Der Fußgänger

07/07/2010 - 00:39 von Thomas Heger | Report spam
Ein Mann wollte sich gerne eine Fuchsjagd ansehen und stellte sich vor,
wie das wohl wàre: all die Hunde und die Reiter auf ihren Pferden,
gekleidet mit ihren roten Jacken.
Er bat also darum, sich so eine Jagdgesellschaft einmal anschauen zu
dürfen und wurde dann auch als Besucher ins Schloß eingeladen.
Der Weg zum Schloß war aber weit und ungewohnt, und so erschien er an
jenem Sonntag zu spàt zu dieser Jagd und die Reiter mit ihren Hunden
waren schon fort.
Da er das Schauspiel unbedingt ansehen wollte und nicht wusste, wann
diese Gelegenheit je wieder kommen würde, stand er da und überlegte: die
jagen doch den Fuchs und wo der Fuchs ist, da müssen auch die Jàger
sein. Wenn ich nun den Fuchs finde, dann werden die Jàger schon
irgendwann kommen. Auch hatte er mal von einem Alten Mann etwas über den
Fuchs im Wald gehört und wo der zu finden wàre.
Es machte sich also zu Fuß auf den Weg und schlug sich quer durch den
Wald in Richtung zu dieser Stelle, von der der alte Mann erzàhlt hatte.
Schließlich erreichte er eine Lichtung und sah den Fuchs. Was er nicht
sah, das waren die Jàger. Er warte noch sehr lange auf die Jàger, aber
dann ging er den ganzen Weg wieder zurück und wollte den Jàgern von dem
Fuchs erzàhlen. Er fand auch einen und sprach ihn an, oben auf seinem
Pferd, und erzàhlte ihm von dem Fuchs. Der Jàger beugte sich herunter
und sagte: "Hör zu, mein Sohn, Du sollst keine Füchse finden, denn wir
sind die Jàger und Du hast noch nicht einmal ein Pferd."


TH
 

Lesen sie die antworten

#1 wernertrp
07/07/2010 - 07:13 | Warnen spam
On 7 Jul., 00:39, Thomas Heger wrote:
Ein Mann wollte sich gerne eine Fuchsjagd ansehen und stellte sich vor,
wie das wohl wàre: all die Hunde und die Reiter auf ihren Pferden,
gekleidet mit ihren roten Jacken.
Er bat also darum, sich so eine Jagdgesellschaft einmal anschauen zu
dürfen und wurde dann auch als Besucher ins Schloß eingeladen.
Der Weg zum Schloß war aber weit und ungewohnt, und so erschien er an
jenem Sonntag zu spàt zu dieser Jagd und die Reiter mit ihren Hunden
waren schon fort.
Da er das Schauspiel unbedingt ansehen wollte und nicht wusste, wann
diese Gelegenheit je wieder kommen würde, stand er da und überlegte: die
jagen doch den Fuchs und wo der Fuchs ist, da müssen auch die Jàger
sein. Wenn ich nun den Fuchs finde, dann werden die Jàger schon
irgendwann kommen. Auch hatte er mal von einem Alten Mann etwas über den
Fuchs im Wald gehört und wo der zu finden wàre.
Es machte sich also zu Fuß auf  den Weg und schlug sich quer durch den
Wald in Richtung zu dieser Stelle, von der der alte Mann erzàhlt hatte.
Schließlich erreichte er eine Lichtung und sah den Fuchs. Was er nicht
sah, das waren die Jàger. Er warte noch sehr lange auf die Jàger, aber
dann ging er den ganzen Weg wieder zurück und wollte den Jàgern von dem
Fuchs erzàhlen. Er fand auch einen und sprach ihn an, oben auf seinem
Pferd, und erzàhlte ihm von dem Fuchs. Der Jàger beugte sich herunter
und sagte: "Hör zu, mein Sohn, Du sollst keine Füchse finden, denn wir
sind die Jàger und Du hast noch nicht einmal ein Pferd."

TH



Der philosophische Nàhrwert von dieser Geschichte mag ja hoch sein,
der physikalische Nahrwert jedoch geht gegen limes null.

Ähnliche fragen