Der Fluch neuer hardware (MS Surface pro)

16/07/2013 - 08:38 von Ralph A. Schmid, dk5ras | Report spam
Moin,

nur so mal als Lagemeldung von einem Laien, der auszog, einen Pinguin
einzufangen :) Linux nutze ich seit nun einem Jahr als zweit-OS, wegen
nachrichtentechnischer Experimente, eigentlich mag (bzw. muß) ich das
OS ja einfach nur benutzen können, und gut.

Auf meinem ThinkPad X61t alles kein Problem, Kubuntu 12.04 LTS,
saubere Sache, funktioniert alles out of the box. Der support aus der
community zu der SDR-Software ist primàr auf Ubuntu ausgerichtet,
Kubuntu ist ja quasi das Gleiche, aber ich mag einfach KDE lieber.

Nun sollte man denken, alles kein Thema mit einem neuen Rechner. Doch
weit gefehlt. Kubuntu 13.04 làuft "live" prima, unterstützt sofort die
Touch-Bedienung und wàre wohl das OS der Wahl, crasht aber bei der
Installation, Problem ist bekannt und als numerierter bug gelistet,
Abhilfe habe ich keine gefunden. Liegt wohl an UEFI-Dingens-Trallala,
was auch immer.

Kubuntu 13.10 daily crasht bereits beim boot vom USB-Stick in sehr
früher Phase.

Kubuntu 12.10 installiert, findet weder den UMTS/LTE-Stick noch das
WLAN-Interface, allerdings den touch. Sackgasse - ich verstehe zu
wenig davon, wie man manuell einen Treiber unterjubelt. Dazu noch
Fehler in der Grafikdarstellung, sicher auch Treibersache.

Debian 7.10 KDE installiert sich prima, zwar ohne touch-Unterstützung,
aber nun gut, wenigstens der Mobilfunkstick wird erkannt, damit also
Netzzugang. Ernüchterung im Paketmanager, anscheinend darf der nicht
auf die Liste der repositories zugreifen. Ich muß die aber àndern,
sonst schreit das Ding andauernd nach einer CD, die ich nicht habe.
Sudo funktioniert erst, wenn man sich in die Liste der Sudoers
eintràgt *nerv* Kate oder Dolphin funktionieren nicht mit
root-Rechten, weder su noch sudo. Vi nervt, aber nun ja, ich habe die
repo-Liste hàndisch angepaßt, daraufhin findet apt-get nicht mal mehr
git, was zuvor gefunden wurde, aber eben nach CD schrie. WTF?! Selten
so einen paranoid zugenagelten Scheißhaufen erlebt. Erinnert an
Kindersicherung, die zur Elternsicherung wird. Also wieder weg damit.

Nàchster Versuch wird wieder 12.04 LTS sein. Davon bin ich vorab weg,
weil die Kiste mit dem Datentràger nicht booten wollte; daß es nur mit
der AMD64-Version auf einem UEFI-Rechner überhaupt zum boot kommt, das
mußte ich erst lernen, dachte, ich muß eine neuere Distribution
nehmen. Dabei funktioniert mit 32bit generell der UEFI-Krams nicht...

Noch nehme ich es ja sportlich, aber so langsam mag ich dann doch mal
weiterkommen :) Der Ersteinstieg ohne Vorkenntnisse war auf dem
ThinkPad deutlich einfacher als nun ein vermeintlich simpler Umstieg
auf neue HW.




-ras


Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
 

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#1 Michael Baeuerle
16/07/2013 - 09:56 | Warnen spam
"Ralph A. Schmid, dk5ras" wrote:

Nàchster Versuch wird wieder 12.04 LTS sein. Davon bin ich vorab weg,
weil die Kiste mit dem Datentràger nicht booten wollte; daß es nur mit
der AMD64-Version auf einem UEFI-Rechner überhaupt zum boot kommt, das
mußte ich erst lernen, dachte, ich muß eine neuere Distribution
nehmen. Dabei funktioniert mit 32bit generell der UEFI-Krams nicht...

Noch nehme ich es ja sportlich, aber so langsam mag ich dann doch mal
weiterkommen :) Der Ersteinstieg ohne Vorkenntnisse war auf dem
ThinkPad deutlich einfacher als nun ein vermeintlich simpler Umstieg
auf neue HW.



Das UEFI-Zeug ist halt offenbar noch nicht ausgereift. Siehe auch das in
der c't erwàhnte Samsung-Laptop, das sich - wenn man GNU/Linux drauf
laufen làsst - wegen einem UEFI Bug so zerlegt, dass man es danach
einschicken muss.

Erinnert mich ein wenig an ACPI als das damals eingeführt wurde. Da
waren dessen Tabellen auch gerne so kaputt, dass nur Windows etwas damit
anfangen konnte.

Non-MS Betriebssysteme sind/waren da aber beidesmal nicht wirklich
Schuld an der jeweiligen Problematik. Der non-mainstream Weg ist halt
immer etwas steiniger ...


Micha

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