Das Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

25/11/2008 - 17:12 von Helmut Wabnig | Report spam
(Sorry, mußte was korrigieren, deshalb das Doppelposting)

Der Zwilling A ruhe vor sich hin.
Zwilling B mache sich auf die Reise
mit einer konstanten Geschwindigkeit.

Wir wollen annehmen, daß sie im Vorbeiflug die Uhren stellen,
ohne die Uhr B in einer Startphase beschleunigen zu müssen.
Und im Rückflug ebenfalls, zum Beispiel könnte er die Uhr
ablesen und die Daten rüberfunken.
Damit habe ich Start- und Bremsphase der Uhren eliminiert.
Was bleibt, ist die Umkehrphase, nur um die geht es in dem Beispiel.

(Ich erspar mir die restlichen 10 Seiten mit Voraussetzungen,
Annahmen, Vorbedingungen, und realphysikalischen Krimskrams.
Selbstverstàndlich sind die Raumschiffe beheizt und klimatisiert.)

Die Fangfrage lautet nun:

Muß der Zwilling B beschleunigen um zum A zurückzukehren?

[ ] JA
[ ] NEIN

Setz ein x ins richtige Kasterl, bevor du weiterliest.

##########################################################

Die Bahnen in "üblicher Darstellung" (für die ganz genauen Leser)

(diesmal wirklich fixed pitch font)


^
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| \
| \
| \
| \
| ) B (lies von unten nach oben)
| /
| /
| /
| /
| /
A

Nochmal die Frage:
Muß der B im Umkehrpunkt beschleunigen?

Ein kleiner Hinweis.
Beschleunigung bewirkt Kraft F = m * a
(Hinweis, Hinweis: Raketenmotor zünden)
w.

Fortsetzung folcht.
 

Lesen sie die antworten

#1 tenner
25/11/2008 - 00:00 | Warnen spam
hwabnig # .- -. :240/2188.911 meinte am 25.11.08
zum Thema "Das Paradoxon im Zwillingsparadoxon.":

Ein letztes Mal. Mehr kommt von mir dazu nicht mehr.

Der Zwilling A ruhe vor sich hin.



1. Man benutzt Zwillinge, weil die einen gemeinsamen Startzeitpunkt in die
Welt haben - also man von ART nichts wissend es paradox findet, wenn die
irgendwann mal deutlich verschieden alt sind. Dabei wàre es paradox, wenn
sie gleich altern würden in dem Versuch.
2. Man konstruiert Modelle indem man alles Unwesentliche weglàßt, aber
auch nicht mehr.

Zwilling B mache sich auf die Reise
mit einer konstanten Geschwindigkeit.



3. Um sich auf die Reise zu machen àndert man seine Geschwindigkeit. Dann
entfernt man sich. Mehr vereinfachen geht nicht.

Wir wollen annehmen, daß sie im Vorbeiflug die Uhren stellen,



4. Da gibt es keinen Vorbeiflug, Zwillinge sind beisammen am Anfang,
deshalb benutzt man den Begriff.

ohne die Uhr B in einer Startphase beschleunigen zu müssen.
Und im Rückflug ebenfalls, zum Beispiel könnte er die Uhr
ablesen und die Daten rüberfunken.



5. Du machst damit was anderes als das, was das Zwillings"paradoxon"
beschreibt. Denn das der Zwilling statt Kunde von ihm wieder beim anderen
Zwilling eintrifft, auch das ist Wesentlicher Gehalt und kann nicht
weggelasen werden.
Was nun noch folgt kan daher keine Bezug zur Sache mehr haben.

6. Aneinander vorbeifliegende sehen sich wechselseitig langsamer altern -
auch da gehen Uhren nicht gleich und der Fakt des gegenseitig erscheint
nicht weniger paradox. Ahnungslose erwarten das einer den anderen
langsamer, der den ersteren dann schneller altern sieht.

Es ist daher reines blödeln:
Die Fangfrage lautet nun:

Muß der Zwilling B beschleunigen um zum A zurückzukehren?

[ ] JA
[ ] NEIN

Setz ein x ins richtige Kasterl, bevor du weiterliest.



Setz Du erst mal Deinen Verstand ein, belese Dich worum es bei der Sache
geht und fang dann noch mal an.
Denn er muß erst mal beschleunigen um wegzukommen von seinem Zwilling und
wieder um zurückzukommen und nochmal um bei ihm zu sein. Getrennt
voneinander - also auf zwei Weltlinien - können sie nicht mal
Gleichzeitigkeit von mehr als einem Ereignis feststellen - schon ihre
Geburt finden sie unterscheidlich lang her, wenn sie was nach Trennung
passierendes gleichzeitig nennen - oder umgekehrt.

Aber das sind alles Anfangsgründe, man muß sowas nicht im usenet lernen
wollen. Und noch alberner ist es wenn die den Lehrer spielen, die nicht
mal wissen worum es geht.

Gruss Gerhard

Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt.
Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen.

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