Der Satz von Bell und das Konsistenzproblem gemeinsamer Wahrscheinlichkeitsverteilungen

08/12/2013 - 08:02 von Juergen Vogel | Report spam




Zitat:




"Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über diesen Gedankenkreis zu
geben, sowie eine Reihe von weiteren in der Literatur erschienenen
Beweisansàtze zu analysieren und gleichzeitig zu zeigen, daß man mit diesen
Beweismethoden nicht alle Einstein-lokalen verborgenen Variablen
ausschließen kann."




"Wie wir zeigen werden können auch anders geartete Beweise des Satzes von
Bell solche Parameter nicht ausschliessen. In seiner vollen allgemeinen
mathematischen Formulierung bleibt somit der Satz von Bell eine aus
mathematischer Sicht nicht bewiesene Vermutung."




"Der Satz von Bell und das Konsistenzproblem gemeinsamer
Wahrscheinlichkeitsverteilungen"; Karl Hess, Walter Philipp




Vor allen Dingen müssen da ein paar Herren noch etwas Wahrscheinlichkeits-
Mathematik lernen, bevor sie uns wieder den Bell'schen Unsinn pràsentieren
wollen.




Ist die infinitesimale Variation der Wirkung in Raum und Zeit gleich Null,
so gilt Energie- und Impulserhaltung zu jedem Zeitpunkt.




Da der Mesvorgang, im Rahmen der Unschàrferelation, zeitlich kurz ist,
dürfen wir von einem inertialen Wechsel des Bezugssystems ausgehen.




Gilt in einem inertialen Bezugsystem Energie- und Impulserhaltung für einen
bestimmten Zustand, so gilt dies in jedem beliebigen inertialen
Bezugsystem.




Beschreibt man den Zustand der Realitàt durch Energie und Impuls des
Zustandes, so kann ein Zustand der Realitàt nicht gleichzeitig mehrfach
vorliegen, da zu jedem Zeitpunkt Energie- und Impulserhaltung gilt.




Beides sind bezugsystemabhàngige Grössen. Es làsst sich immer ein
spezifisches Bezugsystem finden in welchem die Energie minimal und der
Impuls gleich Null ist. In jedem anderen beliebigen inertialen Bezugsystem
sind beide Grössen verschieden von Null, aber erhalten.




Gegeben seien zwei unitàre vektorielle Grössen A1 und A2 für die im
Erzeugungs-Bezugsystem Energie und Impulserhaltung gilt:




A1 = A*e1




A2 = -A*e1




A1 + A2 = 0




A2 = M0*A1




M0 = -1




Man bezeichnet diese Grössen als verschrànkt.




Eine spàtere Messung erfolgt im allgemeinen in einem anderen inertialen
Bezugsystem in welchem auch Energie- und Impulserhaltung gilt.




Es gilt dann in jedem beliebigen frei zu wàhlenden inertialen Bezugsystem,
mit M'(Rotation) und T'(Translation) beliebig:




A1 = M'*T'*A1'




A2 = M'*T'*A2'




A1'(M,T) = M*T*A1




A2'(M,T) = M*T*A2




wobei A1' und A2' unbestimmt sind, da M und T bis zum Zeitpunkt der Messung
nicht festglegt sind.




Daraus folgt




A1' + A2' = 0




unabhàngig von der Wahl für M und T.




Es gilt jedoch




A2' = M0*A1'




Selbst wenn M und T nicht festgelegt sind, also A1' und A2' einzeln
unbestimmt sind, ist die Verschrànkung erhalten, solange die Verschrànkung
im Erzeugungs-Bezugsystem erhalten ist, da die Energie- und Impulserhaltung
zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort erhalten ist. Die beiden Grössen sind
nach wie vor kausal verbunden.




Was heisst das nun für die QM? Das Gleiche!!!




Der gemeinsame Zustand zweier kausal nicht verbundener Zustànde 1 und 2
ist:




psi> = psi1> * psi2>




Der gemeinsame Zustand zweier kausal verbundener Zustànde 1 und 2 ist:




psi = 1/sqrt(2)*(12> - 21>)




ist nicht faktorisierbar. Das heisst es gibt keinen Einzelzustand. Jedes
Teilchen wird durch den gemeinsamen Zustand beschrieben. Selbst wenn man
nur an einem Teilchen messt, so messt man immer nur einen gemeinsamen
Zustand.




Von zwei Variablen welche durch eine Beziehung verbunden sind kann nur eine
zufàllig sein.




Das Messgeràt an der zweiten Meßstelle verhàlt sich wie ein
nachgeschaltetes Stern-Gerlach Geràt gleicher Pràparation wie das erste.
Das Ergebnis der zweiten Messung steht daher schon vorab zu 100% fest.




Zufàllig ist nur das Ergebnis der ersten Messung. Die zweite Messung ist
dann nicht mehr zufàllig, sondern ein Eigenzustand des gemeinsamen
Zustands, welcher durch Zufall entstanden ist.




Es ist daher auch sinnlos über verborgene Variablen zu sinieren und die
Bellsche Ungleichung ist daher sinnlos, zumal auch mathematische Fehler in
der gesamten Annahme stecken. Sie beweist lediglich den Unglàubigen dass
sie unglàubig sind. Sie entspringt lediglich falscher Fragestellungen in
der Mikrowelt der QM. welche der Makröwelt entspringen. Realitàt ist weder
lokal noch nichtlokal.




Die Annahme verborgener Variablen bei der Verschrànkung ist genau so
unsinnig als wollte man beim Würfeln durch verborgene Variablen im
vorhinein wissen welche Zahl fallen wird.




Man hat in der QM die besondere Situation dass man beim Würfeln mit zwei
identischen(verschrànkten) Würfeln das Ergebnis der zweiten Würfelung
kennen kann, ohne kausal wissen zu können woran das liegt. Das ist insofern
weltbilderschütternd als das man in der Makrowelt identische (oder
antagonistisch identisch) Objekte nicht kennt.




Die Kenntnis der Realitàt ist auf die Unschàrferelation beschrànkt.
Im Rahmen der Unschàrferelation ist die Realitàt zufàllig, für alle
identischen Objekte gleich.


 

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#1 Rose Jaune
08/12/2013 - 08:07 | Warnen spam
Am Sonntag, 8. Dezember 2013 08:02:35 UTC+1 schrieb Juergen Vogel:
>

Zitat:

>

"Ziel dieser Arbeit ist es, einen �berblick �ber diesen Gedankenkreis zu

geben, sowie eine Reihe von weiteren in der Literatur erschienenen

Beweisans�tze zu analysieren und gleichzeitig zu zeigen, da� man mit diesen

Beweismethoden nicht alle Einstein-lokalen verborgenen Variablen

ausschlie�en kann."

>

"Wie wir zeigen werden k�nnen auch anders geartete Beweise des Satzes von

Bell solche Parameter nicht ausschliessen. In seiner vollen allgemeinen

mathematischen Formulierung bleibt somit der Satz von Bell eine aus

mathematischer Sicht nicht bewiesene Vermutung."

>

"Der Satz von Bell und das Konsistenzproblem gemeinsamer

Wahrscheinlichkeitsverteilungen"; Karl Hess, Walter Philipp

>

Vor allen Dingen m�ssen da ein paar Herren noch etwas Wahrscheinlichkeits-

Mathematik lernen, bevor sie uns wieder den Bell'schen Unsinn pr�sentieren

wollen.

>

Ist die infinitesimale Variation der Wirkung in Raum und Zeit gleich Null,

so gilt Energie- und Impulserhaltung zu jedem Zeitpunkt.

>

Da der Mesvorgang, im Rahmen der Unsch�rferelation, zeitlich kurz ist,

d�rfen wir von einem inertialen Wechsel des Bezugssystems ausgehen.

>

Gilt in einem inertialen Bezugsystem Energie- und Impulserhaltung f�r einen

bestimmten Zustand, so gilt dies in jedem beliebigen inertialen

Bezugsystem.

>

Beschreibt man den Zustand der Realit�t durch Energie und Impuls des

Zustandes, so kann ein Zustand der Realit�t nicht gleichzeitig mehrfach

vorliegen, da zu jedem Zeitpunkt Energie- und Impulserhaltung gilt.

>

Beides sind bezugsystemabh�ngige Gr�ssen. Es l�sst sich immer ein

spezifisches Bezugsystem finden in welchem die Energie minimal und der

Impuls gleich Null ist. In jedem anderen beliebigen inertialen Bezugsystem

sind beide Gr�ssen verschieden von Null, aber erhalten.

>

Gegeben seien zwei unit�re vektorielle Gr�ssen A1 und A2 f�r die im

Erzeugungs-Bezugsystem Energie und Impulserhaltung gilt:

>

A1 = A*e1

>

A2 = -A*e1

>

A1 + A2 = 0

>

A2 = M0*A1

>

M0 = -1

>

Man bezeichnet diese Gr�ssen als verschr�nkt.

>

Eine sp�tere Messung erfolgt im allgemeinen in einem anderen inertialen

Bezugsystem in welchem auch Energie- und Impulserhaltung gilt.

>

Es gilt dann in jedem beliebigen frei zu w�hlenden inertialen Bezugsystem,

mit M'(Rotation) und T'(Translation) beliebig:

>

A1 = M'*T'*A1'

>

A2 = M'*T'*A2'

>

A1'(M,T) = M*T*A1

>

A2'(M,T) = M*T*A2

>

wobei A1' und A2' unbestimmt sind, da M und T bis zum Zeitpunkt der Messung

nicht festglegt sind.

>

Daraus folgt

>

A1' + A2' = 0

>

unabh�ngig von der Wahl f�r M und T.

>

Es gilt jedoch

>

A2' = M0*A1'

>

Selbst wenn M und T nicht festgelegt sind, also A1' und A2' einzeln

unbestimmt sind, ist die Verschr�nkung erhalten, solange die Verschr�nkung

im Erzeugungs-Bezugsystem erhalten ist, da die Energie- und Impulserhaltung

zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort erhalten ist. Die beiden Gr�ssen sind

nach wie vor kausal verbunden.

>

Was heisst das nun f�r die QM? Das Gleiche!!!

>

Der gemeinsame Zustand zweier kausal nicht verbundener Zust�nde 1 und 2

ist:

>

psi> = psi1> * psi2>

>

Der gemeinsame Zustand zweier kausal verbundener Zust�nde 1 und 2 ist:

>

psi = 1/sqrt(2)*(12> - 21>)

>

ist nicht faktorisierbar. Das heisst es gibt keinen Einzelzustand. Jedes

Teilchen wird durch den gemeinsamen Zustand beschrieben. Selbst wenn man

nur an einem Teilchen messt, so messt man immer nur einen gemeinsamen

Zustand.

>

Von zwei Variablen welche durch eine Beziehung verbunden sind kann nur eine

zuf�llig sein.

>

Das Messger�t an der zweiten Me�stelle verh�lt sich wie ein

nachgeschaltetes Stern-Gerlach Ger�t gleicher Pr�paration wie das erste.

Das Ergebnis der zweiten Messung steht daher schon vorab zu 100% fest.

>

Zuf�llig ist nur das Ergebnis der ersten Messung. Die zweite Messung ist

dann nicht mehr zuf�llig, sondern ein Eigenzustand des gemeinsamen

Zustands, welcher durch Zufall entstanden ist.

>

Es ist daher auch sinnlos �ber verborgene Variablen zu sinieren und die

Bellsche Ungleichung ist daher sinnlos, zumal auch mathematische Fehler in

der gesamten Annahme stecken. Sie beweist lediglich den Ungl�ubigen dass

sie ungl�ubig sind. Sie entspringt lediglich falscher Fragestellungen in

der Mikrowelt der QM. welche der Makr�welt entspringen. Realit�t ist weder

lokal noch nichtlokal.

>

Die Annahme verborgener Variablen bei der Verschr�nkung ist genau so

unsinnig als wollte man beim W�rfeln durch verborgene Variablen im

vorhinein wissen welche Zahl fallen wird.

>

Man hat in der QM die besondere Situation dass man beim W�rfeln mit zwei

identischen(verschr�nkten) W�rfeln das Ergebnis der zweiten W�rfelung

kennen kann, ohne kausal wissen zu k�nnen woran das liegt. Das ist insofern

weltbildersch�tternd als das man in der Makrowelt identische (oder

antagonistisch identisch) Objekte nicht kennt.

>

Die Kenntnis der Realit�t ist auf die Unsch�rferelation beschr�nkt.

Im Rahmen der Unsch�rferelation ist die Realit�t zuf�llig, f�r alle

identischen Objekte gleich.

>



In der Klausur " Theoretische Physik 1 " fiel mir überhaupt nichts mehr ein.
Aber es gab irgendwo in der Welt einen Studenten der genauso dachte wie ich falls Bell stimmt.

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