Das Kalenderblatt 110825

24/08/2011 - 08:13 von WM | Report spam
Shaxpeareologie (25)

But this denoted a foregone conclusion.
'Tis a shrewd doubt, though it be but a dream,
And this may help to thicken other proofs,
That do demonstrate thinly.


Was mir aber von großem Gewicht zu sein scheint, ist vielmehr
Folgendes.
In dem kurzen Vorwort zu oben genanntem Buche (Lectori S.) sagt
Rawley:

1. "Supererat tandem scriptum illud Confessionis Fidei; quod Auctor
ipse, plurimis ante obitum annis, idiomate Anglicano concepit: operae
pretium mihi visium est Romana Civitate donare; quo non minus Exteris,
quam Popularibus suis, palam fiat, qua Fide imbutus, et quibus mediis
fretus, Illustriss[imus] Heros, Animam Deo reddiderit; et quod
Theologicis studiis, aeque ac philosophicis et civilibus, cum commodum
esset, vacaverit." [Übrig blieb schließlich jene Schrift Confessio
Fidei (Glaubensbekenntnis); die der Autor selbst, sehr viele Jahre vor
seinem Tod in englischer Sprache abgefaßt hat: Es schien mir der Mühe
wert, sie mit dem römischen Bürgerrecht zu beschenken; dadurch möge
nicht nur ihren Landsleuten, sondern gleichermaßen den Auswàrtigen
offenbar gemacht werden, mit welchem Glauben getrànkt und auf welche
Mittel vertrauend der hochberühmte Held seine Seele Gott zurückgegeben
hat; und daß er sich theologischen Studien gleichwie philosophischen
und bürgerlichen widmete, soweit es angemessen war.]
Andrerseits wird in der darauf folgenden „Vita auctoris“ von Rawley
gesagt:
2. "Omni poscenti rationem reddere de ea, quae in illo erat, spe, et
potens et paratus fuit. Hocque opus illud Confessionis fidei, in fine
volmninis hujus editum, abunde testatum reliquit. Intereße frequenter
solebat (cum per valetudinem liceret) Divinis officiis, sive privatim,
sive publice, celebratis, concionibus audiendis; Sacrae Eucharistiae
participandae; et tandem, in fide vera, in Ecclesia Anglicana
stabilita, placide obdormivit.“ [Er war sowohl fàhig als auch bereit,
jedem, der es forderte, eine Rechtfertigung abzugeben über das, was an
Hoffnung in ihm, war. Und dies bezeugte jenes Werk Confessio fidei,
das am Schluß dieses Bandes herausgegeben ist, im Übermaß. Er war
gewöhnt, (solange es ihm seine Gesundheit erlaubte) hàufig an
Gottesdiensten teilzunehmen, seien es privat, seien es öffentlich
gefeierte, Ansprachen zu hören, an der heiligen Eucharistiefeier
teilzunehmen; und schließlich ist er, im wahren, in der englischen
Kirche befestigten Glauben, friedlich entschlafen.]
Diese beiden Positionen 1 u. 2 geben das Material zu mehreren
Syllogismen, welche Ihrem Scharfsinn nicht entgehen werden.
[Cantor an Pollen, 15. 3. 1896 zitiert und übersetzt in C. Tapp:
"Kardinalitàt und Kardinàle", Franz Steiner Verlag (2005) pp. 486f]

Gruß, WM
 

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#1 Ivan Panchenko
24/08/2011 - 11:34 | Warnen spam
On 24 авг, 08:13, WM wrote:
Shaxpeareologie (25)

But this denoted a foregone conclusion.
'Tis a shrewd doubt, though it be but a dream,
And this may help to thicken other proofs,
That do demonstrate thinly.

   Was mir aber von großem Gewicht zu sein scheint, ist vielmehr
Folgendes.
   In dem kurzen Vorwort zu oben genanntem Buche (Lectori S.) sagt
Rawley:

1. "Supererat tandem scriptum illud Confessionis Fidei; quod Auctor
ipse, plurimis ante obitum annis, idiomate Anglicano concepit: operae
pretium mihi visium est Romana Civitate donare; quo non minus Exteris,
quam Popularibus suis, palam fiat, qua Fide imbutus, et quibus mediis
fretus, Illustriss[imus] Heros, Animam Deo reddiderit; et quod
Theologicis studiis, aeque ac philosophicis et civilibus, cum commodum
esset, vacaverit." [Übrig blieb schließlich jene Schrift Confessio
Fidei (Glaubensbekenntnis); die der Autor selbst, sehr viele Jahre vor
seinem Tod in englischer Sprache abgefaßt hat: Es schien mir der Mühe
wert, sie mit dem römischen Bürgerrecht zu beschenken; dadurch möge
nicht nur ihren Landsleuten, sondern gleichermaßen den Auswàrtigen
offenbar gemacht werden, mit welchem Glauben getrànkt und auf welche
Mittel vertrauend der hochberühmte Held seine Seele Gott zurückgegeben
hat; und daß er sich theologischen Studien gleichwie philosophischen
und bürgerlichen widmete, soweit es angemessen war.]
   Andrerseits wird in der darauf folgenden „Vita auctoris“ von Rawley
gesagt:
2. "Omni poscenti rationem reddere de ea, quae in illo erat, spe, et
potens et paratus fuit. Hocque opus illud Confessionis fidei, in fine
volmninis hujus editum, abunde testatum reliquit. Intereße frequenter
solebat (cum per valetudinem liceret) Divinis officiis, sive privatim,
sive publice, celebratis, concionibus audiendis; Sacrae Eucharistiae
participandae; et tandem, in fide vera, in Ecclesia Anglicana
stabilita, placide obdormivit.“ [Er war sowohl fàhig als auch bereit,
jedem, der es forderte, eine Rechtfertigung abzugeben über das, was an
Hoffnung in ihm, war. Und dies bezeugte jenes Werk Confessio fidei,
das am Schluß dieses Bandes herausgegeben ist, im Übermaß. Er war
gewöhnt, (solange es ihm seine Gesundheit erlaubte) hàufig an
Gottesdiensten teilzunehmen, seien es privat, seien es öffentlich
gefeierte, Ansprachen zu hören, an der heiligen Eucharistiefeier
teilzunehmen; und schließlich ist er, im wahren, in der englischen
Kirche befestigten Glauben, friedlich entschlafen.]
    Diese beiden Positionen 1 u. 2 geben das Material zu mehreren
Syllogismen, welche Ihrem Scharfsinn nicht entgehen werden.
[Cantor an Pollen, 15. 3. 1896 zitiert und übersetzt in C. Tapp:
"Kardinalitàt und Kardinàle", Franz Steiner Verlag (2005) pp. 486f]

Gruß, WM



Meine Frage in KB110821 bleibt immer noch bestehen. In "Kardinalitàt
und Kardinàle" wird zum Donnellyschen Kryptogramm auf Seite 195
verwiesen und dort steht nichts von Kronecker. Was soll Cantor von ihm
übernommen haben?

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