CPU für Office-Rechner

01/10/2007 - 21:35 von Jens Hornung | Report spam
Hallo,

momentan bin ich auf der Suche nach einem günstigen Office-Rechner. D.h.,
das Ding muss wirklich nicht mehr können, als unter WinXP oder KDE (Linux)
ein wenig Word, Excel, ab und zu mal eine CD brennen und ganz selten mal
ein kurzes Dokumentationsvideo schneiden. 3D-Leistung ist also überhaupt
nicht gefragt und CPU-Leistung ist auch nicht viel gefordert. Der Rechner
sollte aber möglichst leise sein.

Mein erster Gedanke war ein VIA-Epia-Board mit entsprechender CPU. Die
Meinungen über flüssiges Arbeiten unter einer modernen GUI gingen aber
etwas auseinander. Wie sind eure Erfahrungen dazu?

Auch ganz hübsch wàre z.B. ein Barebone von Shuttle. Als CPU hatte ich mir
mal den Intel Celeron 420 (35W) ausgesucht, weil das die günstigste
stromsparende CPU war, die ich gesehen habe. Müsste ich Bedenken haben,
dass die Leistung für die oben genannten Zwecke nicht ausreicht? Ein
Mobile-CPU wàre zwar auch ganz nett, aber wenn der Celeron 420 ausreichen
würde, wàre damit wohl auch nicht mehr viel Leistung einszusparen, aber
dafür der Preis um so höher. Von AMD sah ich nur CPUs die mind. 45W ziehen.
Falls das jdn besser weiß, bin ich für Tipps dankbar. Ich bin nicht auf
Intel festgelegt.

Die Netzteile der Shuttle-Barebones haben 250W. Ansonsten scheint es, dass
Netzteile unter 350W schwer zu finden sind. Liege ich falsch, wenn ich
denke, dass 250W für ein System mit einem Brenner, 80GB Festplatte und
Mainboardgrafik ausreichend ist. Welcher Hersteller hat noch so kleine
Netzteile?

Ich bin für jegliche Vorschlàge offen.

Grüße,
Jens
 

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#1 Ingo Böttcher
01/10/2007 - 23:38 | Warnen spam
Am Mon, 01 Oct 2007 21:35:06 +0200 schrieb Jens Hornung:

Mein erster Gedanke war ein VIA-Epia-Board mit entsprechender CPU. Die
Meinungen über flüssiges Arbeiten unter einer modernen GUI gingen aber
etwas auseinander. Wie sind eure Erfahrungen dazu?



Die kleinen VIA CPUs sind was feines, aber eher für Embedded-Devices und
nicht für einen Office-Rechner. Nicht, weil sie zu langsam sind. Sondern
eher, weil sie zu spezialisiert sind und man für àhnliches Geld sehr viel
mehr Leistung bei nur wenig mehr Stromverbrauch gibt.

Auch ganz hübsch wàre z.B. ein Barebone von Shuttle. Als CPU hatte ich mir
mal den Intel Celeron 420 (35W) ausgesucht, weil das die günstigste
stromsparende CPU war, die ich gesehen habe.



Die Basis mag okay sein, ich würde aber eher in Richtung Pentium E21xx
gehen. Die CPUs kosten nicht wirklich mehr als die Celeron CPU, bieten aber
doch erheblich mehr Leistung.

Netzteile unter 350W schwer zu finden sind. Liege ich falsch, wenn ich
denke, dass 250W für ein System mit einem Brenner, 80GB Festplatte und
Mainboardgrafik ausreichend ist.



Liegst du nicht. Die Frage ist aber immer noch der Wirkungsgrad des
Netzteiles. Die Hersteller von Netzteilen mit besonders gutem Wirkungsgrad
bieten normalerweise auch Grafiken, bei welcher Auslastung welcher
Wirkungsgrad vorliegt. Insofern kann auch ein stàrkeres Netzteil sparsamer
sein. Kommt jeweils drauf an.

Und tschüß | Bitte nach Möglichkeit keine Rückfragen per Mail. Ich lese
Ingo | die Gruppen, in denen ich schreibe.
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