Das Kalenderblatt 100401

01/04/2010 - 14:13 von WM | Report spam
Skandal zieht weitere Kreise.

Der Skandal zur Kindesmisshandlung an deutschen Lehranstalten zieht
immer weitere Kreise. Wie erst heute aus ungewöhnlich gut informierter
Quelle verlautet, konnten zwei weitere Kindesmisshandlungen aufgedeckt
und zur Anzeige gebracht werden, die sich in einem Berliner
Màdchengymnasium ereigneten. Dort soll ein junger Mathematiklehrer
zwei Schülerinnen aus nichtigem Anlass maltràtiert haben. Dem
Vernehmen nach scheiterten sie beim Zàhlen. Der junge Pàdagoge
handelte hier verantwortungslos, indem er eines der Màdchen
schmerzhaft an den Zöpfen (mindestens aber an einem) zauste und dem
anderen vermittels eines hölzernen Lineals (oder einer
inventarisierten Nussbaumgerte - dies konnte nicht mehr einwandfrei
eruiert werden) stoßend das Gesàß berührte, so dass eine Rötung der
betreffenden Stelle eintrat, die mehrere Stunden lang erkennbar war
und anschließend in eine blàuliche Verfàrbung überging.
Bezeichnenderweise hebt das Abschlussgutachten des renommierten
Schellbach-Seminars, das der Beschuldigte absolviert hatte, zwar
dessen wissenschaftliche Ausbildung und Befàhigung hervor, bemàngelt
jedoch, sein Lehrgeschick als der weiteren Entwicklung bedürftig.
Der Missetàter soll den Vorfall übrigens zugegeben und in eines seiner
Brieftagebücher eingetragen haben. Dasselbe gilt jedoch als
verschollen. Die Misshandlungen galten zum Zeitpunkt ihrer Ausführung
nicht als strafbar. Deshalb konnte der Lehrer die traumatisierten
Jungfrauen weiterhin, allerdings erfolglos, zum Zàhlen zwingen, bis er
nach wenigen Monaten auf eigenen Wunsch an eine mitteldeutsche
Universitàt wechselte.
Dass der Skandal auch in der vierten Dimension immer weitere Kreise
zieht, ergibt sich aus dem bekannten Faktor c x Delta t und dem
Zeitpunkt der berichteten Vorfàlle. Sie ereigneten sich bereits
1868/69, liegen also fast anderthalb Jahrhunderte zurück. Im Zuge der
gegenwàrtigen umfassenden Aufarbeitung durch die öffentlichen Medien
(der sich auch das Kalenderblatt nicht entziehen kann - es ist zwar
schon alles gesagt, aber noch làngst nicht von jedem) wurden die
Machenschaften kürzlich durch eine gemeinsame Urenkelin der beiden
Geschàdigten ans Licht gebracht und durch eine stattliche Erklàrung
bekràftigt. Ein bei derartigen Traumatisierungen hàufig zu
beobachtender Ausfall der Fortpflanzungsfàhigkeit ist hier also
glücklicherweise nicht zu beklagen. Schadenersatzansprüche an die
Erben des Mathematiklehrers und / oder seiner spàteren Vorgesetzten,
die immer wieder seine Kontakte zu arglosen Buben herbeiführten oder
duldeten, werden von den Anwàlten der Siebenundachtzigjàhrigen jedoch
nicht ausgeschlossen, auch im Interesse weitere Opfer.
Zwar ist über solche bisher nichts bekannt, jedoch ist erwiesen, dass
der Beschuldigte auch spàter noch als Professor seine Studenten
wiederholt zu enormen, für die damalige Zeit unerhörten und bis heute
unübertroffenen Leistungen im von ihm so genannten "uneigentlichen
Abzàhlen" gezwungen hat. Solche Übungen sind nach Ansicht von Experten
zumindest für Minder- und Tiefbegabte ohne körperliche Züchtigung
undurchführbar. Trotzdem ist kein Verweigerungsfall bekannt geworden.
Weil demnach von fortgesetzten Misshandlungen auszugehen ist, wurde
bereits eine Hotline eingerichtet. Insbesondere zeugungsunfàhig
gewordene Knaben oder ihre Nachkommen werden gebeten, sich unter der
Rufnummer 0123...omega+1 mit den zustàndigen Stellen in Verbindung zu
setzen, so dass die Fakten vollstàndig und ausnahmslos auf einen
mindestens sechsundneunzigeckigen Tisch gelegt und in der Runde
aufgearbeitet werden können.

Das KB ist zu folgendem Hinweis verpflichtet: Nach Auskunft des
Anbieters ist die Hotline kostenpflichtig, wobei bereits ab Beginn der
Anwahl Gebühren fàllig werden.

Gruß, WM
 

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#1 fiesh
01/04/2010 - 14:59 | Warnen spam
On 2010-04-01, WM wrote:
Skandal zieht weitere Kreise.

Der Skandal zur Kindesmisshandlung an deutschen Lehranstalten zieht
immer weitere Kreise. [..]
[..] Insbesondere zeugungsunfàhig
gewordene Knaben oder ihre Nachkommen werden gebeten, sich unter der
Rufnummer 0123...omega+1 mit den zustàndigen Stellen in Verbindung zu
setzen, so dass die Fakten vollstàndig und ausnahmslos auf einen
mindestens sechsundneunzigeckigen Tisch gelegt und in der Runde
aufgearbeitet werden können.



Ich faende, es waere ein ausserordentlich guter Aprilscherz, wenn Walter
Mixa mal eben bei dir vorbeikaeme und dir einen Faustschlag ins Gesicht
verabreichen wuerde!

fiesh

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