Datensicherheit im Heimnetz - TimeCapsule oder was?

11/09/2011 - 23:08 von Heinz Rawe | Report spam
Hi NG,

ich muss meine Backupstrategie überdenken, denn meine EDV-Landschaft
(kein Produktivsystem) ist teilweise ungesichert:

1. MacMini als Medienknecht für Film, TV, Photo und Musik. Daten werden
zweifach gespiegelt, nicht via TimeMachine.
2. iMac, derzeit ohne TimeMachine-Backup
3. 1. MacBook Pro (aktuell) mit TimeMachine-Backup auf externer
USB-Festplatte
4. 2. MacBook Pro (early 2008) ohne TimeMachine-Backup
5. drei iPxx-Devices mit Backup/Syncronisation via iTunes

Alle Geràte hàngen an einer AirportExpress am Netz.

Das der MacMini, das 2. MacBook Pro und der iMac nicht gesichert werden,
bereitet mir seit einiger Zeit Bauchschmerzen.

Lösungsmöglichkeiten wàren:

1. MacMini, 2. MacBook Pro und iMac bekommen jeweils eine eigene externe
HDD, die als TimeMachine-Platte dient.
Vorteiel:
günstig
bei Geràtedefekt nur ein Rechner betroffen
Nachteile:
stàndiger Stromverbrauch mehrerer Geràte
Rechnernutzer verantwortlich für Backups, da die externe HDDs nicht
immer laufen werden.

2. Eine (neu anzuschaffende) AirportExtreme kümmert sich um die Backups
aller Rechner.
Vorteile:
Backups (nutzerunabhàngig) automatisiert
nur ein Geràt, das stàndig Strom verbraucht
Nachteile:
teuer
bei Geràtedefekt alle Geràte betroffen

Ergànzungen/Bemerkungen werden dankend entgegen genommen.

Meine Fragen:
Wie steht es derzeit um die Haltbarkeit einer TimeCapsule (s.
http://reviews.cnet.com/8301-13727_...5-263.html)?
Gibt es andere sinnvolle Backup-Strategien für Privatanwender?

Grüße, Heinz
 

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#1 Otto A d a m
12/09/2011 - 07:12 | Warnen spam
Heinz Rawe schrieb:

[mehrere macs sollen backups machen]
Lösungsmöglichkeiten wàren:

1. MacMini, 2. MacBook Pro und iMac bekommen jeweils eine eigene externe
HDD, die als TimeMachine-Platte dient.
Vorteiel:
günstig
bei Geràtedefekt nur ein Rechner betroffen
Nachteile:
stàndiger Stromverbrauch mehrerer Geràte
Rechnernutzer verantwortlich für Backups, da die externe HDDs nicht
immer laufen werden.

2. Eine (neu anzuschaffende) AirportExtreme kümmert sich um die Backups
aller Rechner.
Vorteile:
Backups (nutzerunabhàngig) automatisiert
nur ein Geràt, das stàndig Strom verbraucht
Nachteile:
teuer
bei Geràtedefekt alle Geràte betroffen



Wir haben bei uns im bureau 6 macs, die anfangs alle auf eine eigene
USB-Platte sicherten. Funktionierte. Mit den von Dir beschriebenen
Nachteilen. Zusaetzlich hatten wir noch Bedenken wegen der griffbereiten
Backups ;-(

Dann haben wir an den vorhandenen, aktuellen airport extreme eine
3TB-Platte angeschlossen um daruaf die backups zu machen.

Vorteile: Nur mehr eine Platte und die stand im verschlossenen Serverraum

Nachteil: Immer wieder grosse Schwierigkeiten mit den backups:
Abbrueche, als ungueltig erkannte backups, wo dann neu angefangen werden
musste. Im Allgemeinen recht lahm.


Dann haben wir die Platte an einem macMini-Server angeschlosssen, der eh
recht untaetig im Serverraum rumstand.

Vorteil: etwas flotter und bis auf einen user (warum auch immer), immer
zuverlaessige Updates.

Jetzt haben wir vorige Woche einen ausgemusterten Server (irgendsoein
Opteron mit 16GB RAM) mit freeNAS bestueckt und machen jetzt dort hin
die backups.

Vorteile: Sehr viel schneller. Gespiegelte Platte.

Nachteile: Funktionierte bei Weitem nicht 'out of the box', da fuer die
lions etwas am freeNAS 'getan' werden musste, damit die auch darauf
backups machen wollten.

Ergànzungen/Bemerkungen werden dankend entgegen genommen.

Meine Fragen:
Wie steht es derzeit um die Haltbarkeit einer TimeCapsule (s.
http://reviews.cnet.com/8301-13727_...5-263.html)?
Gibt es andere sinnvolle Backup-Strategien für Privatanwender?



Ich habe hier auch privat ein freeNAS in Betrieb, in einem HP-Rechner
[1]. Funktioniert sehr gut, nur wenn ich mein macbook mal auf lion
upgrade muss ich dann 'was tun'.

Ueber TimeCapsule kann ich wenig sagen, ausser dass mir das zu teuer waere.

mfg
otto

[1] HP ProLiant microserver N36L
(5x2TB HDD + 1x 64GB SSD (cache) + 32GB USB-Stick (System), 8GB RAM)

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