Datenschützer sorgt sich wegen IPv6

01/05/2011 - 15:40 von Horst Nietowski | Report spam
"Bisher hat der informierte und engagierte Nutzer Möglichkeiten an der
Hand, sein informationelles Selbstbestimmungsrecht auf einen anonymen
Internetzugang zu schützen. Mit der Einführung des IPv6-Protokolls droht
dies nun gànzlich unter die Ràder zu kommen, da die neuen
Internetadressen viel mehr über den Nutzer verraten und ihn lebenslang
identifizieren können", sagte Caspar laut einer Vorabmeldung des
Nachrichtenmagazins Der Spiegel."

Dazu ein paar Meinungen:

"möchte feste IP
neo.42 (mehr als 1000 Beitràge seit 04.12.00)

aber auch die Möglichkeit, mir per "Knopfdruck" eine neue IP zu
"ziehen". Sollte man ja problemlos in einen v6 Router integrieren können."

"Blickwinkelkanone (158 Beitràge seit 13.11.09)

Verbindung trennen und wieder herstellen ist eine Standardfunktion,
die jeder Router hat und auch in Zukunft haben wird. Aber das nützt
rein
gar nichts, da die Vergabe der IP-Adresse durch den Provider und
nicht durch Deinen Router erfolgt.

Entscheidend ist also, wie sich de Provider künftig bei IPv6
verhalten werden.

Bei IPv4 sind dynamische IP-Adressen für DSL-Kunden üblich und eine
feste IP-Adresse kostet i.d.R. extra. Bei IPv6 könnte es irgendwann
umgekehrt sein..."

http://www.heise.de/newsticker/meld...35312.html


Ist da wirklich was dran, dass man praktisch nur durch einen Wechsel
des Anbieters zu einer anderen ip-Adressse kommt und ansonsten auf
Dienste wie TOR angewiesen sein wird? Serverbetreiber jetzt mal aussen
vor.
 

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#1 Peter Pan
01/05/2011 - 18:34 | Warnen spam
schlechte Zeiten für Stalker und Postingfàlscher?

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