CMOS Datenspeicherung auf simpel?

05/04/2010 - 20:18 von Jürgen Hüser | Report spam
Hallo!

Hab da ne Aufgabe über die ich bissel grübel.
Hab mir ach schon was skizziert, jedoch wollte ich hier erstmal fragen
ob das überhaupt funktioniert.

Es geht um einen parallelen Datenbus mit 8bit Breite, welcher mit rund
1Hz seine Daten àndert.
Nun soll über einen làngeren Zeitraum bestimmte Zustànde auf dem Bus
mitgeloggt werden - und zwar immer dann wenn ein Triggerimpuls (auch 1s
lang) erfasst wird.

Das ganze möchte ich gerne ohne µC und ohne lange programmiererei
erschlagen.

Meine grobe Skizze in Worte gefasst:

Datenbus (5V CMOS) geht direkt auf die I/O's eines 28C256.
Dessen Chip Enable liegt permanent auf GND, und Out Enable permanent auf
Vcc (dient ja nur zum speichern, ausgelesen wird er im Programmiergeràt).

Der Write Enable des 28C256 liegt über PullUp auf Vcc.
Jedes mal wenn ein Triggerimpuls kommt, wird WE für 1-10ms auf GND gezogen.

Das Triggersignal (9V CMOS) steuert über einen Spannungsteiler
10k + 12,4k den Adresszàhler (2 x 4022).

Damit der Adresszàhler die Adresse nicht gleichzeitig mit der
Speicherung im 28C256 àndert und sich das EEPROM verschluckt, möchte ich
dem Spannungsteiler parallel zum 12,4k noch einige µF spendieren, damit
der 4022 einige duzend ms verzögert triggert.

Die 2 x 8 Ausgànge der 4022 gehen dann direkt auf die Adressleitungen
A0 - A14, das höchste übrige Bit des 4022 soll zur "Speicher
Voll"-Meldung herrangezogen werden.

Weiterhin, um zu sehen wie voll oder leer das EEPROM noch ist, spiele
ich mit dem Gedanken den Adressbus mit Low Power LED's anzeigen zu lassen.

Bevor ich die Teile zusammensuche und teilweise bestelle, würde ich aber
hier erstmal fragen ob jemand sowas schonmal gemacht hat und Erfahrung
damit hat.
Laut Datenblatt eines AT28C256 scheint das wohl zu gehen, zumindest sehe
ich da nix was meinem Vorhaben widersprechen könnte. Nichtmal vonwegen
Timing.


Das ganze dient der Fehlersuche in einer Telemetrieanlage, die mehrfach
(so 5-10 mal die Stunde) schwachsinnigen Binàrsalat ausspuckt, sich dann
aber wieder einkriegt.
Das provisorische Teil soll den Zustand des Busses einfach bei jedem
Fehler mitloggen, damit ich spàter sehen kann bei welchen Werten und mit
welcher Hàufigkeit das ganze passiert.

Grüße aus Dortmund

Jürgen Hüser

www.funktechnik-hueser.de
 

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#1 Joerg
05/04/2010 - 20:36 | Warnen spam
Jürgen Hüser wrote:
Hallo!

Hab da ne Aufgabe über die ich bissel grübel.
Hab mir ach schon was skizziert, jedoch wollte ich hier erstmal fragen
ob das überhaupt funktioniert.

Es geht um einen parallelen Datenbus mit 8bit Breite, welcher mit rund
1Hz seine Daten àndert.




Zu sowas laesst Du Dich als HF Ingenieur herab? Also nee ... :-)


Nun soll über einen làngeren Zeitraum bestimmte Zustànde auf dem Bus
mitgeloggt werden - und zwar immer dann wenn ein Triggerimpuls (auch 1s
lang) erfasst wird.

Das ganze möchte ich gerne ohne µC und ohne lange programmiererei
erschlagen.

Meine grobe Skizze in Worte gefasst:

Datenbus (5V CMOS) geht direkt auf die I/O's eines 28C256.
Dessen Chip Enable liegt permanent auf GND, und Out Enable permanent auf
Vcc (dient ja nur zum speichern, ausgelesen wird er im Programmiergeràt).

Der Write Enable des 28C256 liegt über PullUp auf Vcc.
Jedes mal wenn ein Triggerimpuls kommt, wird WE für 1-10ms auf GND gezogen.

Das Triggersignal (9V CMOS) steuert über einen Spannungsteiler
10k + 12,4k den Adresszàhler (2 x 4022).




Manche Leute sparen sich den 10k und lassen das mutig in die
Substratdiode reinknallen :-)


Damit der Adresszàhler die Adresse nicht gleichzeitig mit der
Speicherung im 28C256 àndert und sich das EEPROM verschluckt, möchte ich
dem Spannungsteiler parallel zum 12,4k noch einige µF spendieren, damit
der 4022 einige duzend ms verzögert triggert.




Das geht vermutlich nur wenn Du hiermit den Clock Eingang meinst. M.W.
hat nur der Clock Input des CD4022 einen Schmitt Trigger.


Die 2 x 8 Ausgànge der 4022 gehen dann direkt auf die Adressleitungen
A0 - A14, das höchste übrige Bit des 4022 soll zur "Speicher
Voll"-Meldung herrangezogen werden.

Weiterhin, um zu sehen wie voll oder leer das EEPROM noch ist, spiele
ich mit dem Gedanken den Adressbus mit Low Power LED's anzeigen zu lassen.




Das wuerde z.B. mit festverdrahteten digitalen Comparators gehen.
Over/Underflow.


Bevor ich die Teile zusammensuche und teilweise bestelle, würde ich aber
hier erstmal fragen ob jemand sowas schonmal gemacht hat und Erfahrung
damit hat.
Laut Datenblatt eines AT28C256 scheint das wohl zu gehen, zumindest sehe
ich da nix was meinem Vorhaben widersprechen könnte. Nichtmal vonwegen
Timing.


Das ganze dient der Fehlersuche in einer Telemetrieanlage, die mehrfach
(so 5-10 mal die Stunde) schwachsinnigen Binàrsalat ausspuckt, sich dann
aber wieder einkriegt.
Das provisorische Teil soll den Zustand des Busses einfach bei jedem
Fehler mitloggen, damit ich spàter sehen kann bei welchen Werten und mit
welcher Hàufigkeit das ganze passiert.




Ok, sollte gehen, aber dann hast Du keinerlei Informationen zu welcher
Zeit der Salat passierte. Damit wird es schwierig Fehler zu korrellieren
nach dem Motto "Oh, da schmeisst doch der Jupp immer den Lastenaufzug an".

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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