Forums Neueste Beiträge
 

c't-Hybrid-Backup aufbrezeln: Cloudspeicher als Puffer - nicht als Kopie

22/01/2014 - 12:51 von Andreas Borutta | Report spam
Moin.

Mir gefàllt das Konzept für ein Backup der persönlichen Daten, welches
im Magazin c't 2013/13 bzw. im Heft Windows spezial 2014 vorgestellt
wird.

http://www.heise.de/ct/artikel/Sich...72485.html

Merkmale in Kurzform:

* Eigener Rechner, der nicht stàndig làuft
* Rechner eines Freundes, der nicht stàndig làuft
* Cloud-Speicher
* Verschlüsselung aller Dateien und Übertragung in dieser Form
* Daten existieren an drei Orten: lokal, Cloud, Rechner des Freundes

Nachteil dieser Lösung:

Das Volumen des Cloudspeichers ist bei kostenlosen Diensten auf
aktuell typische 25 GB begrenzt.
Wenn man persönliche Daten in deutlich größerem Umfang so sichern
möchte, geht das nicht.

Frage/Idee:

Gibt es fertige Skripte/Software, die den Cloud-Speicher nicht als
Kopie, sondern allein als Puffer verwendet?

Damit meine ich, dass eine Datei, die aus dem Cloudspeicher auf den
Rechner des Freundes übertragen wurde, automatisch im Cloudspeicher
gelöscht wird.
So wàre immer reichlich Platz im Cloudspeicher und das Volumen dürfte
für diejenigen ausreichen, die nicht mit sehr großvolumigen Daten
hantieren (wie sie bei der Video- oder Audioproduktion anfallen).
Wenn man so ein Backupsystem erstmalig einrichtet, würde man die
persönlichen Daten (also das große Volumen) einmalig "zu Fuß" zum
Rechner des Freundes transportieren.
Danach würden diese Daten nur noch aktualisiert.

Beim Autor des Artikels, Herrn Vahldiek, habe ich bereits angefragt,
ob ihm so eine Lösung bekannt ist.
Er kennt keine.

Fàllt Euch dazu was ein?

In Frage kàme auch eine serverseitige Software, wenn man den
Cloudspeicher auf einem eigenen Server realisiert.
Lieber wàre mir eine Lösung, wo man einfach kostenlose existierende
Angebote von Cloudspeicher nutzen könnte (Beispiel Telekom-Cloud mit
25 GB).

Andreas
http://borumat.de
http://fahrradzukunft.de
 

Lesen sie die antworten

#1 Arno Welzel
22/01/2014 - 23:12 | Warnen spam
Andreas Borutta, 2014-01-22 12:51:

Mir gefàllt das Konzept für ein Backup der persönlichen Daten, welches
im Magazin c't 2013/13 bzw. im Heft Windows spezial 2014 vorgestellt
wird.

http://www.heise.de/ct/artikel/Sich...72485.html

Merkmale in Kurzform:

* Eigener Rechner, der nicht stàndig làuft
* Rechner eines Freundes, der nicht stàndig làuft
* Cloud-Speicher
* Verschlüsselung aller Dateien und Übertragung in dieser Form
* Daten existieren an drei Orten: lokal, Cloud, Rechner des Freundes

Nachteil dieser Lösung:

Das Volumen des Cloudspeichers ist bei kostenlosen Diensten auf
aktuell typische 25 GB begrenzt.
Wenn man persönliche Daten in deutlich größerem Umfang so sichern
möchte, geht das nicht.



Das geht auch anders nicht sinnvoll, wenn der Upstream nicht wirklich
großzügig ausgelegt ist - also mehrere MBit/s.

Angenommen man hat 512 kBit/s Upstream - also etwa 64 KB/s.

Dann dauert 1 MB rund 16 Sekunden oder 1000 MB etwa 1600 Sekunden oder
knapp über 30 Minuten.

Um 25 GB so zu sichern, ist man schon rund 12,5 Stunden beschàftigt - im
Idealfall. Selbst wenn man eine Komprimierung von 1:3 annimmt, sind das
noch 3-4 Stunden.

Eine lokale Sicherung kann dieses Prinzip nur schwer ersetzen. 2-3
redundante Sicherungsmedien in Form externer Festplatten für je 500-1000
GB sind nicht mehr wirklich teuer.

Wenn man wirklich das Bedürfnis hat, die Daten zusàtzlich an einem
anderen Ort zu lagern, muss man halt mal die 2,5"-TB-Platte zu einem
sicheren Aufbewahrungsort fahren und gelegentlich austauschen durch die
aktuelle Sicherung - das halte ich sinnvoller, als rein netzbasierte
Lösungen.


Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Ähnliche fragen