DC-Netznachbildung in einfach

05/04/2012 - 23:05 von Stefan Huebner | Report spam
Hallo zusammen,

als ich zuletzt was "in EMV" gemacht habe (ausser an der Uni) war noch
alles einfach: Netznachbildung und Störmessempfànger von R&S waren da.

Heute bràuchte ich ohne dieses Equipment öfter mal eine Möglichkeit,
eine grobe Aussage über die leitungsgebundenen Störungen kleiner
DC-Lasten zu treffen. Nicht falsch verstehen: ich will nichts, was das
Labor ersetzt. Nur die Besuche reduziert ;)

Sowas
http://www.langer-emv.de/produkte/s...em/nnb-21/
würde meine Defintion von einfach erstmal erfüllen. Ich frage mich zwar,
wo die Masse der SMA-Buchsen angeschlossen ist; aber ansonsten sieht es
erstmal machbar aus.

Konkret geht es derzeit um die Bewertung der Ausgangsspannung von
LED-Vorschaltgeràten. Die CE-Konformitàt nehme ich als gegeben an, in
diesem Fall muss aber im Vorwege eine Aussendung ausgeschlossen werden,
die zu Interferenzen in einer Induktionsschleife für Hörgeràte führen
könnte. Dabei lass ich mich von dem Gedanken leiten, dass die
feldgebundene Abstrahlung nicht mein Problem sein dürfte, aber alles,
was an den Ausgangsklemmen anliegt eventuell schon.

Achso, als Sichtgeràt steht ein Spectrum Anaylzer von 9kHz-1,8GHz zur
Verfügung.

Schöne Ostern!
 

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#1 Joerg
05/04/2012 - 23:35 | Warnen spam
Stefan Huebner wrote:
Hallo zusammen,

als ich zuletzt was "in EMV" gemacht habe (ausser an der Uni) war noch
alles einfach: Netznachbildung und Störmessempfànger von R&S waren da.

Heute bràuchte ich ohne dieses Equipment öfter mal eine Möglichkeit,
eine grobe Aussage über die leitungsgebundenen Störungen kleiner
DC-Lasten zu treffen. Nicht falsch verstehen: ich will nichts, was das
Labor ersetzt. Nur die Besuche reduziert ;)

Sowas
http://www.langer-emv.de/produkte/s...em/nnb-21/

würde meine Defintion von einfach erstmal erfüllen. Ich frage mich zwar,
wo die Masse der SMA-Buchsen angeschlossen ist; ...




Normalerweise wie bei den DC-LISN fuer Solaranlagen, mit
"Y-Kondensatoren" auf der Netzseite. Dieser Punkt muss aber mit der
Metallplatte des Messtisches verbunden sein, ein reines Plastikgehaeuse
ist nicht so gut.

http://labs.ti.bfh.ch/fileadmin/use...lisn01.pdf


... aber ansonsten sieht es erstmal machbar aus.





Uffbasse: Oft fehlen in DC-LISNs die Ableitwiderstaende von den
Koaxbuchse nach Masse. Das kann dann *PICH* im Analyzer machen und hin
isser, der Eingangsmischer. Wird dann teuer, bzw. der Samstag ist im Eimer.

SMA ist auch nicht so der Hit, unter 30MHz braucht man das nun wirklich
nicht. BNC ist besser.


Konkret geht es derzeit um die Bewertung der Ausgangsspannung von
LED-Vorschaltgeràten. Die CE-Konformitàt nehme ich als gegeben an, in
diesem Fall muss aber im Vorwege eine Aussendung ausgeschlossen werden,
die zu Interferenzen in einer Induktionsschleife für Hörgeràte führen
könnte. Dabei lass ich mich von dem Gedanken leiten, dass die
feldgebundene Abstrahlung nicht mein Problem sein dürfte, aber alles,
was an den Ausgangsklemmen anliegt eventuell schon.

Achso, als Sichtgeràt steht ein Spectrum Anaylzer von 9kHz-1,8GHz zur
Verfügung.




Das geht nicht wenn die Hoergeraete-Loops so wie bei uns in Amerika
sind. Das ist alles Audiobereich. Ich habe inzwischen einen Spectrum
Analyzer der bis Null runtergeht aber die Sound Card vom Laptop tut es
auch. Die handelsueblichen LISNs kann man weit unter 100kHz aber nicht
gebrauchen.


Schöne Ostern!




Gleichfalls. Wir werden drei Messen haben, eine nach der anderen. Leute
nach vorn raus und hinten kommen die naechsten rein. Mal sehen ob das
klappt. Ich wuenschte wir haetten eine Hoergeraete-Loop, aber bisher
gibt es nur einen FM Sender und fuenf Empfaenger an die man auch
Nacken-Loops anschliessen kann.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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