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Brauchbares Netzwerk-Dateisystem

31/01/2008 - 11:24 von Markus Burder | Report spam
Hallo,

welches Netzwerk-Dateisystem ist eigentlich das brauchbarste?
Worauf ich am meisten Wert legen würde wàre eigentlich, dass es
relativ einfach einzubinden, schlank und unkompliziert wàre,
allerdings schient keines der mit bekannten verfügbaren Systeme dies
ausnahmslos zu unterstützen.

Da wàre z.B. NFS: Das hat zwar wohl eine lange Tradition, ist aber
alles andere als unkompliziert. Man muß überall den Portmapper und
diverse andere Daemons installieren (für locking und dergleichen), was
das ganze unübersichtlich und fehleranfàllig macht. Am besten wàre es,
wenn das ganze nur aus einem einzigen zu startendem Daemon bestünde.

Dann gibt es noch AFS. Das habe ich zwar noch nie probiert, hab' aber
gelesen, dass auch dort zusàtzliche Dienste zur Benutzerverwaltung von
Nöten sind (kerberos?). Auch das widerspricht meiner Anforderung von
Unkompliziertheit.

Und dann ist da noch Samba (SMB/CIFS). Wenn ich mich richtig erinnere
wurden da alle Aufgaben von einem einzigen Programm erledigt, das wàre
also schonmal recht positiv. Allerdings habe ich das Programm als
recht dicken Brocken in Erinnerung, der auch geschwindigkeitsmàßig
etwas zurück war. Zudem meine ich mich daran zu erinnern, dass
Dateirechte und dergleichen da nicht im gleichen maße funktionierten,
wie bei NFS zum Beispiel.


Gibt es denn kein System, welches ohne die Nachteile der aufgeführeten
Systeme auskommt?
Wo man einen einzelnen, schlanken Dienst startet, der dann dafür
sorgt, dass man auf den Clients die Dateisysteme ohne viel Aufwand,
mitsammt den entsprechenden Zugriffsrechten, mounten kann?


bye
M.


P.S.: Wo ich schon dabei bin: Ein System, welches IPv6-only laufen
würde bekàme bei mir nochmals Pluspunkte...
 

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#1 Hauke Laging
31/01/2008 - 12:00 | Warnen spam
Markus Burder schrieb am Donnerstag 31 Januar 2008 11:24:

Und dann ist da noch Samba (SMB/CIFS). Wenn ich mich richtig
erinnere wurden da alle Aufgaben von einem einzigen Programm
erledigt, das wàre also schonmal recht positiv. Allerdings habe ich
das Programm als recht dicken Brocken in Erinnerung, der auch
geschwindigkeitsmàßig etwas zurück war. Zudem meine ich mich daran
zu erinnern, dass Dateirechte und dergleichen da nicht im gleichen
maße funktionierten, wie bei NFS zum Beispiel.



Ich habe es nicht selber ausprobiert, aber neulich in einem
Samba-Buch (immerhin von einem der Entwickler) gelesen, dass Samba
das Potential habe, das Standardnetzwerkdateisystem für Linux usw.
zu werden, da die Linux-Eigenheiten über irgendwelche Samba
extensions bereitgestellt würden. Das habe ich so verstanden, dass
man Das Owner-Group-Others-Schema dann auch sauber auf einen
Samba-Server bekommt.


CU

Hauke
http://www.hauke-laging.de/ideen/
http://www.hauke-laging.de/software/
http://zeitstempel-signatur.hauke-laging.de/
Wie können 59.054.087 Leute nur so dumm sein?

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