(DAU-) Sicherung?

17/11/2008 - 10:36 von Tobias Zuercher | Report spam
Hallo allerseits,

suche eine Lösung, um Mess- Eingànge einer Schaltung DAU- sicher und
gleichsam servicefreundlich zu machen.
Es handelt sich um 4..20mA sowie um 0..10V Eingànge.
Die Schaltung sollte auch das Anschliessen von Netzspannung verkraften
können.
Eine TVS- Diode mit vorgeschalteter Feinsicherung wàre eine Lösung,
dann aber muss ggf. die Sicherung gewechselt werden. Eine Glas-
Sicherung ist zu gross, eine SMD- Sicherung kann nicht durch den
Servicetechniker gewechselt werden.
Die Alternative PTC- Sicherungen scheitert daran, dass diese nur eine
Durchlass- Spannung von beispielsweise 30V verkraften.

Weiss jemand eine bessere Variante / Komponenten?

Vielen Dank! Tobias
 

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#1 Thomas Schaerer
17/11/2008 - 11:03 | Warnen spam
Tobias Zuercher wrote:
Hallo allerseits,

suche eine Lösung, um Mess- Eingànge einer Schaltung DAU- sicher und
gleichsam servicefreundlich zu machen.
Es handelt sich um 4..20mA sowie um 0..10V Eingànge.



Hallo Tobias,

Mir scheint, Du bist auch aus der Scheiz... ;-)

Um die 0 bis 10 V zu schuetzen, braucht es eigentlich nur ein
Ueberspannungsschutz, dessen Ansprechspannung ueber diesen 10 V liegt.

Ich nehme an es geht um DC-Spannung, die gemessen werden soll.

Da eignet sich eine Z-Diode mit entsprechend hochohmigem Vorwiderstand, so
dass bei 230-VAC, der Z-Diodenstrom wegen der Verlustleistung und
waermeentwicklung nicht zu gross werden kann.

Wenn der Eingangswiderstand der Spannungsmessung sehr hochohmig, also
z.B. 10 M-Ohm oder mehr ist, kann dieser Vorwiderstand ohne nennenswerte
Messverfaelschung 100 k-Ohm betragen. Der Strom begrenzt sich dann im Mittel
auf etwa 2.3 mA.

Bei der positiven Halbwelle begrenzt es die 230-VAC-Spannung auf +Uz. ich
wuerde eine Z-Diode mit Uz = 15 V verwenden. Bei der negativen Halbwelle
wird die Spannung am Messgeraet auf die Durchflussspannung der Z-Diode von
etwa 0.7 V begrenzt.

Schwieriger wird es das Messgeraet vor 230 VAC reversibel bei Strommessung
zu schuetzen, weil dann der Messeingang niederohmig ist. Ueberlege mal, ob
es fuer die Mesung moeglich ist, wenn in Serie zum Eingang des
Messinstrumentes noch ein Widerstand eingsetzt wird, so dass die Spannung
ueber der Mess-Stelle wenigstens einige Volt betraegt. Dann ergeben sich
bessere Ansatz.

Wenn das moeglich ist, denke ich, dass ich Dir vielleicht einen Loesungsweg
vorschlagen kann.

Die Schaltung sollte auch das Anschliessen von Netzspannung verkraften
können.



Das erinnert mich an meinen selbsterfundenden Spruch: Studentenspezifikation
ist schwieriger als Militaerspezifikation. *ROTFL*

Gruss
Thomas
Mein ELKO-Buch ueber Opamp, OTA und Instrumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de...erstaerker
(Aendere "akz" durch "isi" in der Mailadresse fuer Reply!)

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