Bootanpassung Ubuntu in Virtual PC

07/08/2010 - 14:10 von Helge Kruse | Report spam
Hallo,

ich habe in einem Microsoft Virtual PC 6.1 eine Ubuntu Distribution
installiert (Ubuntu 9.10 - Karmic Koala). Ich benötige sie nur für
gelegentliche Linux-Arbeiten. Da die Bildschirmauflösung von 640x480
nicht ausreicht, möchte ich dem Linux-Kernel beim Start einen
entsprechenden Parameter vgay1 (o.à.) mitgeben.

Leider startet GRUB sofort durch, ohne dass ich eine Möglichkeit hàtte
den Parameter manuell einzugeben. Da das sowieso permanent auf eine
andere Auflösung gestellt werden sollte, wàre es auch zweckmàßiger, das
gleich über die Konfiguration bei laufendem Linux zu erledigen.

Kann mir jemand helfen und mir schreiben, wie ich so einen
Kernel-Parameter für den nàchsten Betriebssystemstart konfigurierten kann?


Gruß,
Helge
 

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#1 Juergen Ilse
07/08/2010 - 16:07 | Warnen spam
Hallo,

Helge Kruse wrote:
ich habe in einem Microsoft Virtual PC 6.1 eine Ubuntu Distribution
installiert (Ubuntu 9.10 - Karmic Koala). Ich benötige sie nur für
gelegentliche Linux-Arbeiten. Da die Bildschirmauflösung von 640x480
nicht ausreicht, möchte ich dem Linux-Kernel beim Start einen
entsprechenden Parameter vgay1 (o.à.) mitgeben.



@work habe ich fuer gelegentlichen Zugriff auf Linux-Software (in dem
Fall "xsane", weil das scannen vom "Brother Contrl-Center" graesslich
grosse PDFs erzeugt) ein "coLinux" (eine 0.7.8 Beta-Version) installiert.
Als Image bin ich vom Ubuntu9.04-Image ausgegangen, habe damit dann ein
ext3-Filesystem auf einer 8GByte-Datei erzeugt und das gesamte System
aus dem Image auf das neue Filesystem umkopiert. Dann noch unter Windows
"putty" und "Xmingw" installiert, unter coLinux/Ubuntu dann noch den
"update-manager" nachinstalliert und ein Distributions-Upgrade auf 9.10
durchgefuehrt sowie die von mir sonst noch gewuenschte Linux-SOftware
nachinstalliert. Nun habe ich (mittels coLinux) neben dem laufenden
Windows ein Ubuntu9.10 im Hintergrund laufen, auf das ich mit bei
Bedarf per ssh aufschalten kann und per "ssh-X11-forwarding" auch
X11-Programme wie "xsane" auf den Windows-Desktop bekommen kann.

Da ich fuer etliche andere Software @work doch auf Windows angewiesen
bin (leider), ist das fuer mich eine praktikable Moeglichkeit zusaetzlich
auf Linux zurueckzugreifen.

Zurueck zu deiner Loesung: wenn du per Netzwerk ebenfalls an deinen
"Virtual PC 6.1" herankommst (von deinem Hostsystem aus), warum musst
du dann in der Console eine hoehere Aufloesung haben? Warum arbeitest
da dann nicht per Default ueber z.B. ssh auf dem Virtual PC? Und fuer
X11-Programme kannst du dir doch unter Windows einen X-Server wie z.B.
Xmingw installieren, auf den du dann die Linux-Software ausgeben laesst.

Leider startet GRUB sofort durch, ohne dass ich eine Möglichkeit hàtte
den Parameter manuell einzugeben.



Hast du mal versucht, wenn grub bootet <ESC> zu druecken?
Siehe dazu auch:

http://www.gnu.org/software/grub/ma...rface.html

Da das sowieso permanent auf eine andere Auflösung gestellt werden sollte,
wàre es auch zweckmàßiger, das gleich über die Konfiguration bei laufendem
Linux zu erledigen.



Und? Warum aenderst du dann die Konfigurationsdatei nicht?
In der Doku zu grub die auch zu finden ist unter:

http://www.gnu.org/software/grub/manual/legacy/

steht doch alles notwnedige drin. Oder benutzt du grub2? Dann findst du die
Doku z.B. unter:

https://help.ubuntu.com/community/Grub2

Kann mir jemand helfen und mir schreiben, wie ich so einen
Kernel-Parameter für den nàchsten Betriebssystemstart konfigurierten kann?



Ich habe dir die Quellen genannt, wo du das nachlesen kannst (und dir
Hinweise gegeben, wie du alternativ mit dinem Linux umgehen kannst,
ohne die Notwendigkeit zu haben, an der Consolenaufloesung drehen zu
muessen, sowie dir den Hinweis auf "coLinux" statt "Virtual PC" gegeben,
was u.U. eine Resourcnschonndere Alternative sein koennte, wenn du nur
ein Linux zusaetzlich zum Windows laufen haben willst).

Ach ja, "coLinux" findet man auf http://www.colinux.org/, downloads
findest du auf Sourceforge.net.

Tschuess,
Juergen Ilse ()
Ein Domainname (auch wenn er Teil einer Mailadresse ist) ist nur ein Name,
nicht mehr und nicht weniger ...

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