Datenschützer geben Empfehlungen für IPv6-Einsatz

07/11/2011 - 14:02 von FritzS | Report spam
Bezüglich der Umstellung auf IPv6 habe ich auf Heise einen interessanten
Artikel gefunden.

<http://www.heise.de/security/meldun...6.html>
Auf der 33. Internationalen Datenschutzkonferenz in Mexiko-Stadt haben
sich Datenschützer aus aller Welt auf gemeinsame Empfehlungen für die
Umstellung auf das Internetprotokoll IPv6 verstàndigt. "Angesichts der
zunehmenden Registrierung des Nutzungsverhaltens und der Profilbildung
müssen bei der Umstellung auf den neuen Standard die Möglichkeiten für
einen datenschutzgerechten Einsatz von IPv6 gewàhrleistet werden", sagte
der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit,
Peter Schaar.

Die Konferenzteilnehmer sehen mit dem neuen Protokoll die Gefahr der
leichteren Identfizierbarkeit von Internetnutzern. Der deutsche
Datenschützer kritisiert zum Beispiel, "dass die Hersteller von
Smartphone-Software überwiegend die weltweite eindeutige
Hardware-Kennung der Geràte als Bestandteil der IP-Adresse verwenden".
Damit nàhmen sie "billigend in Kauf, dass das Verhalten der Nutzer
individuell zugeordnet werden kann".

Die Datenschutzkonferenz empfiehlt, die bisher bei Zugangsanbietern
übliche dynamisch IP-Adressvergabe auch nach der Einführung von IPv6
beizubehalten. "Internetzugangsanbieter und Betreiber von Gateways
sollte die Nutzung dynamischer IP-Adressen als Standardeinstellung
anbieten", heißt es in der am Freitag von Schaar veröffentlichten
Entschließung (PDF-Datei). Gesetzgeber und Regulierungsbehörden sollten
entsprechende Verpflichtungen einführen. Zudem sollten
Netzwerkkomponenten und Anwendungen alle Sicherheitsfunktionen von IPv6
(IPSec) in vollem Umfang nutzen. (vbr)

<http://www.privacyconference2011.or...ng=Eng>

Das Dokument zum herunterladen:
33. Internationale Konferenz der Beauftragten für den Datenschutz und
für die Privatsphàre Entschließung über die Verwendung eindeutiger
Kennungen bei der Nutzung von Internet Protokoll Version 6 (IPv6)
<http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/...v6.pdf>

FUP2 at.internet.provider

Fritz
 

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#1 René Schuster
07/11/2011 - 14:29 | Warnen spam
On 2011-11-07 16:02, FritzS wrote:

sagte der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die
Informationsfreiheit, Peter Schaar.



Ist das nicht der selbe der gemeint hat Realnamen im Usenet wàren böse?

Die Datenschutzkonferenz empfiehlt, die bisher bei Zugangsanbietern
übliche dynamisch IP-Adressvergabe auch nach der Einführung von IPv6
beizubehalten.



Gute Idee[tm]. Das verunmöglicht die Identifizierbarkeit natürlich
komplett, wie man ja derzeit sieht.

"Internetzugangsanbieter und Betreiber von Gateways sollte die
Nutzung dynamischer IP-Adressen als Standardeinstellung anbieten",
heißt es in der am Freitag von Schaar veröffentlichten Entschließung
(PDF-Datei). Gesetzgeber und Regulierungsbehörden sollten
entsprechende Verpflichtungen einführen.



Ein Datenschutzkonzept auf Basis gesetzlich vorgeschriebener dynamischer
IP-Adressvergabe... Ich sag's ja immer: Hànde weg von den Drogen!

rs

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