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Das relativistische Äpfeladditionstheorem

11/09/2007 - 21:17 von martin.muller1 | Report spam
Es geht um das Problem, wie man Äpfel "relativistisch" addieren muß.

Die übliche Aufgabenstellung in Schulbüchern hierzu lautet:

In einer Rakete sollen hintereinander erst eine Anzahl Äpfel u=3 dann
eine Anzahl Äpfel v=4 in den Korb gelegt werden, in welchen aber nur
eine Maximalanzahl Äpfel von 10 hineinpassen. Die Maximalanzahl der
Äpfel in diesem Korb ist hierbei für jeden Beobachter gleich groß,
unabhàngig davon, ob er sich auf den Korb zubewegt oder auch
entgegengesetzt ruht.

Fragestellung:
Wieviele Äpfel werden am Ende im Korb liegen?

Jeder Grundschüler würde nun als Antwort geben: 3 Äpfel + 4 Äpfel = 7
Äpfel

Relativisten rechnen hier aber anders (richtiger), weil sie wissen,
daß konstant nur 10 Äpfel in den Korb passen. Diese
Apfelnaturkonstante "c" lautet daher "10 Äpfel"

Das relativistische Äpfeladditionstheorem lautet (gilt aber auch für
Birnen):
w = (u+ v) / (1+uv/c²)


Hauptgleichung:
u + v = w * (1+uv/c²)


Die Gleichung kann auch so geschrieben werden, wenn man (1+uv/c²) = q
setzt:

u + v = (w * q)

w = (3 Äpfel + 4 Äpfel) / (1+ 3 Äpfel * 4 Äpfel / (10 Äpfel)^2) = 6,25
Äpfel

und

q=1+ 3 Äpfel * 4 Äpfel / (10 Äpfel)^2 = 1,12 (Äpfel kürzen sich weg!)

w*q = 6,25 Äpfel * 1,12 = 7 Äpfel

So kommen auch die Relativisten dank der Genialitàt des albernen
Einsteins und 6-18 Jahren Intensivstudium (Intelligenzabhàngig) zum
selben Ergebnis wie jeder Grundschüler.

Was wàre aber, wenn Einstein ihen nicht das richtige
Äpfeladditionstheorem gezeigt hàtte, he?
 

Lesen sie die antworten

#1 Kurt Bindl
11/09/2007 - 21:41 | Warnen spam
wrote:
Es geht um das Problem, wie man Äpfel "relativistisch" addieren muß.

Die übliche Aufgabenstellung in Schulbüchern hierzu lautet:

In einer Rakete sollen hintereinander erst eine Anzahl Äpfel u=3 dann
eine Anzahl Äpfel v=4 in den Korb gelegt werden, in welchen aber nur
eine Maximalanzahl Äpfel von 10 hineinpassen. Die Maximalanzahl der
Äpfel in diesem Korb ist hierbei für jeden Beobachter gleich groß,
unabhàngig davon, ob er sich auf den Korb zubewegt oder auch
entgegengesetzt ruht.

Fragestellung:
Wieviele Äpfel werden am Ende im Korb liegen?

Jeder Grundschüler würde nun als Antwort geben: 3 Äpfel + 4 Äpfel = 7
Äpfel

Relativisten rechnen hier aber anders (richtiger), weil sie wissen,
daß konstant nur 10 Äpfel in den Korb passen. Diese
Apfelnaturkonstante "c" lautet daher "10 Äpfel"

Das relativistische Äpfeladditionstheorem lautet (gilt aber auch für
Birnen):
w = (u+ v) / (1+uv/c²)


Hauptgleichung:
u + v = w * (1+uv/c²)


Die Gleichung kann auch so geschrieben werden, wenn man (1+uv/c²) = q
setzt:

u + v = (w * q)

w = (3 Äpfel + 4 Äpfel) / (1+ 3 Äpfel * 4 Äpfel / (10 Äpfel)^2) = 6,25
Äpfel

und

q=1+ 3 Äpfel * 4 Äpfel / (10 Äpfel)^2 = 1,12 (Äpfel kürzen sich weg!)

w*q = 6,25 Äpfel * 1,12 = 7 Äpfel

So kommen auch die Relativisten dank der Genialitàt des albernen
Einsteins und 6-18 Jahren Intensivstudium (Intelligenzabhàngig) zum
selben Ergebnis wie jeder Grundschüler.

Was wàre aber, wenn Einstein ihen nicht das richtige
Äpfeladditionstheorem gezeigt hàtte, he?




Hallo Martin, akzeptiers doch endlich!

Warum stellst du dich so an.
Es geht doch nicht anders.
Wie soll man denn sonst erklàren können das man eine Rakete mehrmals
auf nahe c beschleunigen kann.

Da hilft all dein Jammern nichts, es ist Fakt einer Theorie, einer
Glaubensrichtung.

Oder meinst du vielleicht das es nicht geht das man die Rakete mehrmals auf
nahe c

Dann schau doch in die Ringbeschleuniger rein.
Da bedarf es eines immer grösseren Aufwandes um das letzte 9erl nach dem
9-Komma rauszukitzeln.

Es ist doch ganz einfach:
Sobald das sausende Elektron 0,9999 c erreicht hat wird es einfach als
ruhend deklariert
und schon gehts wieder bei v=0 los.

Das làsst sich mit der relativistischen Geschwindigkeitaddition wunderbar
rechnen.
Was willst du? es kommt immer <c raus.
Ist doch genial, oder?

Kurt

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