Böse Falle ;-)

04/02/2015 - 22:37 von Reinhard Zwirner | Report spam
Hi,

auch wenn es für mich eher peinlich ist, wollte ich hier doch eine
kleine Geschichte erzàhlen, um Euch vor dem Reintappen in eine
àhnlich gelagerte Falle zu warnen.

Ich habe mir also für Quick-and-dirty-Tests so ein kleines
AVR-Testmaschinchen besorgt:

<http://www.ebay.de/itm/GM328-LCD-An...84fc18>

Beim Ausprobieren funktionierte alles wie erhofft/erwartet. Dann
steckte ich eine der OA81s, die ich in einem kürzlichen Thread zum
Ausprobieren angeboten hatte, die aber keiner haben wollte, in die
Testaufnahme und drückte den Startknopf: uups, Uf war gut 800 mV. HÎ
Andere OA81: Testergebnis gleicher Größenordnung. Grübel, grübel. Im
AVR-Forum nachgefragt, etliche Messungen gemacht und gepostet.

Schließlich die Lösung: Bei diesen Dioden wie offenbar den meisten
GE-Dioden liegt die Flußspannung schon bei wenigen mA Vorwàrtsstrom
in der Größenordnung von 1 V! Hàtte auch so im Datenbuch nachgelesen
werden können. Aber man (zumindest ich bisher) hat bei GE-Dioden als
Uf halt 200-300 mV im Hinterkopf!

Bei einer Golddraht-Diode OA 180 war die Welt dann aber wieder in
Ordnung ;-)!

HTH

Reinhard
 

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#1 Marcel Mueller
04/02/2015 - 23:06 | Warnen spam
On 04.02.15 22.37, Reinhard Zwirner wrote:
Schließlich die Lösung: Bei diesen Dioden wie offenbar den meisten
GE-Dioden liegt die Flußspannung schon bei wenigen mA Vorwàrtsstrom
in der Größenordnung von 1 V! Hàtte auch so im Datenbuch nachgelesen
werden können. Aber man (zumindest ich bisher) hat bei GE-Dioden als
Uf halt 200-300 mV im Hinterkopf!



Das kann Dir bei Schottkys auch passieren. Die sind manchmal auch nur in
der Power-Point-Pràsentation signifikant besser als das gute alte Silizium.


Marcel

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