Das Kalenderblatt 120411

10/04/2012 - 12:08 von WM | Report spam
Mengenfolgen und Supertasks (8)

Wir bilden ein über alle Grenzen wachsendes Dreieck aus natürlichen Zahlen

1
1, 2
1, 2, 3

und behalten uns vor, ob wir das Dreieck jeweils an seiner Basis

1
1, 2
1, 2, 3
x, x, x, x

oder an seiner Diagonale

x
1, x
1, 2, x
1, 2, 3, x

erweitern. Anstelle der Zahlen 1, 2, 3, 4 habe ich hier x, x, x, x geschrieben, weil man sonst den Unterschied gar nicht erkennen könnte. Dennoch besteht matheologisch eine unüberbrückbare Diskrepanz. Das aktual unendliche, fertige Dreieck besitzt nur im ersten Falle eine aktual unendlich Diagonale, im zweiten Falle nicht, denn zwar werden alle endlichen Folgen natürlicher Zahlen der Reihe nach diagonal hinzugefügt, aber niemals eine unendliche Folge. Diese muss auf der Diagonale von selbst ins Unendliche wachsen, was nur möglich ist, wenn es unbemerkt geschieht, wie bei der Vereinigung aller endlichen Zahlen zu einer Menge mit unendlicher Kardinalzahl, also bei der ersten Konstruktion. Im zweiten Falle dagegen erhàlt das Dreieck durch Anfügung aller endlichen Diagonalen eine aktual unendliche Basis.

Doch die Form des Dreiecks àndert sich auch im Unendlichen nicht. Und deshalb führt die Lehre des aktual Unendlichen in die Irre. Wenn /alle/ Elemente der natürlichen Zahlen in der Breite existieren, so müssen auch alle in der Diagonale existieren, denn die Folgen von arithmetisch dargestellten geometrischen Dreiecken sind so konstruiert, dass die Breite niemals die Diagonale und die Diagonale niemals die Breite übertrifft.

Ganz unklar wàren die Verhàltnisse bei der folgenden Dreieckskonstruktion, wo im ersten Schritt die mit a bezeichneten Elemente hinzugefügt werden, im zweiten Schritt die mit b bezeichneten, im dritten Schritt die mit c bezeichneten usw.

a

a
bb

c
ac
bbc

d
dc
dac
dbbc

d
dc
dac
dbbc
eeeee

...

Keine der Dreiecksseiten kann bei diesem baumkuchenartigen Wachstum eine aktual unendliche Menge von Zahlen enthalten, denn in jedem Schritt wird eine endliche Folge hinzugefügt, so dass sich jeder überzeugen kann: Dort, wo er schaut, ist nichts aktual unendlich.

Gruß, WM
 

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#1 R.H.
10/04/2012 - 20:40 | Warnen spam
WM schrieb:
Mengenfolgen und Supertasks (8)

Wir bilden ein über alle Grenzen wachsendes Dreieck aus natürlichen
Zahlen

1 1, 2 1, 2, 3

und behalten uns vor, ob wir das Dreieck jeweils an seiner Basis

1 1, 2 1, 2, 3 x, x, x, x

oder an seiner Diagonale

x 1, x 1, 2, x 1, 2, 3, x

erweitern. Anstelle der Zahlen 1, 2, 3, 4 habe ich hier x, x, x, x
geschrieben, weil man sonst den Unterschied gar nicht erkennen
könnte. Dennoch besteht matheologisch eine unüberbrückbare
Diskrepanz. Das aktual unendliche, fertige Dreieck besitzt nur im
ersten Falle eine aktual unendlich Diagonale, im zweiten Falle nicht,
denn zwar werden alle endlichen Folgen natürlicher Zahlen der Reihe
nach diagonal hinzugefügt, aber niemals eine unendliche Folge. Diese
muss auf der Diagonale von selbst ins Unendliche wachsen, was nur
möglich ist, wenn es unbemerkt geschieht, wie bei der Vereinigung
aller endlichen Zahlen zu einer Menge mit unendlicher Kardinalzahl,
also bei der ersten Konstruktion. Im zweiten Falle dagegen erhàlt das
Dreieck durch Anfügung aller endlichen Diagonalen eine aktual
unendliche Basis.

Doch die Form des Dreiecks àndert sich auch im Unendlichen nicht. Und
deshalb führt die Lehre des aktual Unendlichen in die Irre. Wenn
/alle/ Elemente der natürlichen Zahlen in der Breite existieren, so
müssen auch alle in der Diagonale existieren, denn die Folgen von
arithmetisch dargestellten geometrischen Dreiecken sind so
konstruiert, dass die Breite niemals die Diagonale und die Diagonale
niemals die Breite übertrifft.

Ganz unklar wàren die Verhàltnisse bei der folgenden
Dreieckskonstruktion, wo im ersten Schritt die mit a bezeichneten
Elemente hinzugefügt werden, im zweiten Schritt die mit b
bezeichneten, im dritten Schritt die mit c bezeichneten usw.

a

a bb

c ac bbc

d dc dac dbbc

d dc dac dbbc eeeee

...

Keine der Dreiecksseiten kann bei diesem baumkuchenartigen Wachstum
eine aktual unendliche Menge von Zahlen enthalten, denn in jedem
Schritt wird eine endliche Folge hinzugefügt, so dass sich jeder
überzeugen kann: Dort, wo er schaut, ist nichts aktual unendlich.

Gruß, WM



Wie schon gestern geschrieben, liegt der Grund dafür in der eigentlichen
Basis jeder Zahl, deren Basis man immer als dimensionslosen Existenzwert
angeben muss.

Mit sog. Zahlen, die ja nur energetische Objekte der Raumzeit sind, und
somit prinzipiell endlichen Bedingungen unterliegen, kann man nur real
endliche Reihen produzieren, eben auch nach obigen Mustern.

Unendliche Reihen sind NIEMALS möglich, da jeder Bezeichner einer Reihe
immer ein energetisches Objekt der Raumzeit bleibt und damit selber
immer schon endlichen Bedingungen unterliegt, weshalb innerhalb der
Raumzeit keine echten endlosen Reihen weder darstellbar noch möglich sind.

Alles Andere ist Illusion.

Und wie geschrieben: unendliche Reihen treten außerhalb des
Grundkràftesystems auch nicht als zàhlbare Form auf, da die jeder sog.
Zahl, also einer weltlich energetischen Beschreibungsform, zugrunde
liegenden Existenzwerte absolut dimensionslos sind und deshalb keinerlei
Reihe, Reihenbildung usw. ermöglichen können.

Erst die Definierung einer Einheit (Wert, Reihe, Cluster usw.) aus einer
Entitàt, oder die Definition einer Reihe aus einer Unendlichkeit (Menge
der Entitàten, die unzàhlbar dimensionslos ist), durch SEPARIERUNG mit
Hilfe von Konstanten, endlichen Definitionen in Operandenform o.à.,
ermöglicht eine endliche Reihe.

z.B.:

Eine endlose Existenzmenge (die real dimensionslos und damit unzàhlbar ist)
wird durch Verknüpfung mit einer Konstanten oder einer (endlichen)
Setzung (beliebige sog. Zahl) oder eines Operanden o.à. immer zu einer
Endlichkeit.

d * pi = U

wobei U auch noch eine besonders "schöne" Endlichkeit darstellt, da
diese auch noch optisch sichtbar sein kann.

Im Gegensatz dazu z.B.

" " * " " = " "

, sofern man die Pause als wertfrei ansieht.


Auch

n * pi = npi

passt in das Schema, da n zwar auf einen unbekannten Wert zeigt (auf
eine Menge an Entitàten weist, was ein Widerspruch an sich ist, da
Entitàten dimensionslos sind, aber als Beispiel nur der
Veranschaulichung dienen soll), aber dennoch weltlich energetisch dort
eben ein Wert steht, der mit n bezeichnet ist, was wieder eine
Endlichkeit bewirkt, die auch ausdrückbar ist, eben als npi, wàhrend die
entitàre Rechnung dazu zu einem imaginàren Wert führt, der Unendlich
oder 0 zu sein scheint, also 0 * pi oder 0 / pi oder beliebig, was hier
irrtümlich immer noch als Unendlichkeitswert aufgefasst wird.

Tatsàchlich werden dabei nur entitàre dimensionslose Existenzen
vermischt mit energetischen Wertsetzungen, was unerlaubt ist, was bisher
dann meist als Unendlichkeit oder Null bezeichnet wurde.

Die Null ist ebenso ein Phantom, eine weltliche Illusion.

Ok, ich merke, meine Anschauungen sind schwer nachvollziehbar, müssen
aber dennoch mal geschrieben werden.


Die meisten Unendlichkeitsanschauungen sind allg. nicht brauchbar,
meistens fürn Eimer, da sie von Anfang an nicht realistisch sind.

Gruß Ron.H.

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