Der unendliche Dezimalbruch, das unbekannte Wesen

29/09/2012 - 10:36 von Albrecht | Report spam
Überall im mathematischen Diskurs trifft man auf den Begriff des unendlichen Dezimalbruchs. Und dieser unendliche Dezimalbruch ist ja auch nicht unerheblich, denn in der klassischen Mathematik wird nach Meinung vieler über diesen Begriff die Menge der reellen Zahlen begründet, und deren alles überragende Eigenschaft der Überabzàhlbarkeit geht letztendlich darauf zurück.

Nun haben wir die skurille Situation, dass kein einziger dieser "unendlichen Dezimalbrüche" vorweisbar ist, ein unendlicher Dezimalbruch einfach nicht existiert. Vielmehr kann man exakt nur von "unendlichen Dezimalbruch-Entwicklungen" sprechen. Hier deutet schon der Name darauf hin, dass hier nichts fertiges vorliegt, sondern etwas, was in Entwicklung begriffen ist.

Es ist völlig klar und kann vernünftiger Weise nicht bestritten werden, dass jede Dezimalbruch-Entwicklung auf einer diese Entwicklung konstitutionierenden Vorschrift beruht. Und es folglich keine Dezimalbruch-Entwicklung geben kann, für die keine Vorschrift für deren Entwicklung vorliegt.

Es sollte endlich für jeden mit Mathematik befassten Menschen klargestellt werden: Es gibt keinen unendlichen Dezimalbruch in der Mathematik.

AS
 

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#1 Roland Franzius
29/09/2012 - 10:43 | Warnen spam
Am 29.09.2012 10:36, schrieb Albrecht:
Überall im mathematischen Diskurs trifft man auf den Begriff des unendlichen Dezimalbruchs. Und dieser unendliche Dezimalbruch ist ja auch nicht unerheblich, denn in der klassischen Mathematik wird nach Meinung vieler über diesen Begriff die Menge der reellen Zahlen begründet, und deren alles überragende Eigenschaft der Überabzàhlbarkeit geht letztendlich darauf zurück.

Nun haben wir die skurille Situation, dass kein einziger dieser "unendlichen Dezimalbrüche" vorweisbar ist, ein unendlicher Dezimalbruch einfach nicht existiert. Vielmehr kann man exakt nur von "unendlichen Dezimalbruch-Entwicklungen" sprechen. Hier deutet schon der Name darauf hin, dass hier nichts fertiges vorliegt, sondern etwas, was in Entwicklung begriffen ist.

Es ist völlig klar und kann vernünftiger Weise nicht bestritten werden, dass jede Dezimalbruch-Entwicklung auf einer diese Entwicklung konstitutionierenden Vorschrift beruht. Und es folglich keine Dezimalbruch-Entwicklung geben kann, für die keine Vorschrift für deren Entwicklung vorliegt.

Es sollte endlich für jeden mit Mathematik befassten Menschen klargestellt werden: Es gibt keinen unendlichen Dezimalbruch in der Mathematik.



Ist ungefàhr so tiefsinnig, wie der Satz:
"Geld existiert nur auf dem Papier"


Die Mathematik besteht seit Newtons Zeiten im Wesentlichen aus
uenendlichen Potenzreihen, unter denen die zur Basis 1/10 ungefàhr den
vernachlàssigbarsten Teil darstellen.


Roland Franzius

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