Das Kalenderblatt 100923

22/09/2010 - 13:53 von WM | Report spam
[...] können wir nàmlich in der Zahlenreihe weitergehen und uns die
Menge aller Zahlen 1, 2, 3, ... und so weiter fort ohne Ende, die
Menge aller "natürlichen Zahle" gebildet denken.

Die aus den Elementen der Arithmetik gelàufigen einfachsten
Eigenschaften der natürlichen Zahlen 1, 2, 3, ... besonders auch das
Rechnen mit ihnen, werden nicht nur zwecks Bildung von Beispielen als
bekannt vorausgesetzt, sondern auch öfters systematisch als
Beweishilfsmittel herangezogen.

{{Hier war die Null noch nicht naturalisiert.}}

[A. Fraenkel: "Einleitung in die Mengenlehre", Springer, Berlin (1928)
p. 7]

Gruß, WM
 

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#1 Karlheinz
22/09/2010 - 14:04 | Warnen spam
WM schrieb:

[...] können wir nàmlich in der Zahlenreihe weitergehen und uns die
Menge aller Zahlen 1, 2, 3, ... und so weiter fort ohne Ende, die
Menge aller "natürlichen Zahle" gebildet denken.



Klar, die "naive" Bedeutung des Wortes 'unendlich' ist
-Überraschung- ohne Ende.

Aber wer will schon in solch einer Welt von simpel-trivialen
Vorstellungen leben, wenn es mit überabzàhlbar vielen
Unendlichkeitsgrößenklassen auch geht!

(Wer sind wir denn? Die Gazetten sagen: eine Spezies, die jetzt
emanzipiert und sogar spielerisch die Unendlichkeit beherrscht
- leider ist noch nicht unendlich viel Öl greifbar und bereits das
wird wieder das größtmögliche Gemetzel aller Zeiten herbeiemanzipieren.)

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