Canon EF 2,8/100mm L IS Macro - Sinn und Unsinn der Stativschelle

20/04/2015 - 10:39 von Sebastian Suchanek | Report spam
Hallo NG!

Nachdem der örtliche Kistenschieber kürzlich das Canon EF
2,8/100mm L IS USM Macro zu einem guten Kurs angeboten hat und
zudem aktuell eine passende Cashback-Aktion làuft, musste ich
einfach zuschlagen. :-)
Nach der ersten "Kontaktaufnahme" muss ich auch sagen, dass das
ein sehr schönes Stück Glas ist, das Spaß macht. :-)

Was mich allerdings etwas ratlos zurücklàsst, ist die dazu
optional angebotene Stativschelle "D". Bei der kann ich
irgendwie keinen rechten Vorteil erkennen: Das Objektiv an sich
ist ja relativ leicht (jedenfalls deutlich leichter als die
ganzen weißen Teletüten, die bei Canon standardmàßig mit
Stativschelle daherkommen), sodass das Bajonett mechanisch
eigentlich gar nicht so stark belastet ist. Auch von der Balance
der Objektiv-Kamera-Kombination her kann ich keinen richtigen
Vorteil erkennen, u.a., weil die Schelle recht dicht am
Bajonett sitzt. Und schlussendlich gehe ich davon aus, dass die
Schelle nicht hoch genug ist, um dafür zu sorgen, dass sich das
Kameragehàuse (in meinem Fall eine 1D4) nicht mit einem
Macroschlitten o.à. ins Gehege kommt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich sehe in der Stativschelle für
dieses Objektiv eigentlich nur den Nachteil "Preis" und keine
echten Vorteile. Oder übersehe ich etwas? Wie seht Ihr das?


Tschüs,

Sebastian

"Muss ich mir eigentlich im Vergleich zu einem Analog-Fotografen
eine 1.6-fach grössere Fototasche kaufen, weil die Objektive
lànger werden?"
[P.J. Meisch in drf zum Thema "Verlàngerungsfaktor"]
 

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#1 Christian Stüben
20/04/2015 - 11:03 | Warnen spam
Ich bin ein Fan von Stativschellen und habe bis jetzt nichst von eine solchen für das 2.8/100 gewusst.

Schnell mal nach Peisen gebingt/geyandext/gegoogelt ... bin ich auf 172,-- für Original, und knapp unter 20,-- für Taiwanzeugs gekommen. In diesem Fall glaube ich werde ich Taiwan reicher machen.

mfg Chris

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