Debian von Firewire booten (Laptop PC)

23/10/2011 - 16:12 von User | Report spam
Ein Debian Linux sollte/soll auf einer externen HD so installiert
werden, dass es vom Windows Laptop (gelegentlich) alternativ
gebootet werden kann.

Ich hab eine aktuelle Live Debian 6 CD (mit netinst basis/text
o.à., von der man auch installieren konnte) und eine schon damit
durchgeführte Installation auf einer flinken Firewire-HD-Partition
( /dev/sdb2 ext3 ). BIOS kann davon nicht direkt booten.

Im Zug der (wiederholten) Installation wurde dann am Schluß auch
der Grub2 Bootloader angebooten und dann auf der internen HD
/dev/sda eingenistet. Keine besondere Warnung.
Dann der Super-GAU: beim ersten Boot kam nur ein Grub Error, dass
eine HD (lange cryptische ID) nicht gefunden wurde - obwohl die
FiWi HD noch dran war; und v.a. konnte dann auch das Windows XP
gar nicht mehr gebootet werden! einfach full stop. nur eine
cryptische Grub Console die auch nix anderes als das "ls" command
ausführen konnte (womit man zuminstest die 2 Windows NFTS
partitionen auf der internen HD auflisten konnte). Auch andere im
Netz gefundene komplexere Grub Commands (wie chainloader +1 o.à.)
gingen nicht!
Irgendwie hab ich es dann geschafft über ein Windows CD (anderes
Vista OS - da zum Laptop nur selbsterstellte RecoveryCD existieren
die nix als FullRecover eines jahrealten Zustands können - sonst
nur Daten-Backup) plus TestDisk6.12 von einem USB-Stick den
Bootsektor und offensichtlich auch Struktur der internen HD wieder
zu restaurieren - also einfacher Windows Boot; (F11 Recovery
Option ist glaub ich dabei verloren gegangen naje; wie wieder
bekommen?). Beinahe hàtte ich zum Full-Recovery gegriffen.


Fragen:
* wie erklàrt sich der Super-GAU und dass nichtmal das original
Windows gebootet werden konnte? Irgendwie verunsichernd, dass ein
angeblich ausgereiftes Debian so ein Knaller liefern kann.

* wie kann ich nun gelegentlich das Debian von der
Firewire-Partition booten? ohne die interne HD (1 NTFS Windows + 1
NFTS Recovery Partitionen) gefàhrlich zu repartitionieren? evtl.
durch Auflegen von Kernel und rd auf der internen NTFS HD Parition
+ grub? oder auf USB-Stick? was müsste man genau tun?

* Ein nochmaliger Versuch mit Grub auf der intern-HD ist mir fast
zu gefàhrlich - wenn nicht sehr wahrscheinliche Option. Gibts
evtl. erstmal eine Möglichkeit in Windows ein .exe aufzurufen was
Debian wie gewünscht von FiWi bootet. (Vor vielen Jahren hatte ich
mal unter Win98 irgendso ein Dingens).
Oder könnte man von USB-Stick in Fiwi reinbooten? Was genau tun?

Grüße

PS:

* ich überlege auch Linux per Virtual Machine auf dem Laptop zu
booten. Keine VM Erfahrung bislang. Was wie wo empfiehlt sich hier?
 

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#1 Clemens Ladisch
24/10/2011 - 21:33 | Warnen spam
... Installation auf einer flinken Firewire-HD-Partition ( /dev/sdb2
ext3 ). BIOS kann davon nicht direkt booten.



Dann geht es nicht. Ein FireWire-Treiber wàre zu komplex, um ihn in den
Bootloader oder gar Bootsektor zu quetschen. (Das gilt auch für USB,
aber heutige BIOSse haben es halt drin.)

Du müsstest schon den Kernel auf der internen Platte installieren ...

Oder könnte man von USB-Stick in Fiwi reinbooten?



... oder auf irgendeinen vom BIOS unterstützten Datentràger.

Was genau tun?



Bei der Installation eine separate Partition für /boot (da sind Kernel
und initrd drin) erstellen und diese auf SATA/USB ablegen, und den
Bootloader auf diesem Datentràger installieren. Für Details frag' lieber
einen Debian-Experten.


Gruß
Clemens

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