Datensicherung ja - aber wie?

20/09/2008 - 14:08 von Klaus Haber | Report spam
Hallo,

ich suche nach einer Strategie, wie ich mein Betriegssystem Win XP Home und
meine anderen Programme und Dateien vernünftig sichern kann. Doch zunàchst
möchte ich mein System vorstellen:

Rechner mit 2 Festplatten.

Platte 1 mit den Partitionen C:, D: und E:
Platte 2 mit der Partition H:

Auf Platte 1 spielt sich das Leben auf C: ab (Betriebssystem und alle
Programme), unter D: liegen alle eigenen Dateien und E: beherbergt dies und
das.
Auf Platte 2 (H:) gehört die Hàlfte Linux, die andere Hàlfte dient der
Datensicherung. Der Platz für die Datensicherung auf H: ist inzwischen zu
klein geworden und ich habe ein neues Konzept in Arbeit.

Ich beschaffe mir gerade eine neue externe USB-Platte, die *nur* zur
Datensicherung vorgesehen ist. Die Frage lautet: Was sichere ich und mit
welchem Programm sichere ich es. Zur Verfügung stehen als Backup-Programme
"ntbackup" und "Acronis True Image". Da ich mich nicht so auskenne bitte
ich vorweg um Verzeihung, wenn ich Quatsch rede ;-)

Wo ich Angst vor habe ist

1. es könnte durch Eigen- oder Fremdverschuldung mein Rechner plötzlich
einen Hardware-Tod erleiden (1. Platte defekt).
2. Es könnte auf der 1. Platte in Windows ein Betriebssystemfehler
(Softwarefehler) auftreten und der Rechner nicht mehr starten bzw. richtig
arbeiten.
3. Meine eigenen Dateien wàren futsch, alles andere ist noch in Ordnung.

Und nun meine Vorstellung, wie ich mir dann helfen könnte.

Zu 1. (Hardware-Fehler)
Es wàre gut, wenn man in diesem Fall ein Image von Acronis hàtte. Man würde
eine neue Platte einbauen und Win XP neu aufspielen. Dann von der
USB-Platte ein Image von Acronis auf die Platte 1 überspielen. Es sollte
nun alles wieder funktionieren - oder nicht?
Dabei ist mir im Augnblick nicht klar, wo sich das Programm Acronis selbst
befindet. Es ist ja auf Platte 1 noch nicht installiert. Kann ich ein Image
von der USB-Platte direkt auf Platte 1 überspielen ohne daß ich vorher
Acronis aufrufen muß? Oder welche andere Möglichkeit bestünde?

Zu 2. (Software-Fehler)
Ich könnte mit einer Linux-CD den Rechner starten (oder gar mit meinem
installierten Linux auf Platte 2?) Wàre es möglich, jetzt mittels Linux auf
das Acronis Image auf der USB-Platte zuzugreifen und es auf Platte 1 zu
überspielen? Oder welche andere Möglichkeit bestünde?

Zu 3. (Eigene Dateien futsch)
Deswegen ein Image zu überspielen ist sicher nicht sinnvoll? Wàre es
dagegen sinnvoll, mittels "ntbackup" die "Eigenen Dateien" zusàtzlich und
separat auf der USB-Platte abzulegen und sie bei Bedarf auch separat
abzurufen?

Ich stelle mir auch die Frage, ob meine Angst vielleicht falsch kanalisiert
ist und die daraus abgeleiteten Maßnahmen nicht richtig sind.

Die neue USB-Platte ist von Haus aus FAT32 formartiert. Ist es notwendig,
sie für den Einsatz als Backup-Platte auf NTFS umzuformatieren?

Ich würde mich freuen, wenn ich Eure Kritik bzw. Vorschlàge zu meinem
Problem bekommen würde.


Freundliche Grüße
Klaus

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"pH-Messung - einfach zu verstehen"
neu: "Eine Hundegeschichte"
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#1 Ralf Breuer
20/09/2008 - 14:45 | Warnen spam
Klaus Haber schrieb:

Hallo Klaus,

Auf Platte 1 spielt sich das Leben auf C: ab (Betriebssystem und alle
Programme), unter D: liegen alle eigenen Dateien und E: beherbergt
dies und das.
Auf Platte 2 (H:) gehört die Hàlfte Linux, die andere Hàlfte dient der
Datensicherung. Der Platz für die Datensicherung auf H: ist
inzwischen zu klein geworden und ich habe ein neues Konzept in Arbeit.

Ich beschaffe mir gerade eine neue externe USB-Platte, die *nur* zur
Datensicherung vorgesehen ist. Die Frage lautet: Was sichere ich und
mit welchem Programm sichere ich es. Zur Verfügung stehen als
Backup-Programme "ntbackup" und "Acronis True Image".

Zu 1. (Hardware-Fehler)
Es wàre gut, wenn man in diesem Fall ein Image von Acronis hàtte. Man
würde eine neue Platte einbauen und Win XP neu aufspielen. Dann von
der USB-Platte ein Image von Acronis auf die Platte 1 überspielen.
Es sollte nun alles wieder funktionieren - oder nicht?



Richtig.

Dabei ist mir im Augnblick nicht klar, wo sich das Programm Acronis
selbst befindet.



Wenn Du Acronis gekauft hast, ist diese CD bootfàhig, benötigt also zum
Laufen kein funktionierendes Windows. Wenn Du Acronis per Download erworben
hast, hast Du nach der Installation die Möglichkeit, eine bootfàhige CD zu
erstellen.
Du solltest (vor einem Notfall) unbedingt testen, ob dieses selbstbootende
Acronis alle Platten erkennt, auch die USB-Platte.

Zu 2. (Software-Fehler)



Gleiches gilt wie bei 1.

Zu 3. (Eigene Dateien futsch)
Deswegen ein Image zu überspielen ist sicher nicht sinnvoll? Wàre es
dagegen sinnvoll, mittels "ntbackup" die "Eigenen Dateien" zusàtzlich
und separat auf der USB-Platte abzulegen und sie bei Bedarf auch
separat abzurufen?



Ob D: mit Acronis oder mit ntbackup gesichert wird, ist eine
Geschmacksfrage. Es funktioniert beides. Bei laufendem C: kannst Du bei
beiden Möglichkeiten auch einzelne Dateien aus der Sicherung holen und musst
nicht komplett D: rücksichern.

Ich stelle mir auch die Frage, ob meine Angst vielleicht falsch
kanalisiert ist und die daraus abgeleiteten Maßnahmen nicht richtig
sind.



Datensicherung kann man nicht ernst genug nehmen. Die Meisten merken das
erst, wenn es zu spàt ist.

Die neue USB-Platte ist von Haus aus FAT32 formartiert. Ist es
notwendig, sie für den Einsatz als Backup-Platte auf NTFS
umzuformatieren?



Ja, damit Images (wegen einen Größe von einigen Gigabytes) überhaupt darauf
gespeichert werden können.

Ich würde Dir mindestens zwei externe USB-Platten empfehlen, die Du
abwechselnd zur Sicherung benutzt. Denn lauf Murphy ist bei einem fatalen
Problem mit C: sicherlich auch zufàllig die externe Platte kaputt.

Gruß
Ralf
Ich mag kein TOFU. Siehe http://einklich.net/usenet/zitier.htm
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