Carnot for ever?

01/12/2009 - 16:21 von Gottfried | Report spam
Im Spiegel Onlien steht ein netter zusammenfassender Artikel zum Projekt
'Desertec'.

Man erfàhrt, daß das Öl in den Parabolrinnenspiegeln auf höchstens 400° C
erhitzt wird und wundert sich dann natürlich nicht mehr über nur 20°
Gesamt-Wirkungsgrad.

An dieser Stelle eine Frage:

Gilt das, was wir idR unter (max.) Carnotschem Wirkungsgrad verstehen nur im
Umgang mit Gasen? Oder würde es auch jedem anderen System, daß versucht, Wàrme
in hochwertige Energieformen wie z.B. Strom) umzusetzen, eine obere
'Carnotsche' Grenze setzen [(T1-T2)/T1]?

Beispiel: Man nutzt die Ausdehnung einer Flüssigkeit, um damit einen
Höhenunterschied zu generieren, den man wiederum qua Turbine zur
Stromerzeugung nutzt. Etc.pp.

Gilt Carnot forever?






Grüsse, Gottfried
Zen 101: Split hair with a blunt knife.
 

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#1 Uwe Hercksen
01/12/2009 - 16:40 | Warnen spam
Gottfried schrieb:

Im Spiegel Onlien steht ein netter zusammenfassender Artikel zum Projekt
'Desertec'.

Man erfàhrt, daß das Öl in den Parabolrinnenspiegeln auf höchstens 400° C
erhitzt wird und wundert sich dann natürlich nicht mehr über nur 20°
Gesamt-Wirkungsgrad.



Hallo,

Du kannst natürlich gerne Gas statt Öl in den Vakuumrohren benutzen wenn
Du es dann schaffst das Gas auf 1600 ° Turbineneintrittstemperatur zu
bringen. Weiter geht es dann wie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/GuD
zuerst in die Gasturbine und dann weiter mit Dampf von etwa 500 °C, so
wàren dann etwa 58 % ereichbar. Ob sich der Aufwand lohnt?

Für Wàrmekraftmaschinen gilt jedenfalls Carnot.

Bye

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