Chancenverschlechterung durch Reduktion von Optionen?

21/01/2014 - 13:13 von Hans Chance | Report spam
Hallo liebe Gruppe,

es geht mir um folgendes Problem.
Nehmen wir an, wir haben 100 Hàuser und eine Gruppe von 105 Personen,
die sich für den Kauf dieser Hàuser interessiert.
Damit hàtte jeder der Interessenten die Chance von 100/105= 0,952 (auf 3
Stellen gerundet), ein Haus zu kriegen.

Soweit ist es richtig?

Nehmen wir nun weiterhin an, die Regierung erklàrt ein Fünftel der
Hàuser zu "Armen-Sozialwohnungen", die dem àrmsten Fünftel der
Interessenten zur Verfügung stehen.
Das àrmste Fünftel könnte sich weiterhin auf die normalen Wohnungen
bewerben, der Rest der Interessenten könnte sich aber nicht mehr für die
"Armen-Sozialwohnungen" bewerben.
Das wàre rechnerisch:

105*0,2= 21 "Arme"
100*0,2= 20 "Armen-Sozialwohnungen"

Damit wàre die Chance für jeden der Armen, eine "Armen-Sozialwohnung" zu
bekommen:

20/21= 0,952

(Die Wahrscheinlichkeit für den Rest eine normale Wohnung ohne
konkurrenz durch das fünftiel zu kriegen:
105-21= 84
100-20= 80

80/84= 0,952)

Somit hàtte sich ja erst mal nichts veràndert. Aber wir haben auch noch
nicht berücksichtigt, dass sich die àrmsten 20% weiterhin auf die
normalen Wohnungen bewerben können, die restliche 80% aber nicht mehr.

Die Wahrscheinlichkeit für eines der Restlichen für eine normale Wohnung:
80/105= 0,762

Wie sehen die Chancen für die àrmsten Fünftel aus?

Man müsste hier wahrscheinlich eine Binominalverteilung durchführen, oder?
Oder habe ich einen Denkfehler?
 

Lesen sie die antworten

#1 Manfred Ullrich
21/01/2014 - 16:27 | Warnen spam
Am 21.01.2014 13:13, schrieb Hans Chance:
Hallo liebe Gruppe,

es geht mir um folgendes Problem.
Nehmen wir an, wir haben 100 Hàuser und eine Gruppe von 105 Personen,
die sich für den Kauf dieser Hàuser interessiert.
Damit hàtte jeder der Interessenten die Chance von 100/105= 0,952 (auf 3
Stellen gerundet), ein Haus zu kriegen.

Soweit ist es richtig?

Nehmen wir nun weiterhin an, die Regierung erklàrt ein Fünftel der
Hàuser zu "Armen-Sozialwohnungen", die dem àrmsten Fünftel der
Interessenten zur Verfügung stehen.
Das àrmste Fünftel könnte sich weiterhin auf die normalen Wohnungen
bewerben, der Rest der Interessenten könnte sich aber nicht mehr für die
"Armen-Sozialwohnungen" bewerben.
Das wàre rechnerisch:

105*0,2= 21 "Arme"
100*0,2= 20 "Armen-Sozialwohnungen"

Damit wàre die Chance für jeden der Armen, eine "Armen-Sozialwohnung" zu
bekommen:

20/21= 0,952

(Die Wahrscheinlichkeit für den Rest eine normale Wohnung ohne
konkurrenz durch das fünftiel zu kriegen:
105-21= 84
100-20= 80

80/84= 0,952)

Somit hàtte sich ja erst mal nichts veràndert. Aber wir haben auch noch
nicht berücksichtigt, dass sich die àrmsten 20% weiterhin auf die
normalen Wohnungen bewerben können, die restliche 80% aber nicht mehr.

Die Wahrscheinlichkeit für eines der Restlichen für eine normale Wohnung:
80/105= 0,762



Kann ja wohl nicht sein, wenn jene 21 auch noch eine Chance auf die 80
Wohnungen haben sollen. Also..?

Wie sehen die Chancen für die àrmsten Fünftel aus?

Man müsste hier wahrscheinlich eine Binominalverteilung durchführen, oder?
Oder habe ich einen Denkfehler?



Gruß
Manfred

Ähnliche fragen