Das Kalenderblatt 110101

31/12/2010 - 12:11 von WM | Report spam
Krieg der Frösche und der Màuse (29)

[...] reelle Zahlen - deren jede man sich als Individuum definiert
denken muß durch eine ihr und nur ihr zukommende Eigenschaft {{Die
Menge aller Eigenschaften ist abzàhlbar - und ebenso die Menge aller
Namen:}} An der natürlichen Zahlenreihe hàngt der Cantorsche Begriff
der Abzàhlbarkeit [...] Die möglichen Kombinationen endlichvieler
Buchstaben bilden eine abzàhlbare Menge, und da jede bestimmte reelle
Zahl sich durch endlichviele Worte definieren lassen muß, kann es nur
abzàhlbar viele reelle Zahlen geben - im Widerspruch mit Cantors
klassischem Theorem und dessen Beweis. {{In jeder Wissenschaft wàre
nun ein Widerspruch aufgedeckt und die erschütterten Grundlagen in
Frage zu stellen. Nicht so in der Matheologie. Denn dort gibt es
bekanntlich keinen Widerspruch. Selbst Weyl findet noch eine
Entschuldigung, die aber, da sie nicht hilft, hier nicht zitiert
wird.}}

[H. Weyl: "Das Kontinuum", Veit, Leipzig (1918) p. 11, 18]
http://www.archive.org/stream/dasko...3/mode/2up

One philosophically important way in which numbers and sets, as they
are naively understood, differ is that numbers are physically
instantiated in a way that sets are not. Five apples are an instance
of the number 5 and a pair of shoes is an instance of the number 2,
but there is nothing obvious that we can analogously point to as an
instance of, say, the set {{0/}}.

[Nik Weaver: "Is set theory indispensable?"]
http://www.math.wustl.edu/~nweaver/indisp.pdf

Gruß, WM
 

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#1 Anonym
31/12/2010 - 13:17 | Warnen spam
On 12/31/2010 12:11 PM, WM wrote:

Krieg der Frösche und der Màuse (29)

[...] reelle Zahlen - deren jede man sich als Individuum definiert
denken muß durch eine ihr und nur ihr zukommende Eigenschaft {{Die
Menge aller Eigenschaften ist abzàhlbar - und ebenso die Menge aller
Namen:}} An der natürlichen Zahlenreihe hàngt der Cantorsche Begriff
der Abzàhlbarkeit [...] Die möglichen Kombinationen endlichvieler
Buchstaben bilden eine abzàhlbare Menge, und da jede bestimmte reelle
Zahl sich durch endlichviele Worte definieren lassen muß, kann es nur
abzàhlbar viele reelle Zahlen geben - im Widerspruch mit Cantors
klassischem Theorem und dessen Beweis.



Dann gib doch endlich mal eine Abzàhlung der reellen Zahlen an!

Oder möchtest Du die reellen Zahlen abschaffen?

Das sind ja nicht mal mehr die Pfade von Weierstraß, die Du hier
wandelst, Du kippst ja mit Deinem Gesülze am besten auch gleich den
Grenzwertbegriff und das ganze Fundament der Analysis über Bord!

Wer sagte doch, daß die FH Augsburg von Deinem Treiben wüsste? Also wenn
da kein Handlungsbedarf besteht, dann weiß ich es nicht.

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