Celluläre Automaten

17/03/2008 - 14:56 von Thomas Heger | Report spam
Hi Ng
ich bastel weiter an meinem Modell und würde gerne eine weitere
Modellannahme vorstellen. Die Beschreibung bzw. Realisation beruht auf einem
etwas anderen mathematischen Modell. Es geht darum, Wechselwirkungen
sozusagen von innen nach außen zu modellieren. Dafür eignet sich das übliche
Verfahren der Differentialrechnung nicht besonders. Dabei wird nàmlich eine
Größe verkleinert. Ich gehe also von einer Art Gitter aus. Die Zellen sollen
klein sein - sehr klein. Aber sowohl Lage als auch Gittermaß sind im Prinzip
beliebig. Eine Zelle stößt gegen eine Nachbarzelle und die Trennschicht
dazwischen ist ebenfalls eine Zelle, nur diesmal die eines inversen Gitters.
Das, worüber dieses Gitter gelegt wird soll die Raumzeit der ART sein. Das
ganze modelliert so etwas àhnliches wie eine Flüssigkeit.
Die Achsen so einer Zelle haben die Art der Rauzeitdimensionen und sollen
z.B. Lichtsekunden sein. Dies ist eigentlich keine physikalisch beobachtbare
Größe. Deswegen werden die beobachtbaren Größen, also hier Lànge und Zeit
über die Regeln der Quantenmechanik für Observablen eingeführt.
Ein Schritt in diesem Modell ist für eine bestimmte Zelle ein Zeitschritt.
Die Wand übertràgt dabei den Zustand einer Zelle auf eine benachbarte. Dies
erfolgt -wie gesagt-nach den Regeln der Quantenphysik. Ein Zustand ist
dabei die Summe dieser Wandzellen, betrachtet als Aufsummierung über Raum
und Zeit. Eine Trajektorie ist eine Reihe aufeinander folgender Zellen.
Diese sind verknüpf darüber, das sich ein bestimmter Zustand in ihnen
konzentriert. Aus der Ähnlichkeit von qm und der Rotation von Quaternionen
schließe ich auf hauptsàchlich Rotation als Einfluß einer Zelle auf die
nàchste.
Ein Zeitschritt kann in alle Richtungen erfolgen die zeitartig danach
liegen. Das ganze sieht aus wie ein Konus in der Sichtweise eines
Minkowskidiagramms. Es ist ziemlich das gleiche wie ein Lichtkegel. Nur wird
dies hier genereller betrachtet und Licht ist nur ein bestimmter Grenzfall.
Ein materielles Objekt ist dabei als Zustand aller dieser Zellen
aufzufassen, die sich in der Mitte dieses Konus befinden. Damit definieren
sie die zu diesem Objekt gehörende Zeitrichtung und als senkrecht dazu die
Raumachsen des Raumes der Beobachtungen. Das ist der Raum, in dem dieses
Objekt ruht.
Man kann nun auch das inverse Gitter betrachten und dann wird aus dem
beeinflussenden Zustand ein Objekt. Dies ist genau so ein Objekt wie das,
das in der Zeit stabil bleibt. Dieses bleibt aber nicht stabil, es breitet
sich senkrecht zur Zeitrichtung in Richtung der Raumachsen aus.
Ein Objekt ist in diesem Bild eine Summation über verschiedene Zellen die
nach bestimmten Regeln erfolgt. Eine Regel lautet, das identifizierbare
Strukturen zusammen gefaßt werden. Ein Teilchen im Sinne einer Beobachtung
ist dabei der Bereich eines zeitstabilen Musters. Ein Muster in Raumrichtung
ist eine Welle.

Thomas Heger
 

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#1 Thomas Heger
18/03/2008 - 02:54 | Warnen spam
Ich wollte noch was ergànzen:
mir ist schon klar, daß ich mit dem Hinweis auf zellulàre Automaten gegen
die 'Spielregeln' verstoße. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, das ein
zentrales Dogma der Physik eben nur ein Dogma ist. Es besteht darin, daß die
Natur im Kern sozusagen mathematisch funktionert. Das also die
physikalischen Modelle mehr sind als Beschreibungen unserer Beobachtungen.
Das sind sie aber nicht. Man kann das an ein einem simplen Beispiel zeigen.
Nehmen wir einen Kreis als mathematisch simple Figur. Wo, in der Natur, gibt
es also einen Kreis?
Ich wüßte jetzt kein Beispiel. Es gibt jede Menge Kugeln, aber Kreise??
Kreise scheint die Natur nicht zu mögen.
Es ist viel wahrscheinlicher, daß ein Element einer Menge schlichtweg nichts
weiß von der Welt und deswegen auch nur mit seinen direkten Nachbar
kommuniziert. Und die Kummunikation muß recht einfach gestrickt sein, da es
ja um sehr schlichte Teile geht. Nur, aus den wenigen Elementen ergibt sich,
aus der Ferne betrachtet, die große Vielfalt unserer Beobachtungen. Deswegen
können Formeln zwar beliebíg genau einen Zusammenhang beschreiben,
allerdings stets aus der Perspektive eines Beobachters. Der spielt aber in
dem Geschehen der Elemente unter einander überhaupt keine Rolle. Das Geschen
der Elemente untereinander wird durch simple Regeln bestimmt. Die müßen so
einfach sein, daß alle Teilchen im Universum sie ohne - nun ja - Nachdenken
spontan einhalten.

Thomas Heger

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