break- even- point

27/04/2008 - 19:56 von G-H_2 | Report spam
Was hat denn das mit dem "break- even- point zu tun"?

Bin in letzter Zeit mit vielen Alerts zum

Thema "Break- even- point"

kontaktiert worden;
die ich zwar nicht missen möchte,
die aber -zumindest bei mir- einiges Kopfschütteln verursacht haben.


Die break-even-point- Analyse ist ein Instrument der Gewinnkontrolle
und der Gewinnplanung als Entscheidungshilfe in einem Unternehmen.

break-even-point ist der dabei der Punkt, bei dem sich Erlöse (Umsatz)
und Kosten in Abhàngigkeit von einer Kapazitàt gerade ausgleichen; das
heißt:

Der Punkt (Nutzenschwelle) in einem Umsatz- Kosten- Diagramm, bei dem
sich
die Kurve oder die Gerade der Gesamtkosten mit der Kurve oder der
Geraden der
Gesamterlöse (Umsatz) schneidet.

Der break-even-point kann auch mit folgenden Einflußgrößen errechnet
werden:

-Umsatz (in €; wàhrend einer bestimmten Zeiteinheit)

-Fixkosten (in €; wàhrend einer bestimmten Zeiteinheit),

wobei bei der Fixkostenermittlung daran zu denken ist, daß
bei vielen Kostenarten es sich -in der Praxis- um sogenannte
Mischkosten (Fix/ variable Kosten) handelt.
Eine falsche Behandlung (fixe/variable Anteile) dieser
Kostenarten oder Nichtberücksichtigung würde ein
gravierend falsches Bild darstellen.

-variable Kosten (in €; wàhrend einer bestimmten Zeiteinheit).
(Die Zeiteinheiten müssen identisch sein.)

Genauere Einzelheiten dazu liefert die 34- seitige, in der Praxis
bewàhrte Checkliste,
sowohl für mannuelle Ausarbeitung, als auch für PC- Anwendung.
Mit ihrer Hilfe können alle in Betracht kommende Ermittlungen
systematisch vorgenommen
werden.
Bei erstmaliger Anwendung sei aber aus Gründen des Überblickes eine
manuelle Ausarbeitung empfolen.

Die anschließende rechnerische break- even- point- Ermittlung sollte
zur Kontrolle
durchgeführt werden (geschieht bei PC- Anwendung automatisch):

Formel für break-even-point:

Umsatz X Fixkosten / Umsatz - variable Kosten

(Quelle: Dr. Gablers Wirtschaftslexikon)

Zur Darstellung als Entscheidungshilfe ist es für Entscheidungstràger
ratsam,
den break-even-point in einem Umsatz- Kosten- Diagramm
anzuzeigen.
Neben dem errechneten break-even-point (in Geldsumme) werden
zusàtzlich
noch Verlust- und Gewinnzone (Gewinnlinse) dargestellt.

Ein sehr wichtiger Kostenbereich im Umsatz- Kosten- Diagramm ist aber
die Darstellung
des Fixkostenblockes. Mit ihrer Höhe wird (bei Verànderung) erkannt,
wie sich der break- even- point, und damit die Gewinnzone veràndert.
Nach dieser Methode können manuell hervorragend Alternativen für
Entscheidungsfindungen
dargestellt werden.

Mehr im Fachbeitrag

Denkanstoß zur Krisenbewàltigung
- Aufschwung schützt vor Pleite nicht -
break- even- point- Analyse im Umsatz-Kosten- Diagramm
als unverzichtbare Entscheidungshilfe bei Betriebsanalysen.


Günter Hofbauer
Lindenstraße 23

71364 Winnenden
Tel. 07195 174206
 

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#1 gnter.hofbauer
28/04/2008 - 22:49 | Warnen spam
On 27 Apr., 19:56, G-H_2 wrote:
Was hat denn das mit dem "break- even- point zu tun"?

Bin in letzter Zeit mit vielen Alerts zum

                            Thema "Break- even- point"

kontaktiert worden;
die ich zwar nicht missen möchte,
die aber -zumindest bei mir- einiges Kopfschütteln verursacht haben.

Die break-even-point- Analyse ist ein Instrument der Gewinnkontrolle
und der Gewinnplanung als Entscheidungshilfe in einem Unternehmen.

break-even-point ist dabei der Punkt, bei dem sich Erlöse (Umsatz)
und Kosten in Abhàngigkeit von einer Kapazitàt gerade ausgleichen; das
heißt:

Der Punkt (Nutzenschwelle) in einem Umsatz- Kosten- Diagramm, bei dem
sich
die Kurve oder die Gerade der Gesamtkosten mit der Kurve oder der
Geraden der
Gesamterlöse (Umsatz) schneidet.

Der break-even-point kann auch mit folgenden Einflußgrößen errechnet
werden:

-Umsatz (in €; wàhrend einer bestimmten Zeiteinheit)

-Fixkosten (in €; wàhrend einer bestimmten Zeiteinheit),

  wobei bei der Fixkostenermittlung daran zu denken ist, daß
  bei vielen Kostenarten es sich -in der Praxis- um sogenannte
  Mischkosten (Fix/ variable Kosten) handelt.
  Eine falsche Behandlung (fixe/variable Anteile) dieser
  Kostenarten oder Nichtberücksichtigung würde ein
  gravierend falsches Bild darstellen.

-variable Kosten (in €; wàhrend einer bestimmten Zeiteinheit).
 (Die Zeiteinheiten müssen identisch sein.)

Genauere Einzelheiten dazu liefert die 34- seitige, in der Praxis
bewàhrte Checkliste,
sowohl für mannuelle Ausarbeitung, als auch für PC- Anwendung.
Mit ihrer Hilfe können alle in Betracht kommende Ermittlungen
systematisch vorgenommen
werden.
Bei erstmaliger Anwendung sei aber aus Gründen des Überblickes eine
manuelle Ausarbeitung empfolen.

Die anschließende rechnerische break- even- point- Ermittlung sollte
zur Kontrolle
durchgeführt werden (geschieht bei PC- Anwendung automatisch):

 Formel für break-even-point:

                Umsatz X Fixkosten / Umsatz - variable Kosten

                (Quelle: Dr. Gablers Wirtschaftslexikon)

Zur Darstellung als Entscheidungshilfe ist es für Entscheidungstràger
ratsam,
den break-even-point in einem Umsatz- Kosten- Diagramm
anzuzeigen.
Neben dem errechneten break-even-point (in Geldsumme) werden
zusàtzlich
noch Verlust- und Gewinnzone (Gewinnlinse) dargestellt.

Ein sehr wichtiger Kostenbereich im Umsatz- Kosten- Diagramm ist aber
die Darstellung
des Fixkostenblockes. Mit ihrer Höhe wird (bei Verànderung) erkannt,
wie sich der break- even- point, und damit die Gewinnzone veràndert.
Nach dieser Methode können manuell hervorragend Alternativen für
Entscheidungsfindungen
dargestellt werden.

Mehr im Fachbeitrag

            Denkanstoß zur Krisenbewàltigung
          - Aufschwung schützt vor Pleite nicht -
 break- even- point- Analyse im Umsatz-Kosten- Diagramm
   als unverzichtbare Entscheidungshilfe bei Betriebsanalysen.

  Günter Hofbauer
  Lindenstraße 23

 71364 Winnenden
 Tel. 07195 174206

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