CARTES SECURE CONNEXIONS: intelligente, nachhaltige und sichere Städte

13/10/2015 - 10:50 von Business Wire

CARTES SECURE CONNEXIONS: intelligente, nachhaltige und sichere StädteCARTES SECURE CONNEXIONS wird vom 17.-19. November 2015 auf dem Messe- und Ausstellungsgelände Paris Nord Villepinte parallel zu der Fachmesse Milipol Paris 2015 stattfinden. Unter anderen werden Aussteller, Konferenzen und die Innovationsbühne („Innovation Playground“) das Thema Smart Cities aufgreifen..

Eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahren wird die Transformation der Städte in intelligente, vernetzte und sichere Orte sein. Gegenwärtig testen 250 Städte weltweit innovative Projekte, die ihre urbanen Dienste optimieren und die Lebensbedingungen ihrer Bewohner oder Nutzer verbessern. Barcelona, New York, London, Singapur und Nizza (Frankreich) waren einige der intelligentesten Städte im Jahr 2015.1. Sie waren Pioniere, die ein neues rationalisiertes Umweltdesignkonzept implementieren, das sich als vorteilhaft für alle erweisen wird.

1. Technologie im Dienst der urbanen Bevölkerung

Das „Smart Cities”-Konzept (intelligente Städte) ist en vogue. Im Rahmen dieses Konzepts sind Technologien für einen spezifischen Zweck im Einsatz: sie dienen dazu, Stadtzentren in vernetzte, intelligente Orte zu verwandeln, die ihrerseits die Lebensqualität von Personen und Gemeinschaften als Ganzes verbessern. „Smart Cities” haben einen neuen Standard gesetzt, der zur Konsistenz zwischen allen Methoden beiträgt, wie die Bewohner der Städte mit dem kommunalen Umfeld und der öffentlichen Verwaltung vernetzt sind.

Das massive Vordringen neuer Technologien in unseren Alltag (Internet, Smartphones, Notebooks, Computer, mobile Anwendungen, NCF - Near Field Communication - oder die Ausbreitung „kontaktloser“ Zahlungsmethoden) hat die staatlichen Stellen ihre Serviceleistungen für die Bewohner überdenken lassen. In diesem neuen Umfeld sollte der Schutz von Sicherheit und Privatsphäre Priorität genießen.

1.1 Telekommunikation: Aufbau sozialer Bindungen

Der Mobilfunksektor erlebt eine drastische Expansionsphase: Ende 2014 waren weltweit 7,1 Milliarden SIM-Karten und 243 Millionen M2M-Verbindungen (Machine-to-Machine) registriert2. Bis zum Jahr 2020 werden eine Milliarde Mobilfunkteilnehmer mehr erwartet und die globale Marktdurchdringung wird eine Quote von 60% erreichen.

Diese weltweite Abdeckung wird eine Vielzahl von Vorteilen für die Gesellschaft mit sich bringen: Personen, die isoliert leben, werden besseren Zugang zu Diensten und Mobilität erhalten und somit aus ihrer Isolation befreit. Falls im Jahr 2050 75% der Bevölkerung tatsächlich in einem urbanen Umfeld leben, werden die ländlichen Regionen umso mehr von derartigen Technologien abhängig sein, um ihrer Isolation zu entgehen.

Die Pflege via Telemedizin, der Austausch individueller Gesundheitsdaten oder die Fernüberwachung durch Gesundheitsdienstleister -- all dies ist nun dank mobiler Gesundheitsfürsorge (mHealth) möglich.

Der INNOVATION PLAYGROUND im Rahmen der CARTES SECURE CONNEXIONS ermöglicht folgende Tests:
Vernetzter Temperaturfühler
Im Gesundheitswesen liegt nach wie vor eine der größten Herausforderungen beim Transport empfindlicher Produkte in der Haftung zwischen den Akteuren in jedem Abschnitt der Logistikkette. Vernetzte Temperaturfühler bieten dank laufender Kommunikation zwischen Sensor und Smartphone zu jedem Zeitpunkt den Nachweis der Produkttemperatur auf einen Blick.
Wichtige Vorteile:

  • Garantierte Haftungsübertragung in jeder Phase des Lieferprozesses
  • Echtzeit-Verlauf, selbst bei versiegelten Verpackungen
  • Überprüfung thermischer, physikalischer oder anderer Einflüsse
  • Keinerlei Ausrüstungskosten für die Nutzer

M2M-Kommunikation (Machine-to-Machine) und das Internet der Dinge sind weitere Megatrends. Im Jahr 2015 werden Smart Cities 1,1 Milliarden vernetzte Objekte nutzen. Bis zum Jahr 2020 wird diese Zahl auf 9,7 Milliarden anwachsen3. Intelligente Haustechnik (Smart Homes) und intelligente Bürogebäude (Smart Office Buildings) werden bis zum Jahr 2015 einen Anteil von 45% an allen vernetzten Objekten erreichen. Gestützt durch Investitionen und Service-Potenzial wird diese Quote bis zum Jahr 2020 auf 81% ansteigen.
Mit einem Anteil von 42% an den weltweiten Verbindungen ist Asien nun der größte Markt in Bezug auf M2M-Systeme, gefolgt von Europa (28%), Nordamerika (18%), Lateinamerika (8%), Afrika (4%) und Ozeanien (1%).

Der INNOVATION PLAYGROUND im Rahmen der CARTES SECURE CONNEXIONS ermöglicht folgende Tests:

Vernetzte Bildschirme
Think&Go revolutioniert die Bildschirmlandschaft, indem Bildschirme vollständig „kommunikationsbereit” für alle vernetzten Objekte (Telefone, Karten, Uhren usw.) sein werden und neue Kundenkanäle für 100% der Verbraucher, einschließlich Bezahlschranken, schaffen werden. Jedes Pixel auf dem Bildschirm interagiert mit den vernetzten Objekten und da sich Daten in beide Richtungen bewegen, ermöglicht dies ein maßgeschneidertes Benutzererlebnis und Verbraucher-Engagement innerhalb einer Zeitspanne von weniger als einer Sekunde.

Anwendungsbeispiele:

  • Als Speichermedium: Verbraucher nutzen ihre Smartphones oder kontaktlosen Karten, um Rabattcoupons herunterzuladen.
    Andere Sektoren, die dieses System nutzen: Transportwesen, Tourismus, Bankwesen, Fastfood-Ketten, Werbebranche usw.
 

Informationsaustausch mit einigen
der Branchenführer auf der
CARTESSECURE CONNEXIONS:

- Gemalto

- Infineon

- Morpho

- Oasys

- Oberthur Technologies

- Orange

1.2 Intelligente Stromnetze: Intelligenteres Management der Elektrizitätsnutzung

Intelligente Stromnetze - ein bedeutender Vorteil für die Branche – ermöglichen eine geeignetere Nutzung elektrischer Betriebsmittel, wobei Aufwendungen reduziert und Infrastruktureffizienz verbessert werden. Häuser und öffentliche Gebäude werden dank ihres integrierten Services-Umfelds vernetzt und mit intelligenten Systemen ausgestattet und in der Lage sein, individuellere Services bereitzustellen.
Bis zum Jahr 2019 werden die von intelligenten Stromnetzen generierten jährlichen Kosteneinsparungen, insbesondere dank eines niedrigeren Stromverbrauchs und geringerer CO2-Emissionen, einen Betrag in Höhe von 10,7 Milliarden US-Dollar erreichen4. Die Reduzierung der Emissionen entspricht dem Emissionsvolumen im Rahmen des jährlichen Verbrauchs, d.s. 130 Millionen Barrel Öl5.

Der INNOVATION PLAYGROUND im Rahmen der CARTES SECURE CONNEXIONS ermöglicht folgende Tests:

Gazpar, der kommunizierende Gaszähler

Gazpar ist der kommunizierende Gaszähler von GrDF zur Ausstattung von 11 Millionen Erdgaskunden, darunter sowohl Haushalte als auch Unternehmen. Das Konzept: Die Verbraucher werden angehalten, ihren Gasverbrauch täglich abzulesen, um Energieeinsparungen zu erzielen.
Dies wird nicht nur eine neue Ära in der Effizienz der Ablesung einleiten sondern die Verbraucher werden zudem in der Lage sein, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um ihren Energieverbrauch auf der Grundlage tagesgenauer Daten zu reduzieren.

Wichtige Vorteile:

  • Aufzeichnung und Analysen des täglichen Erdgasverbrauchs
  • Automatische Weiterleitung der monatlichen Verbrauchsdaten
  • Vereinfachung der technischen Arbeiten

Elektrizitätsinfrastrukturumgebung

Die Stromzähler von Legrand vereinfachen Einstellung, Wartung und Diagnose - vor und nach dem Einschalten werden Smart Data direkt auf das Smartphone übertragen und erleichtern somit Anpassungen und Aktualisierungen erheblich. Die Bewohner werden von dem bequemen täglichen Zugang profitieren, getrennt nach Nutzungsart, während die technische Arbeit vereinfacht und die Gesamtkosten reduziert werden.

Wichtige Vorteile:

  • Sicherung der Einstellungen zum Zeitpunkt der Installation
  • Optimierte Installationszeit
  • Geringere Betriebskosten

1.3 Bezahlung: Die zentrale Rolle kontaktloser Systeme

Zahlungssysteme spielen in Smart Cities eine wichtige Rolle. Sie erleichtern den Alltag der Verbraucher indem sie ihnen einen Service bieten, zu dem sie mithilfe ihrer Smartphones einen direkten Zugang erhalten. Transparente, einfache Zahlungsmethoden tragen zu einer Verbesserung der Lebensqualität bei, sei es in puncto Nutzbarkeit, Praktikabilität oder Nachhaltigkeit.
Im Jahr 2016 werden mehr als 2 Milliarden US-Dollar (oder 1,7 Milliarden Euro)6 im Bereich E-Commerce durch mobile digitale Tools erwirtschaftet worden sein. Das Engagement der amerikanischen Verbraucher im Mobilfunksektor ist so groß, dass die Umsätze im Bereich M-Commerce bis zum Jahr 2017 in den Vereinigten Staaten einen Anteil von 50% am digitalen Gesamthandelsvolumen erreichen werden7.
Die große Nachfrage nach „kontaktlosen” Systemen wird durch das Auftreten neuer Akteure auf dem Markt zusätzlich verstärkt. Hierzu zählen Apple Pay (in den Vereinigten Staaten), Samsung Pay oder Android Pay, die NFC-Technologie in Verbindung mit Magnetic Secure Technology oder Host Card Emulation einsetzen.

 

Neue Lösungen im Ticketverkauf:

- Transportwesen in London: Im Jahr 2014 führte TfL seine erste kontaktlose Zahlungslösung ein, um dem Bedarf der Nutzer bei ihren Zahlungen im öffentlichen Personenverkehr gerecht zu werden. In den ersten sechs Monaten nach Einführung des Systems wurden mehr als 60 Millionen Reisen mit kontaktlosen Karten bezahlt. TfL gab jüngst bekannt, dass auch das Apple Pay System in diesem Netzwerk eingesetzt werden kann.

1.4 E-Government

Viele Länder Europas sind Vorreiter bei der Einführung sicherer Identifizierungstechnologie. Die Regierungen haben Millionenbeträge in den Aufbau hochgradig sicherer, zuverlässiger Identifizierungssysteme investiert, sowohl physikalisch als auch elektronisch und auf der Grundlage biometrischer Verfahren. Gemäß einem Bericht über den E-Identifizierungsmarkt werden im Jahr 2018 127 Länder landesweite E-Identifizierungssysteme eingeführt haben und jährlich mehr als 740 Millionen E-Identifizierungen ermöglichen sowie Umsatzerlöse in Höhe von mehr als 49,1 Milliarden €8 in den Jahren zwischen 2013 und 2018 generieren.9
Die von Regierungen getragenen identitätsbezogenen Projekte werden dazu beitragen, die Merkmale ihrer Bevölkerung besser bestimmen zu können, um bessere Serviceleistungen zur Verfügung stellen zu können. Die sichere Identifizierung wird durch die Smart Card gewährleistet, die elektronische Zertifikate für die Online-Identifizierung ausgibt. Auf diese Weise erhalten die Bürger Zugang zu staatlichen Serviceleistungen, wie Steuerzahlungen, Unterzeichnung von Dokumenten oder Zugang zu Dokumenten. Inzwischen können staatliche Stellen ihre Serviceleistungen effizienter gestalten und ihre Ressourcen besser verwalten.
Die digitale oder elektronische Identifizierung verringert den Abstand zwischen Bürgern und staatlichen Stellen und ist von großer Bedeutung für die Schärfung des Umweltbewusstseins der Gesellschaft.

Der INNOVATION PLAYGROUND im Rahmen der CARTES SECURE CONNEXIONS ermöglicht folgende Tests:

Autonome Zugangskontrolle

Die sichere Identifizierung bildet nach wie vor einen Eckpfeiler der Zugangskontrollsysteme. Smartphones oder Badges ersetzen Schlüssel und vereinfachen das Alltagsleben. Die autonomen Zugangskontrollen haben weitreichende Auswirkungen auf militärische Hochsicherheits- und Industriestandorte, Flughäfen und Akteure im Servicesektor, die hohe Sicherheitsstufen verlangen (Banken, Zentralen großer Unternehmen, Ministerien usw.)

Wichtige Vorteile:

  • Fernvergabe von Zugangsberechtigungen
  • Sichere und autonome Zugangskontrolle
  • Verlauf von Türverriegelungen und Türfreigaben
  • Zugangsberechtigungen und Berechtigungsmanagement für regelmäßige oder einmalige Besucher
  • Wenige Nutzerauflagen

    Eine Auswahl an E-Identifizierungsprojekten weltweit:

    • ESTLAND: E-Identifizierung in Estland ist eine der wichtigen Infrastrukturmaßnahmen des Landes. Sie soll Bürgern die sichere Online-Nutzung von Serviceleistungen ermöglichen. Estland hat zudem eine mobile ID eingeführt, die von derselben PKI (Public Key Infrastructure) wie die eID-Card Gebrauch macht, jedoch mit der Ausnahme, dass Daten auf einer sicheren SIM-Karte im Inneren der Telefone gespeichert werden.
    • EUROPA: Die eIDAS-Verordnung der Europäischen Union umfasst die elektronische Identifizierungserkennung und deckt alle elektronischen Trusted Services zwischen seinen 28 Mitgliedstaaten ab.
    • INDIEN: Die von der UIDAI (Indian Identification Authority) zugelassene Aadhaar Card stattet jeden Staatsbürger mit einer eindeutigen Identifikationsnummer aus. Dies ist ein bedeutendes Tool mit dessen Hilfe Veruntreuung von Subventionen vermieden und neue Finanzprogramme erfolgreich umgesetzt werden können.
    • VAE: Die Ausweiskarte der Vereinigten Arabischen Emirate hat sich zum Standard bei Transaktionsbeglaubigungen entwickelt, die über die Websites staatlicher Stellen oder unterschiedlicher privater Organisationen abgewickelt werden.

    Bereichern Sie Ihre Agenda durch die ganztägige Konferenz E-DOCUMENTS AND E-IDENTIFICATION, DRIVING DIGITAL SERVICES am Mittwoch, dem 18. November

2. 5 Beispiele für Smart Cities

Die detaillierte Analyse aller Formen, wie Städte „intelligentes Verhalten” an den Tag legen, unterstreicht die Bedeutung einer intelligenten Nutzung von Stromnetzen, eines intelligenten Verkehrsmanagements und einer intelligenten Straßenbeleuchtung sowie anderer Aspekte, wie technologische Leistungsfähigkeit und soziale Zusammenarbeit.

2.1 Barcelona, Spanien

Das orthogonal angeordnete Bussystem, ein Fahrradaustauschprogramm, das kontaktlose „Tap and Go”-Zahlungsprogramm auf der Grundlage der NFC-Technologie und die neuen
Nach Prüfung einer Reihe von Optionen hat Barcelona beschlossen, in ein ausgeklügeltes Tool zu investieren, das die Straßenbeleuchtung via Fernkontrolle steuert. Die Stadt hat zudem mehr als 19.500 intelligente Zähler eingeführt. Der Personennahverkehr wurde konzipiert, um ein orthogonal angeordnetes Bussystem zu ermöglichen mit „smartquesinas“ Haltestellen (vernetzte und nachhaltige Bushaltestellen, ausgestattet mit Technologien zur Verbesserung des Komforts).

2.2 New York, Vereinigte Staaten

New York, eine der weltweit dichtest besiedelten Metropolen und langjähriger Förderer neuer Technologien, hat sich zu einer der modernsten Städte weltweit entwickelt. Ein Beispiel hierfür ist seine interaktive „City 24/7”-Plattform, die Informationen über Programme staatlicher Stellen, örtliche Unternehmen und Bewohner von New York einschließt. Das Tool bietet Daten jedes Bürgers, über jeden Ort, jederzeit und auf jedem Gerät. Darüber hinaus erwägt die Stadt die Installation des größten Wi-Fi-Netzwerks der Vereinigten Staaten und den allmählichen Austausch aller Telefonzellen der Stadt gegen Wi-Fi-Hotspots.

2.3 London, Vereinigtes Königreich

Das Straßentransport- und Nahverkehrs-Managementsystem in London ist eines der effizientesten weltweit. Einige seiner innovativen Merkmale: verkehrsorientierte Preisstaffelung, die von Kennzeichen-Erkennungstechnologien Gebrauch macht, um das Verkehrsaufkommen von Straßen zu berechnen, sodass die Anzahl der Fahrzeuge pro Tag in der Stadt um über 70.000 reduziert werden konnte - das intelligente Straßensystem, das während der Olympischen Spiele getestet wurde, das Barclays Cycle Hire Scheme (Fahrrad-Selbstbedienungsservice) und Wi-Fi in 150 U-Bahnstationen im Jahr 2014. Die kontaktlose Oyster Card, die bei TfL (Transport for London) zum Einsatz kommt und im Voraus mithilfe einer Kredit- oder Debitkarte aufgeladen werden kann, bietet den Nutzern Sofortbezahlmöglichkeiten für den Personennahverkehr. Sie hat den Weg geebnet für ein digitales Geldbörsensystem, das eine deutlich höhere Effizienz aufweist.
London wird mehr als 200 Millionen £ (oder 281,2 Millionen €) investieren, um die Entwicklung in eine noch intelligentere Stadt voranzubringen.

2.4 Nizza, Frankreich

Die Zusammenarbeit mit Think Global10, der Stadt Nizza und Cisco haben den „vernetzten Boulevard“ geschaffen. Der Boulevard Victor Hugo im Zentrum von Nizza ist Heimat der ersten Machbarkeitsstudie für das „Internet of Everything“, das dazu dient, einen intelligenten Stadtbereich vollständig mit Sensoren (200 Standorte) und einem Meldesystem auszustatten. Die gesammelten Daten werden überprüft und analysiert, um die Stadt und ihre Bewohner mit Kontextinformationen über Parkmöglichkeiten, Verkehrsaufkommen, Straßenbeleuchtung, Abfallverwertung und nicht zuletzt Angaben zur Umweltbelastung in Echtzeit zu versorgen. Die ersten Pilotversuche, die zu intelligenten Parksystemen durchgeführt wurden, zeigten, dass die Verkehrsdichte um nahezu 30% gesenkt und somit die Luftverschmutzung reduziert werden konnte und darüber hinaus die Parkeinnahmen gesteigert werden konnten.

2.5 Singapur

Im Jahr 2014 präsentierte die Infocomm Development Authority (IDA) von Singapur ihre neue intelligente SNP-Smart Nation Platform. Sie wurde im Hinblick auf drei wichtige Kompetenzen konzipiert: Vernetzung, Erfassung und Verständnis. Die Plattform bietet ein Betriebssystem, das von allen öffentlichen Einrichtungen genutzt werden kann. Das System aktiviert alle wichtigen Daten, die mithilfe von absichtlich in den Außenbezirken stationierten Sensoren gesammelt wurden, sodass sie anonym und sicher sind und verwaltet und geteilt werden können. Diese Daten werden anschließend genutzt, um die Reaktionsfähigkeit im Hinblick auf den Bedarf der Bewohner zu verbessern und Erwartungen der Bewohner besser zu antizipieren.
Das elektronische Bürgerportal von Singapur bietet Zugang zu einer zentralen Anlaufstelle, einschließlich 400 staatlicher E-Services, welche die von unterschiedlichen Einrichtungen gesammelten Informationen bereitstellen. Mehr als 100 lediglich mobil zur Verfügung gestellter Serviceleistungen von staatlichen Stellen oder nichtstaatlichen Einrichtungen, wie Kliniken und Universitäten, in Verbindung mit Anwendungen, die in Kooperation mit dem privaten Sektor erstellt wurden und Daten staatlicher Stellen nutzen, werden unter mGov@SG zur Verfügung gestellt.

1 Juniper Research (2015) – „Global Smart City – 2015”.
2 Ibid.
3 „Smart cities will Include 10 Billion Things by 2020” – Smart Insights Report (2015).
4 Wechselkurs zum 15. Juni 2015
5 Juniper Research - „Smart Cities: Strategies, Energy, Emissions & Cost Savings 2014-2019”.
6 Wechselkurs zum 15. Juni 2015
7 Gartner Study 2015 - „Top 10 Strategic Predictions for 2015 and Beyond: Digital Business is driving Big change".
8 Wechselkurs zum 25. Juni 2015
9 Acuity Market Intelligence (2014) – „The Global national eID Industry Report”.
10 Ein Kooperationsprojekt, das die Zusammenarbeit von Startups und großen Unternehmen fördert, um optimale Flexibilität zu erzielen und Smart Cities mit den erforderlichen urbanen Lösungen auszustatten.

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