Bridge IPv6 stirbt weg

27/05/2015 - 13:00 von Lars Schimmer | Report spam
This is an OpenPGP/MIME signed message (RFC 4880 and 3156)

Hallo!

Ich habe ein Problem mit IPv6 in einer Bridge.

Gegeben: Debian Jessie System auf einem Rootserver bei EUServ, dazu
diverse IPv4 Adressen und ein IPv6 /64 Subnetz, geroutet.

Auf dem KVM Host rennt IPv4 und IPv6 und eine Bridge fà¼r libvirt Hosts.
Nach einem Neustart des Systems rennt IPv4 und IPv6 fà¼r den Host und die
KVM Guest problemfrei.
Nach 1-5 Stunden ist jedoch IPv6 tod (im KVM Guest/VM erscheint: Network
unreachable), IPv4 rennt weiter problemfrei, der KVM Host kann weiter
problemfrei IPv4 und IPv6 nutzen.

Config:

KVM Host:
auto lo
iface lo inet loopback

auto br0
iface br0 inet static
address 81.7.15.184
netmask 255.255.255.0
broadcast 81.7.15.255
gateway 81.7.15.1
bridge_ports eth0

iface br0 inet6 static
address 2a02:0180:1:1::517:fb8
gateway 2a02:0180:1:1::1
netmask 64

Dazu:
echo 0 >/sys/devices/virtual/net/br0/bridge/multicast_snooping
In /etc/sysctl.d/ipv6-neighbour-table-thresholds.conf:
net.ipv6.neigh.default.gc_thresh1 = 512
net.ipv6.neigh.default.gc_thresh2 = 2048
net.ipv6.neigh.default.gc_thresh3 = 4096

Und in sysctl.conf:
net.ipv6.conf.all.forwarding=1
net.ipv6.conf.all.proxy_ndp=1
net.ipv6.conf.all.accept_ra = 0

Und zum Routen der KVM Guest fà¼r jeden Gast ein Eintrag:
ip route add default via 2a02:180:1:1::1 dev eth0

ip -6 r zeigt:
a02:180:1:1::/64 dev br0 proto kernel metric 256
2a02:180:a:64::83:140 dev br0 metric 1024
2a02:180:a:64:1010:101:1111:5 dev br0 metric 1024
fe80::/64 dev br0 proto kernel metric 256
fe80::/64 dev vnet0 proto kernel metric 256
fe80::/64 dev vnet1 proto kernel metric 256
fe80::/64 dev vnet2 proto kernel metric 256
fe80::/64 dev vnet3 proto kernel metric 256
default via 2a02:180:1:1::1 dev br0 metric 1024

Soweit OK.
Im KVM Guest ist die Config einfach:
# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
allow-hotplug eth0
iface eth0 inet static
netmask 255.255.255.0
address 81.7.18.121
gateway 81.7.18.1
broadcast 81.7.18.255
# dns-* options are implemented by the resolvconf package, if
installed
dns-nameservers 85.31.185.60 85.31.184.60
dns-search i2p-projekt.de

iface eth0 inet6 static
address 2a02:180:a:64:1010:0101:1111:5


Damit funktioniert es nach dem Booten des KVM Host und Hochfahren der
KVM Guest problemfrei mit IPv6.
Aber nach 2-4h ist IPv6 tod im KVM Guest:
# ping6 heise.de
connect: Network is unreachable


Hat wer eine Idee, woran das liegen kann, das die Bridge im IPv6 einfach
wegstirbt ohne irgendwas?
Und: wie bekommt man das hin, das das dauerhaft stabil rennt?

Danke.

MfG,
Lars Schimmer
-
TU Graz, Institut fà¼r ComputerGraphik & WissensVisualisierung
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#1 Sven Hartge
27/05/2015 - 13:40 | Warnen spam
Lars Schimmer wrote:

Ich habe ein Problem mit IPv6 in einer Bridge.

Hat wer eine Idee, woran das liegen kann, das die Bridge im IPv6
einfach wegstirbt ohne irgendwas? Und: wie bekommt man das hin, das
das dauerhaft stabil rennt?



Ich erinnere mich dunkel an Probleme mit Multicast, wodurch die IPv6-NDs
nicht mehr durchkamen. IIRC war die Lösung, IGMP Snooping in der Bridge
abzuschalten.



Sigmentation fault. Core dumped.


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