Der 68000 hat 256 Interrupts - Monatelang hatte ich versucht, mit dem 8080 zwei 1000-stellige Zahlen miteinander zu multiplizieren

09/05/2013 - 20:24 von Peter Müller | Report spam
8080/8085/Z80

Bei diesen Prozessoren gibt es 8 Interrupts. Die Einsprungadressen sind festgelegt und errechnen sich aus einer Multiplikation des Vektors mit 8 (d.h. 00hex bis 38hex). Nach einem Reset beginnen die Prozessoren mit der Programmausführung bei 00hex, was zeitgleich dem Vektor 0 entspricht. Aufgerufen werden können die Interrupts durch externe Anforderung - dabei sendet dann das Bauteil den entsprechenden Opcode (C7hex bis FFhex) an den Prozessor.
Der 8085 hat als Nachfolger des 8080 ein erweitertes Interruptsystem. Dort gibt es 3 externe Anforderungsleitungen, die direkt mit einer Einsprungadresse verknüpft sind. Es handelt sich dabei um 5.5, 6.5 und 7.5. Die Einsprungadressen liegen dabei mittig zwischen den 8080-Einsprungadressen: 5.5 auf 2Chex, 6.5 auf 34hex und 7.5 auf 3Chex.
Der Z80 bekam als Erweiterung des 8080 einen NMI (non maskable interrupt). Dessen Einsprungadresse liegt fest auf 66hex. Nach einem Reset befindet sich der Prozessor in einem zum 8080 kompatiblen Interruptmodus. Über Software kann man in zwei andere Interrupt-Modi wechseln. Im Modus IM1 wird bei externen Interruptanforderungen immer auf den Vektor 7 gesprungen (38hex). Im Mode IM2 làsst sich eine 256 Byte lange Interrupttabelle mit 128 Einsprungadressen erstellen. Dazu wird in das Prozessorregister I Bit 15 bis 8 der Startadresse dieser Tabelle eingetragen. Die interruptauslösende Baugruppe liefert dann Bit 7 bis 1. Der Prozessor liest dann die Speicherzelle [100hex × I + V] und [100hex × I + V + 1] aus, die die Startadresse der Interrupt-Service-Routine darstellt.

68K

Dieser Prozessor unterstützt 256 Interrupts, deren Startadressen in einer Tabelle abgelegt sind. Die Basisadresse ist im Vector-Base-Register abgelegt, zu der dann das Vierfache der Interruptnummer addiert wird.
 

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#1 AGUIRRE
09/05/2013 - 20:46 | Warnen spam
On Thursday, May 9, 2013 8:24:31 PM UTC+2, Peter Müller wrote:
8080/8085/Z80



Bei diesen Prozessoren gibt es 8 Interrupts. Die Einsprungadressen sind festgelegt und errechnen sich aus einer Multiplikation des Vektors mit 8 (d.h. 00hex bis 38hex). Nach einem Reset beginnen die Prozessoren mit der Programmausführung bei 00hex, was zeitgleich dem Vektor 0 entspricht. Aufgerufen werden können die Interrupts durch externe Anforderung - dabei sendet dann das Bauteil den entsprechenden Opcode (C7hex bis FFhex) an den Prozessor.

Der 8085 hat als Nachfolger des 8080 ein erweitertes Interruptsystem. Dort gibt es 3 externe Anforderungsleitungen, die direkt mit einer Einsprungadresse verknüpft sind. Es handelt sich dabei um 5.5, 6.5 und 7.5. Die Einsprungadressen liegen dabei mittig zwischen den 8080-Einsprungadressen: 5.5 auf 2Chex, 6.5 auf 34hex und 7.5 auf 3Chex.

Der Z80 bekam als Erweiterung des 8080 einen NMI (non maskable interrupt). Dessen Einsprungadresse liegt fest auf 66hex. Nach einem Reset befindet sich der Prozessor in einem zum 8080 kompatiblen Interruptmodus. Über Software kann man in zwei andere Interrupt-Modi wechseln. Im Modus IM1 wird bei externen Interruptanforderungen immer auf den Vektor 7 gesprungen (38hex). Im Mode IM2 làsst sich eine 256 Byte lange Interrupttabelle mit 128 Einsprungadressen erstellen. Dazu wird in das Prozessorregister I Bit 15 bis 8 der Startadresse dieser Tabelle eingetragen. Die interruptauslösende Baugruppe liefert dann Bit 7 bis 1. Der Prozessor liest dann die Speicherzelle [100hex × I + V] und [100hex × I + V + 1] aus, die die Startadresse der Interrupt-Service-Routine darstellt.



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Dieser Prozessor unterstützt 256 Interrupts, deren Startadressen in einer Tabelle abgelegt sind. Die Basisadresse ist im Vector-Base-Register abgelegt, zu der dann das Vierfache der Interruptnummer addiert wird.



KISS YOUR ASS GOODBYE!
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Aguirre

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