DB und Vereisung der Oberleitungen

24/12/2010 - 15:24 von horst-d.winzler | Report spam
Ich erinnere mich noch der Werbeaussage der DB:"Alle reden vom Wetter,
wir fahren erst gar nicht" ;-)
Hatt unbestreitbar Realitàtsbezug wenn man folgenden Artikel liest.
http://www.spiegel.de/panorama/0,15...04,00.html

Ich hing irgendwie der Vermutung an, die DB könnte im Fall der Vereisung
von Oberleitungen diese heizen.
Die Idee ist ja nicht so völlig aus der Welt gegriffen, da sowas auch
bei Überlandleitungen praktiziert wird. Zumal der Hersteller von
Hochspannungseinrichtungen auch Derselbe ist, der die DB beliefert.;-)
Praktisch könnte durch Belastung von Blindstrom, der sich bei Erhöhung
des Wirkstroms automatisch abschaltet,verwirklicht werden.
Bevor ich der Mutmaßung verfalle, das diese Möglichkeit des Börsengangs
der DB geopfert wurde, frage ich doch mal, ob diese Möglichkeit des
Fahrdrahtsheizens überhaupt möglich ist bzw praktiziert wird?
Wie machen es eigentlich die Russen bei ihrer "Transsibirskaja magistral"?
mfg hdw
 

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#1 bernd
24/12/2010 - 15:42 | Warnen spam
On 24 Dez., 15:24, "horst-d.winzler" wrote:
Ich erinnere mich noch der Werbeaussage der DB:"Alle reden vom Wetter,
wir fahren erst gar nicht" ;-)
Hatt unbestreitbar Realitàtsbezug wenn man folgenden Artikel liest.http://www.spiegel.de/panorama/0,15...04,00.html

Ich hing irgendwie der Vermutung an, die DB könnte im Fall der Vereisung
von Oberleitungen diese heizen.
...
mfg hdw


...
Ich habe eine Zusatzfrage: was fließt denn in einer Oberleitung? Es
dürften doch etliche hundert Ampere sein, besonders, wenn mehr als ein
Zug auf der Strecke ist, wenn dazwischen kein Einspeisepunkt ist.
Reicht dieser Strom denn nicht für eine Erwàrmung?

Bei den Russen in Sibirien dürfte das Problem nicht vorhanden sein, da
es dort so kalt ist, daß kein gefrierender Regen auftritt und der
Schnee friert ja nicht fest.

Frohes Fest bei den standesgemàß hier wohl vertretenen elektrischen
Kerzen
Bernd

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