinen Qualitàtsunterschied zwischen dem
analog angesteuerten HannsG-Monitor und einem digital angesteuerten
Benq-Monitor gleicher Größe erkennen.

Gruß

Michael
 

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#1 Dirk Wolfgang Glomp
30/08/2009 - 08:58 | Warnen spam
Am Sat, 29 Aug 2009 20:31:17 +0200 schrieb Michael Landenberger:

Hallo,

ich habe mir heute einen Billig-TFT (HannsG JC199 DP) gegönnt. Es
handelt sich dabei um einen 19"-Monitor mit 1280x1024 Pixel Auflösung
(5:4). Der Monitor soll an einem nur gelegentlich für Büroaufgaben
genutzten Rechner eingesetzt werden.

Angesichts des sehr günstigen Preises (80 Euro beim Supermarkt des
geringsten Misstrauens) hatte ich keine sonderlich hohen Erwartungen an
das Geràt. Allerdings überraschte der Monitor schon vor dem Kauf durch
den Umstand, dass er über eine DVI-Schnittstelle verfügt, was in dieser
Preisklasse absolut unüblich ist. Das passende Kabel liegt allerdings
nicht bei, nur ein VGA-Kabel wird mitgeliefert.

Nach der Inbetriebnahme die zweite Überraschung: das Bild ist schon
über den analogen Eingang sehr ansehnlich. Mit Ausnahme einiger
minimaler Unregelmàßigkeiten bei der Ausleuchtung und eines nicht
sonderlich großen, für Büroarbeiten aber völlig ausreichenden
Betrachtungswinkels gibt es kaum Anlass zur Kritik. Das Bild ist scharf
und frei von Störungen. Auch das von einer TV-Karte gelieferte
Fernsehbild stellt der Monitor sehr ordentlich dar.



Aha, ich bin mit dem 28" HansG auch sehr zufrieden.

Derzeit hàngt der Monitor am VGA-Anschluss einer ATI Radeon 9800.
Erstaunt hat mich dabei wie bereits geschrieben die Bildqualitàt, aber
auch der Umstand, dass das Bild ohne weitere Justagearbeiten exakt
zentriert war und auch die Bildgröße genau zum Panel passte (natürlich
musste die Auflösung der Grafikkarte passend zum Monitor eingestellt
werden, aber am Monitor selbst musste nichts veràndert werden). In
diesem Zusammenhang habe ich noch einige Fragen: werkelt hinter dem
Analogeingang von modernen TFT-Monitoren irgend eine Art Automatik, die
die Bildgröße und die Zentrierung exakt an das Panel anpasst? Oder muss
ich damit rechnen, irgendwann doch etwas nachjustieren zu müssen? (wenn
ja, würde ich mir noch ein DVI-Kabel holen, was das Problem vermutlich
aus der Welt schaffen würde) Welche Vorteile hàtte es ansonsten, den
DVI-Eingang zu benutzen? Ich weiß, digital soll besser sein, aber im
Augenblick kann ich überhaupt keinen Qualitàtsunterschied zwischen dem
analog angesteuerten HannsG-Monitor und einem digital angesteuerten
Benq-Monitor gleicher Größe erkennen.



Die Sache ist folgende, die Grafikkarte arbeitet intern digital
und muß das Bild für den Analog-Ausgang vorher wandeln und ein
TFT-Monitor arbeitet intern ebenso digital und muß ein analoges Signal
ebenfalls wieder zurückwandeln. Das ist nicht besonders sinnvoll.

Es empfielt sich daher einen digitalen Monitor auch mit digitalen Bilddaten
zu versorgen, also nehme besser ein DVI-Kabel.

Inwei weit davon die Bildqualitàt verbessert wird kann ich dir nicht sagen.

Dann haben die TFTs eine Interpolation um Videomodi die nicht dem
bevorzugten Matrix entsprechen auf die gesamte Flàche zu aufzuspannen.

Dirk

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