de-Broglie ./. linearer Potenzialtopf...

16/01/2009 - 18:19 von M. Hagedorn | Report spam
Hallo. Kurze Frage:
Bei der Begründung für stehende Wellen "um das Atom" nach de-Broglie
(halbklassisch) setzt man IMHO an, dass nur *ganz*zahlige Vielfache der
Wellenlànge "um das Atom" passen, damit stehende Wellen entstehen.

Bei der Herleitung der Energie im linearen Potenzialtopf hingegen werden
auch halbzahlige Vielfache der Wellenlànge zugelassen, was für die
stehenden Wellen auch sinnvoll ist. Warum gibt's da einen Unterschied?
Ach ja -- und warum setzt man bei letzterer Herleitung eigentlich
E_pot=0? Es sind doch auch beliebige (?) andere Energieen denkbar, oder?
Bis dann!
 

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#1 Till Stensitzki
16/01/2009 - 20:00 | Warnen spam
M. Hagedorn schrieb:
Hallo. Kurze Frage:
Bei der Begründung für stehende Wellen "um das Atom" nach de-Broglie
(halbklassisch) setzt man IMHO an, dass nur *ganz*zahlige Vielfache der
Wellenlànge "um das Atom" passen, damit stehende Wellen entstehen.

Bei der Herleitung der Energie im linearen Potenzialtopf hingegen werden
auch halbzahlige Vielfache der Wellenlànge zugelassen, was für die
stehenden Wellen auch sinnvoll ist. Warum gibt's da einen Unterschied?
Ach ja -- und warum setzt man bei letzterer Herleitung eigentlich
E_pot=0? Es sind doch auch beliebige (?) andere Energieen denkbar, oder?
Bis dann!



Weil die Lösung bei Potentialtopf nur die Nebenbedingung Psi=0 hat
wàhrend das Atom eine periodische Randbedingung hat. Anschaulich: Wenn
du eine halbzahlige Lösung fortsetzt würde sie zur Auslöschung führen,
desweiteren würde die Wellenfunktion einen Sprung haben.
Wenn man für E_pot=0 eine andere Konstante nimmt so verschiebt sich die
Energie nur um diesen konstanten Wert.

grüß
Till

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