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Der richtige Transistor

12/03/2009 - 23:59 von Fabian Lenzen | Report spam
Hallo, ich bins nochmal,
wie man hier villeicht schon gemerkt hat, bastel ich mir im Moment eine
Uhr. Dazu möchte ich auch ein paar LEDs ansteuern, und zwar mit
Transistoren. Dazu möchte ich gerne wissen, ob meine Überlegungen soweit
in Ordnung sind:

Ich denke ich sollte Bipolartransistoren verwenden, da diese schon mal
recht billig sind und in meinen Augen ausreichen. Ich wollte das ganze
wie folgt aufbauen:

(+3.4V)
|
V => [LED]
[IC] -
.. [R] |
| | ___ |/
| |-| |--| [T]
| | |\
.. V
|
(GND)

Die Schaltung des IC möchte ich mit ca. 10V betreiben. Ich möchte das IC
nicht übermàßig belasten, "erlaubt" sind 10mA pro Ausgang. die LED ist
laut Herstellerinformation mit 3.4V zu betreiben und nimmt dann einen
Strom von 20-30mA auf (weitere Informationen: http://tinyurl.com/cq96m7)

Ich weiß nicht, worauf ich bei dem Transistor alles achten muss, mir
fàllt aber grad nur ein: Spannung CE und BE, Strom CE, Widerstand BE. Da
ein Transistor wahrscheinlich einen kleinen Widerstand über BE hat,
brauche ich wohl für jeden Transistor einen Vorwiderstand. Gefunden habe
ich spontan diesen Transistor (der erste eigentlich, den ich gefunden
habe...) http://tinyurl.com/dxr47v .

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, muss ich den hFE-Wert für I_C> mA
nachlesen. das wàren dann 120-300, je nach Typ, für I_C0mA, richtig?
Dann wàre, wenn hFE der Stromverstàrkungsfaktor ist, I_B=max. I_C / hFE
= 0.33mA (bei hFE00). Bei max. U_BE = 6V wàren das dann 6V/0.33mA 18kΩ. Um auf 6V zu kommen bràuchte ich also einen Vorwiderstand von
mindestens 12kΩ.

Meine Frage: Kann man das überhaupt so rechnen oder ist die Überlegung
schlicht falsch?

Grüße,
Fabian.
 

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#1 Jens Fittig
13/03/2009 - 00:23 | Warnen spam
Fabian Lenzen schrieb:

Hallo, ich bins nochmal,
wie man hier villeicht schon gemerkt hat, bastel ich mir im Moment eine
Uhr. Dazu möchte ich auch ein paar LEDs ansteuern, und zwar mit
Transistoren. Dazu möchte ich gerne wissen, ob meine Überlegungen soweit
in Ordnung sind:

Ich denke ich sollte Bipolartransistoren verwenden, da diese schon mal
recht billig sind und in meinen Augen ausreichen. Ich wollte das ganze
wie folgt aufbauen:

(+3.4V)
|
V => [LED]
[IC] -
.. [R] |
| | ___ |/
| |-| |--| [T]
| | |\
.. V
|
(GND)



1: Hier fehlt eine Strombegrenzung für die LED!
2: Du brauchst eine Extraversorgung von 3,4 Volt

Die Schaltung des IC möchte ich mit ca. 10V betreiben. Ich möchte das IC
nicht übermàßig belasten, "erlaubt" sind 10mA pro Ausgang. die LED ist
laut Herstellerinformation mit 3.4V zu betreiben



Eine LED betreibt man nicht mit Spannung sondern mit Strom (als
Berechnungsgrundlage)

und nimmt dann einen
Strom von 20-30mA auf (weitere Informationen: http://tinyurl.com/cq96m7)



Und warum nimmst du nicht einfach eine LOW-Power-LED? Die kannst du
ganz ohne Transitor nur mit einem Vorwiderstand an den IC hàngen.

Ich weiß nicht, worauf ich bei dem Transistor alles achten muss, mir
fàllt aber grad nur ein: Spannung CE und BE, Strom CE, Widerstand BE. Da
ein Transistor wahrscheinlich einen kleinen Widerstand über BE hat,
brauche ich wohl für jeden Transistor einen Vorwiderstand. Gefunden habe
ich spontan diesen Transistor (der erste eigentlich, den ich gefunden
habe...) http://tinyurl.com/dxr47v .



Alles Aufwand für nix!

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, muss ich den hFE-Wert für I_C> mA
nachlesen. das wàren dann 120-300, je nach Typ, für I_C0mA, richtig?
Dann wàre, wenn hFE der Stromverstàrkungsfaktor ist, I_B=max. I_C / hFE
= 0.33mA (bei hFE00). Bei max. U_BE = 6V wàren das dann 6V/0.33mA > 18k?. Um auf 6V zu kommen bràuchte ich also einen Vorwiderstand von
mindestens 12k?.



Warum so kompliziert? Bist du frisch studierter Ingenieur? Die kommen
auch oft auf solche überflüssigen "Ideen"

Ausserdemdem sind deine Spannungberechnungen für die Katz. Du musst
nur auf den zulàssigen Strom achten.

Meine Frage: Kann man das überhaupt so rechnen oder ist die Überlegung
schlicht falsch?



Klar kann man das rechnen.

Wenn dein Ausgang mit 10mA belastbar ist, kannst du auch jede normale
20mA LED dranhàngen. Die brennen meist schon mit 5 mA mit praktisch
fast voller Helligkeit. Also einen passenden Widerstand davor und
fertig! Kannst du berechnen aus U-Ausgang minus Brennspannung der LED
und gewünschten Strom von z.B. 7,5 mA - oder einfach mal ausprobieren
und messen.

Bsp:

Uaus = 10 Volt
ULED = 3 Volt
Differenz = 7 Volt
bei 7mA gewünschtem Strom brauchst du also 1k Vorwiderstand

Den Unterschied in der Helligkeit zwischen 7 und 20 mA siehst du nur
im direkten Vergleich. Und solange du nicht aus speziellen Gründen
wirklich die absolut volle Leistung brauchst würde ich nur mit 7 bis
10 mA fahren.

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