Dateiserver unter Linux

04/08/2008 - 15:27 von Johann Maar | Report spam
Hallo,

ich möchte einen Dateiserver auf meinem Linux-Rechner installieren,
mit dem ich Dateien für externe Leute anbieten kann, bzw. diese für
mich. Aber: Die Dateien, die ich für einen Externen hochlade, soll
niemand anders sehen. Die Dateien die ein Externer für mich hochlàdt,
soll auch niemand anders sehen.

Gelöst habe ich es bisher mit einem SCP/SFTP in einer chroot-Umgebung
und einem Apache dazu.
Ich lade eine Datei per SFTP-Client in ein Verzeichnis, welches
gleichzeitig im Apache Webserver eingebunden ist, ohne Dateilisting-
Erlaubnis. Ich schicke dann jmd. den http-Link und lösche die Datei,
wenn er sagt, dass er sie geladen hat.
Von extern ist es schwieriger. Jemand làdt eine Datei per SFTP-Client
in ein Verzeichnis und per cronjob verschiebe ich alle Dateien, die
soundsolange nicht veràndert wurden. So kann spàter niemand mehr die
Datei im gleichen Verzeichnis vorfinden. Die Lösung ist aber auch
nicht wirklich toll. Kopierte Unterverzeichnisse werden bspw.
zwischendurch verschoben, obwohl Dateien darin noch kopiert werden.

Gibt es da etwas Tolleres? Ich habe mal was von Ticket-Systemen o.à.
gehört, aber leider nichts an Software dazu gefunden. Oder muss ich
doch auf eine komplett Web-Lösung via HTTP umsteigen? Eine Art Datei-
Sharing-Manager? Gibt es da komfortable Software, mit der man evtl.
sogar per DragnDrop mehrere Dateien "in den Browser" schieben kann?

Hat da jemand ne Idee?
Gruß,
Johann
 

Lesen sie die antworten

#1 Ansgar Strickerschmidt
04/08/2008 - 15:49 | Warnen spam
Am 04.08.2008, 15:27 Uhr, schrieb Johann Maar :

Hallo,

ich möchte einen Dateiserver auf meinem Linux-Rechner installieren,
mit dem ich Dateien für externe Leute anbieten kann, bzw. diese für
mich. Aber: Die Dateien, die ich für einen Externen hochlade, soll
niemand anders sehen. Die Dateien die ein Externer für mich hochlàdt,
soll auch niemand anders sehen.




Dafür sind doch Benutzer-Accounts erfunden worden...
Jeder Deiner Benutzer kriegt einen vollwertigen Account mit
home-Verzeichnis. Da kannst Du dann unter Linux die Rechte einfach so
setzen, dass nur der Benutzer selbst den Inhalt sehen kann.
Zum Hochladen bekommt jeder einen symbolischen Link in sein Verzeichnis
auf ein gemeinsames Directory, worauf eben andere als Besitzer und Gruppe
nur *Schreibrecht* haben. Dann kann man da hineinschreiben, sieht aber
trotzdem nicht, was drin ist.
Und Verschieben und Löschen würde ich, soweit dann noch nötig, mit einem
Shell-Skript rund um "lsof" lösen.

Ist das in Deinem Sinne?

Ansgar

Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht.
Nützliche Adresse gibt's bei Bedarf!
Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be
given when required!

Ähnliche fragen