CP/M auf Schreibmaschine portieren

14/12/2015 - 11:54 von B.Eckstein | Report spam
hallo allesamt,

Am Wochenende habe ich mal die elektronischen Schreibmaschinen
gesichtet, die mir in den letzten jahren unter die Finger gekommen sind.
Davon sahen einige recht interessant aus, mit Floppy und grossem (für
damalige Verhàltinisse) LC-Display (ca. 640 x 200 Pixel):

- Eine Panasonic mit 63B03X

- Eine Brother WP-35 mit 64180, aber einem in PLA (65006) gegossenen und
somit wohl proprietàrem Video-Controller

- Eine Triumph-Adler (Gabriele PFS) mit Z180, MSM6255 für Video und
WD1772 als FDC. Datenblàtter dafür sind verfügbar.

Gerade letztere klingt so, als wàre das eine gute HW-Grundlage für ein
CP/M 3.0. Hat jmd. sowas schon mal gemacht? Wie geht man sowas an? Ich
kenne mich mit 8080-basiertem CP/M kaum aus (ausser als Anwender eines
Epson PX-8) aber das wàre als Hobby-Aufgabe recht interessant, denke ich.
 

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#1 R.Kiefer.SPAEM
14/12/2015 - 16:57 | Warnen spam
B.Eckstein wrote:

Gerade letztere klingt so, als wàre das eine gute HW-Grundlage für ein
CP/M 3.0.



Ich weiß ja nicht, was Du Dir als Ziel gesetzt hast. Willst Du Wordstar
direkt auf der Maschine laufen lassen? Das wàre noch ein sinnvoller
Ansatz, aber bei anderen CP/M-Klassikern fehlt mir das
Vorstellungsvermögen. dBase? Turbo-Pascal?


Hat jmd. sowas schon mal gemacht?



Mit Z80 und CP/M könnte man mich verjagen :-)


Wie geht man sowas an?



Hast Du (Aussicht auf) irgendwelche Quelltexte von CP/M? Dazu die
Entwicklungsumgebung, also vermutlich Editor, Assembler und Linker auf
einer separaten Maschine.

Ich würde dieses Thema anders angehen: fürs UCSD-P-System gibt's
Z80-Quelltexte. Das P-System ist gut beschrieben, es ist ordentlich
strukturiert. Und es schont die Finger! [1]

Gruß, Ralf

[1] CP/M "lebt" von den stàndigen <Ctrl>-Irgendwas-Griffen, d.h. die
linke Hand arbeitet gegen die übliche Beweglichkeit der Finger und der
Hand. Sehr unergonomisch, IMHO. Wir nannten das "früher" Geierkralle.

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