Custom-Fonts nutzlos?

15/03/2014 - 16:06 von Andreas M. Kirchwitz | Report spam
Hallo Firefox/Thunderbird/SeaMonkey-User!

Über viele Jahre habe ich Firefox & Co. meine Lieblingsfonts eingestellt
(Preferences -> Content -> Fonts & Colors -> Advanced).

Diese Fonts kann ich gut lesen und vor allem werden sie auch ohne
Kantenglàttung (wovon ich Kopfschmerzen bekomme) gut dargestellt.
Nur sehr wenige Fonts sind ohne Kantenglàttung unter Linux sinnvoll
darstellbar (z.B. Arial ist so ein Font)

"Allow pages to choose their own fonts, instead of my selections above"
ist abgeschaltet, weil inzwischen jeder Web-Designer meint, er müsse
mir seine Fonts aufzwingen.

Über Jahre war alles prima, doch seit einigen Wochen ist es modern
geworden, Symbole nicht mehr universell als Grafiken (jpg, gif, png)
darzustellen, sondern dafür Fonts nachzuladen (z.B. Kopfleiste von
Twitter, aber auch die Mediatheken der ÖR-Sender)

Das ist krank! Web-Designer gehören an die Wand gestellt ...

Wie geht Ihr damit um? Bin ich der einzige, der Text nicht auf jeder
Website in einem anderen Font lesen möchte? Bin ich der einzige, der
Kantenglàttung für Mist hàlt?

Über die Datei "chrome/userContent.css" kann man Fonts intern
umschreiben. Beispiel:

@font-face { font-family: "Verdana" !important; src: local("Arial"); }
@font-face { font-family: "Roboto"; src: local("Arial"); }

Selbst das Umschreiben nur solcher Websites, die ich hàufig lese,
ist recht mühevoll. Trotz der eingebauten Web Developer Tools.
Anscheinend werden Web-Designer für die Anzahl verwendeter Fonts
mit Pràmien belohnt.

Google Chrome hat die Sache radikal gelöst. Chrome ignoriert komplett
die System-Einstellungen und forciert explizit Kantenglàttung, und das
Umschreiben über "User StyleSheets/Custom.css" (funktioniert wie bei
Firefox) haben sie in einer der letzten Versionen abgeschafft, genau
als diese Symbol-Fonts plötzlich schlagartig populàr geworden sind.

Ist das eine Font-Verschwörung? *kotz* ... Andreas
 

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#1 Tschador
15/03/2014 - 16:50 | Warnen spam
This is an OpenPGP/MIME signed message (RFC 4880 and 3156)

On 2014-03-15 16:06, Andreas M. Kirchwitz wrote:

àœber viele Jahre habe ich Firefox & Co. meine Lieblingsfonts
eingestellt (Preferences -> Content -> Fonts & Colors -> Advanced).



Ist bei mir ebenfalls so eingestellt.

"Allow pages to choose their own fonts, instead of my selections
above" ist abgeschaltet, weil inzwischen jeder Web-Designer meint, er
mà¼sse mir seine Fonts aufzwingen.



Das ist bei aktiviert, dagegen ist das Nachladen von Fonts durch
'RequestPolicy' unterbunden. Funktioniert bisher sehr gut.

àœber Jahre war alles prima, doch seit einigen Wochen ist es modern
geworden, Symbole nicht mehr universell als Grafiken (jpg, gif, png)
darzustellen, sondern dafà¼r Fonts nachzuladen (z.B. Kopfleiste von
Twitter, aber auch die Mediatheken der à–R-Sender)

Das ist krank! Web-Designer gehören an die Wand gestellt ...

Wie geht Ihr damit um?



Wenn 'Webdesigner' meinen, mich auf diese Art gà¤ngeln zu mà¼ssen, sind
ihre Webseiten es nicht wert, gelesen zu werden.

Bin ich der einzige, der Text nicht auf jeder Website in einem
anderen Font lesen möchte?



Nein.

Bin ich der einzige, der Kantenglà¤ttung fà¼r Mist hà¤lt?



Das ist bei mir im System fest eingestellt und kann durch Webseiten
nicht verà¤ndert werden.

àœber die Datei "chrome/userContent.css" kann man Fonts intern
umschreiben. Beispiel:

@font-face { font-family: "Verdana" !important; src: local("Arial");
} @font-face { font-family: "Roboto"; src: local("Arial"); }



Das kann ja wohl keine Lösung fà¼r den Nutzer sein …

Ist das eine Font-Verschwörung? *kotz* ... Andreas



Fortschreitende Entmà¼ndigung der Nutzer durch die Content-Mafia!




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