Brauchbarer Computermonitor für Menschen mit Sehschwäche gesucht

03/01/2015 - 10:39 von Volker Bartheld | Report spam
Hallo!

Ich begebe mich ja gerne in die Obhut von Experten, insbesondere, um mir
zeitintensive und potentiell fehlertràchtige Iterationen mit irgendwelchen
Bananenprodukten zu ersparen. Noch dazu bei Themen, wo ich làngst nicht
mehr auf dem aktuellen Stand bin. Genug des Vorworts.

Konkret geht es bei meinem Problem um einen schon etwas àlteren Menschen,
der ein paar Augendefekte hat (Linsentrübung, Fremdkörper auf/unter der
Hornhaut, Fehlsichtigkeit) und sehr über seinen Computermonitor (ein Sony
300sf Röhrenteil) klagt. Das Bild sei nicht "groß genug", unscharf, die
Geometrie verzogen, usw.

Ich habe mir das Ding angesehen, die Sache ist zwar weniger schlimm als
befürchtet - aber eine visuelle Offenbarung ist der bleischwere 20-Zöller
definitiv nicht.

Der Wunsch geht logischerweise Richtung LCD-Monitor - aber welcher? Ganz
klar liegt der Schwerpunkt _nicht_ auf einer grellen, schnellen Gamerkiste
mit Wahnsinnsauflösung in Form von Minipixeln, sondern etwas, was die
tàgliche Büroarbeit erleichtert und ein einigermaßen solides Bild bei
brauchbarer Ergonomie liefert - auch, wenn man nicht total senkrecht
draufschaut. Monitorerhöhung in Form eines Holzschemelchens, wo auch die
Tastatur drunterpaßt, hàtte ich ggfs. noch.

Der Rechner ist (WIMRE) ein Fujitsu-Siemens Esprimo P2511 [1],
DVI/HDMI-Anschluß habe ich nicht entdecken können, d. h. falls VGA (bzw.
die mit dem Intel GMA 3000 machbare Auflösung) nicht ausreicht, müßte man
eine entsprechende Grafikkarte nachrüsten, was aber eher Ultima Ratio
wàre. Ich will an dem Ding nicht übermàßig viel schrauben.

Ob das 16:9-Format hier überhaupt nützlich ist und es Alternativen gibt,
sei mal dahingestellt. Hardwarekalibrierbar oder sonstwie exquisit muß die
Glotze nicht sein. Vielleicht ein Dell UltraSharp U2414H? Ob man mit den 4
Zoll mehr Diagonale tatsàchlich was reißen kann? Der NEC PA272W-BK ist
definitiv zu teuer, vielleicht ein Samsung SyncMaster S27C450D oder
LS27C65UDS/EN SM S27C650D [2]?

Letztere hàtten ja auch noch einen VGA-Port. Schon klar, daß das nicht
optimal ist und der im Motherboard eingebaute Grafikchip womöglich
1920x1080 nicht unterstützt. Die Icon- und Fontgrößen wird man eh anpassen
müssen, bis ein Kompromiß gefunden ist.

Eure Empfehlungen? Preisrahmen bis ca. 500€.

Danke und viele Grüße,
Volker

[1] http://www.chip.de/preisvergleich/9...ion10.html
[2] http://www.samsung.com/de/consumer/...7C65UDS/EN

@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net
 

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#1 Olaf Kaluza
03/01/2015 - 11:24 | Warnen spam
Volker Bartheld wrote:

Ich habe mir das Ding angesehen, die Sache ist zwar weniger schlimm als
befürchtet - aber eine visuelle Offenbarung ist der bleischwere 20-Zöller
definitiv nicht.



Diese Kisten waren aber mal die Referenz wenn es auf Bildqualitaet
ankam. Allerdings mag er mittlerweile natuerlich seine beste Zeit
hinter sich haben.

Der Wunsch geht logischerweise Richtung LCD-Monitor - aber welcher? Ganz
klar liegt der Schwerpunkt _nicht_ auf einer grellen, schnellen Gamerkiste
mit Wahnsinnsauflösung in Form von Minipixeln, sondern etwas, was die
tàgliche Büroarbeit erleichtert und ein einigermaßen solides Bild bei
brauchbarer Ergonomie liefert - auch, wenn man nicht total senkrecht
draufschaut.



Also wenn jemanden die Pixel zu klein sind dann sollte er doch seine
Oberflaeche so einrichten koennen das sie mehr Pixel fuer eine Aufgabe
verwendet. Also einfach einen groesseren Zeichensatz einstellen.

Ansonsten nicht zu billig kaufen. Ich sitze hier vor einem Panel da
koennte ich auch im Handstand alles drauf lesen. :-)
Allerdings kanns du das nicht mehr kaufen weil schon 7-8Jahre alt und
es wuerde deinen Preisrahmen explodieren lassen.

Monitorerhöhung in Form eines Holzschemelchens, wo auch die
Tastatur drunterpaßt, hàtte ich ggfs. noch.



Monitore ab einer gewissen Qualitaetsstufe sind Hohenverstellbar. Noch
besser kaufe nur einen Monitor der hoehenverstellbar ist und
drehbar. Wenn der Hersteller naemlich glaubt das man seinen Monitor
auch 90Grad gedreht benutzen kann, dann sollte er auch gut von der
Seite ablesbar sein.

Kauf auf keinen Fall eine unterirdisch miese Billiggurke! Ich hatte
mal in einer Firma so ein Teil. Waere zum arbeite sogar noch okay
gewesen. Aber der Staender war ein so duennes Plastikteil das der
Monitor jedesmal 10s gewackelt hat wenn man den Schreibtisch gestossen
ist.


Der Rechner ist (WIMRE) ein Fujitsu-Siemens Esprimo P2511 [1],
DVI/HDMI-Anschluß habe ich nicht entdecken können, d. h. falls VGA (bzw.
die mit dem Intel GMA 3000 machbare Auflösung) nicht ausreicht, müßte man
eine entsprechende Grafikkarte nachrüsten, was aber eher Ultima Ratio
wàre. Ich will an dem Ding nicht übermàßig viel schrauben.



Da geht KEIN weg dran vorbei. Zum einen sind Rechner ohne DVI-Ausgang
sowieso total veraltet und werden Schwierigkeiten haben die native
Aufloesung zu liefern die du brauchst. Zum anderen ist der VGA eingang
heutiger Monitore ziemlich schlecht. Falls es den ueberhaubt noch gibt!


Letztere hàtten ja auch noch einen VGA-Port. Schon klar, daß das nicht
optimal ist und der im Motherboard eingebaute Grafikchip womöglich
1920x1080 nicht unterstützt. Die Icon- und Fontgrößen wird man eh anpassen
müssen, bis ein Kompromiß gefunden ist.



Ich habe frueher mal die alten 21"er Sony Trinitronmonitor mit
1280x1024 an einer Mach64 genutzt. Das war damals Oberliga. Da war es
bereits dringend angesagt getrennte BNC-Kabel zu verwenden weil das
eine deutlich sichtbare Verbesserung der Bildqualitaet bot. Bei den
heutigen Aufloesungen wuerde ich ueber eine analoge Uebertragung
nichtmal mehr nachdenken.

Olaf

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