Das muß doch einfacher gehn?

23/10/2007 - 16:28 von mechatroniker | Report spam
Ich habe eine Induktive Last (Schwingankerpumpe) die ich mit einer
sinusförmigen Wechselspannung anfahren muß.
Deren Amplitude soll über einen analogen Steuereingang stufenlos
regelbar sein und zwar verzögerungsfrei.
Wir reden dabei von einer max Leistungsaufnahme von etwa 150W.
Derzeit mache ich das in dem ich eine DC von 24V generiere, und aus
dieser DC in einer H-Brücke pulsbreitenmoduliert eine Sinushalbwelle
abbilde und über den DIR Eingang die Brückendiagonale mit 50 Hz
umschalte .
Dazu eignet sich z.B. der HIP 4082, ich selbst verwende im Moment den
MC 33035.

Soweit so gut.

Nun gibt es plötzlich die Pumpe nicht mehr mit 24V Spulen sondern nur
mehr mit 230V
Damit scheidet der HIP 4082 aus der max 80V vertràgt und beim MC 33035
(max VCC 30V) müßte ich eine 500V Mosfetbrücke aufbauen und die über
Optokoppler anfahren, wobei ich dann nicht weiß, wo ich mir die
Boostspannung für das hi side Gate herholen soll. Man könnte auch
einen class d Brückenverstàrker bauen aber für diese Gleichspannung
(325V) finde ich keine Treiber ICs mehr .

Muß ich denn wirklich diese Klimmzüge machen? Gibts keine Schaltung
mit der ich die Netzspannung mit gutem Wirkungsgrad
amplitudenregulieren kann? Kann mir da jemand einen Tip geben?
Phasenabschnitt wird auf Grund der Schwingankerpumpe nicht gehn, es
müßte schon halbwegs ein Sinus sein, mit der die Pumpe angefahren
wird.
 

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#1 Marte Schwarz
23/10/2007 - 18:49 | Warnen spam
Hi mechatroniker

nun gibt es plötzlich die Pumpe nicht mehr mit 24V Spulen sondern nur
mehr mit 230V



Was spricht gegen einen handelsüblichen Trafo 230V / 24 V ? ggfs ein bischen
an der Spannungsreserve drehen...

Marte

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