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24/10/2009 - 17:52 von Frank Buss | Report spam
In der sci.electronics.design-Newsgroup hatte letztens einer nach einem
Geschwindigkeitsmesser gesucht. Ich habe mal für einen XC9572XL ein
VHDL-Programm geschrieben, was die Zeit zwischen zwei Pulsen mit 50 MHz
Genauigkeit messen könnte. War aber noch was Platz im CPLD, daher kann man
damit jetzt Frequenzen messen, da ich sowas noch brauchen kann, und für die
Zeitmessung ist es umschaltbar zwischen Start/Stop Puls an einem einzelnen
Eingang, oder an zwei Eingàngen, einen für Start und einen für Stop, sowie
Pulslàngenmessung an einem Pin. Ist schon faszinierend, was man in so einen
einfachen und preiswerten Chip so alles hineinbekommt.

Ich überlege gerade, wie man dazu ein einfach bedienbares Benutzerinterface
gestalten könnte. Meine Idee ist die vielfàltigen Kombinationsmöglichkeiten
auf 4 Fàlle einzugrenzen und per Microcontroller auszuwerten. Kann dann per
Taster ausgewàhlt werden, vielleicht noch mit ein paar Symbolen grafisch
aufbereitet auf einem Frontpanel und LEDs, was gerade ausgewàhlt wurde:

- Zeitmessung mit zwei Pins: Steigende Flanke auf Start startet die
Messung, steigende Flanke auf Stop stoppt die Messung

- Zeitmessung mit einem Pin: Steigende Flanke auf Start startet die
Messung, noch eine steigende Flanke auf Start stoppt die Messung

- Zeitmessung eines Pulses: Steigende Flanke auf Start startet die Messung,
fallende Flanke auf Start stoppt die Messung

- Frequenzmessung: Es werden die Anzahl steigender Flanken auf dem
Start-Pin innerhalb eines Zeitfensters gemessen

Unabhàngig davon 3 Einstellmöglichkeiten für die Torzeit bei der
Frequenzmessung: 100 ms, 1 s und 10 s.

Unabhàngig davon ein Taster "Einzeln", der jeweils eine neue einzelne
Messung startet, und ein Taster "Wiederholend", der die Messungen mit der
eingestellten Zeit immer wiederholt, wobei die Zeit im Zeitmessmodus als
minimale Updatezeit verwendet wird, wenn mehr Start/Stop-Zyklen pro
Updatezeit gemessen wurden und die mittlere gemessene Zeit angezeigt wird.

Das ganze dann schön klassisch mit 7-Segmentanzeigen dargestellt, von denen
ich schon làngere Zeit welche ohne Verwendung herumliegen habe.

Klingt das nach einer guten Idee?

Ich möchte dazu auch eine Platine entwerfen, um mal den PCB-Service von
Olimex zu testen. Auf ein DSS-Panel passen bestimmt einige der Schaltungen
drauf (ist ja nur ein CPLD, PIC und ein paar LED-Anzeigen plus Ansteuerung
drauf), falls noch einer sowas brauchen kann. Ich würde dann die Platine
mit den Bauteilen als Bausatz verschicken, wobei ich aber den 100 Pin TQFP
und den PIC schon einlöten und programmieren könnte. Jetzt ist noch Zeit
für Ideen und vielleicht komme ich sogar mal dazu, ein Hobbyprojekt bis zum
fertigen Geràt zu bringen :-)

Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
 

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#1 Joerg
24/10/2009 - 18:15 | Warnen spam
Frank Buss wrote:
In der sci.electronics.design-Newsgroup hatte letztens einer nach einem
Geschwindigkeitsmesser gesucht. Ich habe mal für einen XC9572XL ein
VHDL-Programm geschrieben, was die Zeit zwischen zwei Pulsen mit 50 MHz
Genauigkeit messen könnte. War aber noch was Platz im CPLD, daher kann man
damit jetzt Frequenzen messen, da ich sowas noch brauchen kann, und für die
Zeitmessung ist es umschaltbar zwischen Start/Stop Puls an einem einzelnen
Eingang, oder an zwei Eingàngen, einen für Start und einen für Stop, sowie
Pulslàngenmessung an einem Pin. Ist schon faszinierend, was man in so einen
einfachen und preiswerten Chip so alles hineinbekommt.

Ich überlege gerade, wie man dazu ein einfach bedienbares Benutzerinterface
gestalten könnte. Meine Idee ist die vielfàltigen Kombinationsmöglichkeiten
auf 4 Fàlle einzugrenzen und per Microcontroller auszuwerten. Kann dann per
Taster ausgewàhlt werden, vielleicht noch mit ein paar Symbolen grafisch
aufbereitet auf einem Frontpanel und LEDs, was gerade ausgewàhlt wurde:




Symbole? Solche Runen wie auf manchen Armaturenbrettern? Lieber
Klartext, notfalls auf Koelsch :-)


- Zeitmessung mit zwei Pins: Steigende Flanke auf Start startet die
Messung, steigende Flanke auf Stop stoppt die Messung

- Zeitmessung mit einem Pin: Steigende Flanke auf Start startet die
Messung, noch eine steigende Flanke auf Start stoppt die Messung

- Zeitmessung eines Pulses: Steigende Flanke auf Start startet die Messung,
fallende Flanke auf Start stoppt die Messung

- Frequenzmessung: Es werden die Anzahl steigender Flanken auf dem
Start-Pin innerhalb eines Zeitfensters gemessen

Unabhàngig davon 3 Einstellmöglichkeiten für die Torzeit bei der
Frequenzmessung: 100 ms, 1 s und 10 s.

Unabhàngig davon ein Taster "Einzeln", der jeweils eine neue einzelne
Messung startet, und ein Taster "Wiederholend", der die Messungen mit der
eingestellten Zeit immer wiederholt, wobei die Zeit im Zeitmessmodus als
minimale Updatezeit verwendet wird, wenn mehr Start/Stop-Zyklen pro
Updatezeit gemessen wurden und die mittlere gemessene Zeit angezeigt wird.




Das sieht alles so aus wie der Frequenzzaehler, den ich 1976 oder so
gebaut habe. Diese Funktionen wie Du sie beschrieben hast haben mir
immer ausgereicht, die mit zwei Pins hatte ich nie aber ist sehr
praktisch. Das Dingen weilt immer noch unter den Lebenden hier, aber
ewig nicht mehr benutzt weil das Scope den Job uebernahm. Der Zaehler
war nicht in der Gewerkschaft ... :-)


Das ganze dann schön klassisch mit 7-Segmentanzeigen dargestellt, von denen
ich schon làngere Zeit welche ohne Verwendung herumliegen habe.

Klingt das nach einer guten Idee?




Das klingt nach einer guten Idee, aber so rasend schnell sind CPLD ja
nicht, braeuchte man noch einen Vorteiler drauf.


Ich möchte dazu auch eine Platine entwerfen, um mal den PCB-Service von
Olimex zu testen. Auf ein DSS-Panel passen bestimmt einige der Schaltungen
drauf (ist ja nur ein CPLD, PIC und ein paar LED-Anzeigen plus Ansteuerung
drauf), falls noch einer sowas brauchen kann. Ich würde dann die Platine
mit den Bauteilen als Bausatz verschicken, wobei ich aber den 100 Pin TQFP
und den PIC schon einlöten und programmieren könnte. Jetzt ist noch Zeit
für Ideen und vielleicht komme ich sogar mal dazu, ein Hobbyprojekt bis zum
fertigen Geràt zu bringen :-)




Vermutlich waere es fuer einen Bausatzvertrieb besser wenn das per USB
an einen PC angehaengt werden koennte. Cypress PSoC mit USB oder was
aehnliches dranhaengen, falls es fuer das CPLD keine USB Libraries gibt.
Selber frickeln willst Du das sicher nicht.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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