Darwin-Jahr 2009: Schöpfungswissenschaftlergefragt

11/05/2009 - 16:51 von napoli | Report spam
"Das derzeitige Darwin-Jahr hat das Interesse an Vortràgen der
evangelikalen Studiengemeinschaft "Wort und Wissen" (Baiersbronn bei
Freudenstadt) stark ansteigen lassen.

Zahlreiche Kirchengemeinden wollten wissen, "warum Christen gegen eine
kritiklose Übernahme der Evolutionstheorie sind", teilte der Leiter der
Geschàftsstelle, der Biologe und promovierte Theologe Reinhard Junker
(Baiersbronn bei Freudenstadt), idea mit. Auch einige Akademien und
Lehrerseminare hàtten Mitarbeiter der Studiengemeinschaft zu
Veranstaltungen zum 200. Geburtstag des Begründers der
Evolutionstheorie, Charles Darwin (1809-1882), eingeladen.

Wie Junker am Rande der Jahreshauptversammlung vom 8. bis 10. Mai in
Schwàbisch Gmünd gegenüber idea sagte, ist die Überzeugung, dass Gott
die Erde und die Lebewesen in sechs Tagen geschaffen habe, kein Ergebnis
naturwissenschaftlicher Forschungen. Sie ergebe sich vielmehr aus dem
Selbstverstàndnis der Bibel. Deren Autoren gingen davon aus, dass Gottes
Handeln in der Natur wie in der Geschichte des Volkes Israel und
besonders im Leben Jesu Christi erkennbar sei.

Kein christlicher Fundamentalismus

Deshalb dürften Menschen, die die Bibel ernst nehmen, Berichte über
Gottes Wirken am Anfang der Weltgeschichte nicht als Mythen abtun.
Aufgabe von Schöpfungswissenschaftlern sei es, sich um eine Klàrung
offensichtlicher Widersprüche zwischen biblischen Angaben und
physikalischen, biologischen und geologischen Erkenntnissen zu bemühen.
Dabei blieben viele Fragen unbeantwortet. Es sei aber unangemessen, an
die Stelle der biblischen Schilderungen eine atheistische
Evolutionsanschauung zu setzen und die offenen Fragen der
Evolutionslehre zu verschweigen.

Mit christlichem Fundamentalismus habe dieses Denken nichts zu tun, so
Junker. Die Studiengemeinschaft beschàftigt sechs Hauptamtliche. Die
Arbeit geschieht in Fachgruppen für Biologie, Physik, Kosmologie,
Geowissenschaften, Archàologie und Wirtschaft sowie durch Publikationen.
Der Freundeskreis besteht aus rund 7.000 Personen. Vorsitzender ist der
sàchsische Mediziner Henrik Ullrich (Riesa)."

http://www.idea.de/nachrichten/deta...i/artikel/
darwin-jahr-schoepfungswissenschaftler-gefragt.html?tx_ttnews[day]10&cHash=feb783d7b2

Luigi
 

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#1 I&O Roeschke
11/05/2009 - 20:02 | Warnen spam
"Foxtrott Luigi" schrieb:

Aufgabe von Schöpfungswissenschaftlern sei es, ..



"Schöpfungswissenschaftler"!
Ich glaub' mein Schwein pfeift. Das Wort sollte man sich auf
der Zunge zergehen lassen..
Oder besser noch, es immerfort murmeln, wàhrend die
Perlen des Rosenkranzes durch die Finger gleiten.

Des Menschen Wàhnen höret nimmer auf!

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