C immer konstant: Warum?

06/12/2015 - 14:57 von ha | Report spam
Hallo

Ich habe hier

"Über die spezielle und die allgemeine Relativitàtstheorie Gemeinverstàndlich"

als pdf vorliegen

(https://archive.org/download/bub_gb...AAMAAJ.pdf)

Ich dachte, hier wird endlich einmal nachvollziehbar begründet, warum c immer
denselben Wert hat.

Auf Seite 11 unter "§ 7" bezieht sich Einstein auf ein vorheriges Beispiel
im Buch: Bahndamm, Zug fàhrt in bestimmter Richtung, Mann geht im Zug in
Fahrtrichtung.

Die Geschwindigkeit des Mannes relativ zum Bahndamm ist natürlich:

vMann + vZug

Nun kommt Einstein zum Lichtstrahl, den er, dem ersten Beispiel folgend,
vom Zug aus abstrahlt. Nach meinem Verstàndnis wird das Licht also
schonmal die Geschwindigkeit des Zuges aufweisen; genauso wie der Mann.
Warum das aber nicht der Fall ist, hoffte ich, an dieser Stelle erklàrt
zu bekommen...

Ich zitiere einmal aus dem Buch:

"... denn der relativ zum Eisenbahnwagen laufende
Mann spielt die Rolle des Lichtstrahles. Statt dessen Ge-
schwindigkeit W gegen den Bahndamm tritt hier die Licht-
geschwindigkeit gegen diesen; w ist die gesuchte Geschwindig-
keit des Lichtes gegen den Wagen, für welche also gilt:
w = c — v. ... "


(v ist die Geschwindigkeit des Eisenbahnwagens)

Habe ich etwas übersehen? Oder mich gedanklich festgefressen?

Ich sehe hier nur, das Einstein zu der Gleichung "w = c — v" gelangt,
anstatt zum "intuitiven/logischen" w = c + v , was meiner Meinung nach einfach
der unbefriedigenden Feststellung "c ist immer gleich" geschuldet ist.
Und wieder wurde es nicht wirklich erklàrt.

Kann jemand erhellendes dazu sagen ? ;-)
 

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#1 Russischer Kampfjet
07/12/2015 - 00:54 | Warnen spam
Am Sonntag, 6. Dezember 2015 14:57:04 UTC+1 schrieb ha:
Hallo

Ich habe hier

"Über die spezielle und die allgemeine Relativitàtstheorie Gemeinverstàndlich"

als pdf vorliegen

(https://archive.org/download/bub_gb...AAMAAJ.pdf)

Ich dachte, hier wird endlich einmal nachvollziehbar begründet, warum c immer
denselben Wert hat.

Auf Seite 11 unter "§ 7" bezieht sich Einstein auf ein vorheriges Beispiel
im Buch: Bahndamm, Zug fàhrt in bestimmter Richtung, Mann geht im Zug in
Fahrtrichtung.

Die Geschwindigkeit des Mannes relativ zum Bahndamm ist natürlich:

vMann + vZug

Nun kommt Einstein zum Lichtstrahl, den er, dem ersten Beispiel folgend,
vom Zug aus abstrahlt. Nach meinem Verstàndnis wird das Licht also
schonmal die Geschwindigkeit des Zuges aufweisen; genauso wie der Mann.
Warum das aber nicht der Fall ist, hoffte ich, an dieser Stelle erklàrt
zu bekommen...

Ich zitiere einmal aus dem Buch:

"... denn der relativ zum Eisenbahnwagen laufende
Mann spielt die Rolle des Lichtstrahles. Statt dessen Ge-
schwindigkeit W gegen den Bahndamm tritt hier die Licht-
geschwindigkeit gegen diesen; w ist die gesuchte Geschwindig-
keit des Lichtes gegen den Wagen, für welche also gilt:
w = c -- v. ... "


(v ist die Geschwindigkeit des Eisenbahnwagens)

Habe ich etwas übersehen? Oder mich gedanklich festgefressen?

Ich sehe hier nur, das Einstein zu der Gleichung "w = c -- v" gelangt,
anstatt zum "intuitiven/logischen" w = c + v , was meiner Meinung nach einfach
der unbefriedigenden Feststellung "c ist immer gleich" geschuldet ist.
Und wieder wurde es nicht wirklich erklàrt.

Kann jemand erhellendes dazu sagen ? ;-)



1) vMann, vZug ist eine professionelle Notation - Gratuliere.

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