Caseless + CPU-Fragen

26/05/2009 - 20:35 von Markus Wichmann | Report spam
Hi all,

ich habe da mal zwei Fragen, die nicht wirklich zusammen passen, aber
darum kommen sie ja auch nach .misc :-)

Zum einen ist da folgendes: Um Geld zu sparen hatte ich vor, meinen
nàchsten PC ohne Gehàuse zusammen zu schrauben. Gibt es da ernsthafte
Gründe dagegen? Platz ist auf dem Schreibtisch genug, und was die Gefahr
des Einstaubens angeht: Im Gehàuse staubt mir die Hardware auch bloß
ein, und da kann ich nichts dagegen tun, außer immer mal Staub zu
saugen. Wenn ich den Computer dagegen draußen habe, staubt er auch ein,
wird aber bei der Reinigung des Zimmers mit gesàubert (ja, ich mache
mein Zimmer immer mal sauber...).

Nun zum anderen: Ich bin momentan noch dabei, mir die Komponenten für
besagten PC zusammen zu suchen. Da es hier einfach ein großes
Überangebot gibt, wollte ich mir mit Mathematik Klarheit verschaffen. Es
reden ja immer alle vom Preis-Leistungs-Verhàltnis. Ich nehme den Preis,
teile ihn durch die Leistung, und das Teil, bei dem diese Zahl am
geringsten ist, kaufe ich. Heeres Ziel, jedoch sind ein paar
Nebenbedingungen zu berücksichtigen (ich hàtte schon gerne wenigstens 4
Kerne zu je 2500 MHz, bleistiftsweise). Nun wollte ich fragen, wie man
denn die Leistung einer CPU bestimmt. Ich _könnte_ einfach die Taktrate
der CPU nehmen, aber die ist ja heutzutage nicht mehr das einzige
Entscheidungskriterium. Am Ende dürfte es auf eine gewichtete Summe
hinauslaufen, aber welche Wichtungen und welche Kennzahlen sind zu
verwenden? Vorschlàge hierzu? (Sicherlich dürfte auch persönlicher
Geschmack dabei eine Rolle spielen. Bei der reinen Rechnung Preis durch
Taktrate sind allerdings schonmal alle infrage kommenden Intels
durchgefallen, weil die AMDs so bei 0,05 bis 0,06 lagen, die Intels
hingegen bei 0,07 erst anfingen.)

Tschö,
Markus

GUI - ein Hintergrundbild und zwölf XTerms

vim -c "exec \"norm iwHFG#NABGURE#IVZ#UNPXRE\"|%s/#/ /g|norm g??g~~"
 

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#1 Bastian Lutz
26/05/2009 - 21:15 | Warnen spam
Hallo Markus!

Markus Wichmann schrieb:
Zum einen ist da folgendes: Um Geld zu sparen hatte ich vor, meinen
nàchsten PC ohne Gehàuse zusammen zu schrauben. Gibt es da ernsthafte
Gründe dagegen? Platz ist auf dem Schreibtisch genug, und was die Gefahr
des Einstaubens angeht: Im Gehàuse staubt mir die Hardware auch bloß
ein, und da kann ich nichts dagegen tun, außer immer mal Staub zu
saugen. Wenn ich den Computer dagegen draußen habe, staubt er auch ein,
wird aber bei der Reinigung des Zimmers mit gesàubert (ja, ich mache
mein Zimmer immer mal sauber...).



- kein mechanischer Schutz gegen persoenliche Dummheit/Pech und
"Einbrecher" wie Partner(in), Kinder, Besuch und Putzkraefte mit
elektrostatischem Staubwedel und feuchten Lappen.
- beim Betaetigen von Knoepfen rutschen die Laufwerke we.
- EMV-techn. die schlechteste Variante (kenne einen Fall, wo bei
aufgeschraubtem Rechner das WLAN nicht mehr geht (AP direkt daneben) -
wenn die Nachbarn die BNetzA anrufen und die den ausfindig gemacht
haetten, waer's teuer geworden.

Nun zum anderen: Ich bin momentan noch dabei, mir die Komponenten für
besagten PC zusammen zu suchen. Da es hier einfach ein großes
Überangebot gibt, wollte ich mir mit Mathematik Klarheit verschaffen. Es
reden ja immer alle vom Preis-Leistungs-Verhàltnis. Ich nehme den Preis,
teile ihn durch die Leistung, und das Teil, bei dem diese Zahl am
geringsten ist, kaufe ich. Heeres Ziel, jedoch sind ein paar
Nebenbedingungen zu berücksichtigen (ich hàtte schon gerne wenigstens 4
Kerne zu je 2500 MHz, bleistiftsweise). Nun wollte ich fragen, wie man
denn die Leistung einer CPU bestimmt. Ich _könnte_ einfach die Taktrate
der CPU nehmen, aber die ist ja heutzutage nicht mehr das einzige
Entscheidungskriterium. Am Ende dürfte es auf eine gewichtete Summe
hinauslaufen, aber welche Wichtungen und welche Kennzahlen sind zu
verwenden? Vorschlàge hierzu? (Sicherlich dürfte auch persönlicher
Geschmack dabei eine Rolle spielen. Bei der reinen Rechnung Preis durch
Taktrate sind allerdings schonmal alle infrage kommenden Intels
durchgefallen, weil die AMDs so bei 0,05 bis 0,06 lagen, die Intels
hingegen bei 0,07 erst anfingen.)



1. Die "Taktraten" haben nicht unbedingt was mit der Geschwindigkeit
zutun, schon gar nicht CPU-Familien- oder gar hersteller-uebergreifend.
IMHO klappt das hoechstens innerhalb einer CPU-Reihe.
2. Bei der CPU muss du auch das Mainboard mit in die Rechnung aufnehmen.

Bastian Lutz

Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.

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