Clonen und Upgrading

14/07/2009 - 19:55 von Paul-Wilhelm Hermsen | Report spam
Gibt es da eigentlich eine elegante Möglichkeit unter Linux,
Neueinrichtungen anhand einer vom alten System gezogenen "Konserven- oder
Profildatei" zu modifizieren, so dass nach der Neueinrichtung die alte
Umgebung im neuen Gesicht erscheint?
Hàufig hat sich ein laufendes System ja weit vom ursprünglichen Basissystem
entfernt. Mir schwebt also bewusst nicht ein Systemupgrading vor. Das
hinterlàsst ja immer mal wieder diverse Unzulànglichkeiten.
Ich denke vielmehr an eine komplette Neueinrichtung, der man dann mitteilt,
schau mal in diese Datei, da steht drin, was in der Vorgàngerversion alles
wie installiert war, und "clone" das jetzt mal, damit alle Funktionen
wieder so sind, wie sie waren.
Bisher habe ich diese Modifikationen eigentlich immer aus der Erinnerung
heraus vorgenommen. Das ist aber zum Teil recht umstàndlich und
zeitaufwàndig.
 

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#1 G
14/07/2009 - 21:31 | Warnen spam
Paul-Wilhelm Hermsen wußte:

Gibt es da eigentlich eine elegante Möglichkeit unter Linux,
Neueinrichtungen anhand einer vom alten System gezogenen "Konserven-
oder Profildatei" zu modifizieren, so dass nach der Neueinrichtung die
alte Umgebung im neuen Gesicht erscheint?



Die Konfiguration des Desktops steht ja zu großen Teilen in den
Heimatverzeichnissen der Benutzer und überlebt damit eine Neuinstallation.
Paketlisten und Installationsquellen lassen sich bei einem aktuellen SuSE-
Linux als Textdateien aus- und einlesen, womit man ein bestehendes System
recht einfach duplizieren kann. Leider geht das nicht über
Versionsnummern hinweg, da die Paketlisten làstigerweise die genauen
Versionen enthalten. Bei Debian ist das geschickter gelöst,
beispielsweise mit nscd statt nscd-2.4-31.61.

Ich
denke vielmehr an eine komplette Neueinrichtung, der man dann mitteilt,
schau mal in diese Datei, da steht drin, was in der Vorgàngerversion
alles wie installiert war, und "clone" das jetzt mal, damit alle
Funktionen wieder so sind, wie sie waren.



So etwas kann man sich mit cfengine einrichten. IMHO lohnt sich das aber
erst ab einer gewissen Zahl von Systemen und damit in den meisten Fàllen
kaum für den Hausgebrauch.

Bisher habe ich diese Modifikationen eigentlich immer aus der Erinnerung
heraus vorgenommen. Das ist aber zum Teil recht umstàndlich und
zeitaufwàndig.



Ich bin ja spießig und notiere mir die Änderungen an der Konfiguration.

Günther

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