Der Upstream hat Schuld

24/09/2016 - 20:36 von Manuel Rodriguez | Report spam
Fragt man einmal die User des ArchLinux Projektes so hört man dort,
dass alle Probleme in der Software verschwinden sobald man auf die neuste
Version geupdated habe. Und wer bereits ArchLinux einsetzt aber dennoch mit
Grafikkartenproblemen zu kàmpfen hat der braucht nichts weiter zu tun als
einfach den Kernel neu zu kompilieren und dazu eine andere Config-Datei
zu verwenden. Aber ist der Upstream wirklich healthy&stable wie uns die
ArchLinux Leute weißmachen wollen?

Schauen wir uns dochmal die gàngigen Probleme nàher an, mit denen Linux
Anwender zu kàmpfen haben. Da sind zum einen Sicherheitsprobleme bei
OpenSSL, da ist das Chaos aus Wayland, Gnome, Unity und Xorg zu nennen,
da gibt es propritàre WLAN Treiber und es gibt Spionagesoftware wie
Geoclue2 welche sich durch das komplette D-Bus Framework zieht. All diese
Probleme haben nichts mit mit Distributionen zu tun und auch nicht mit
dem Anwender, sondern es sind Probleme im Sourcecode. Sollte man sich
an diesem dysfunktionalen Upstream orientieren wie es ArchLinux tut und
behaupten, dass der Sourcecode perfekt ist, wenn man ihn nur richtig
kompiliert? Oder sollte man lieber davon ausgehen, dass der Upstream der
eigentliche Fehlerteufel ist, den es zu zàhmen gilt?

Interessanterweise gab es noch nie den Fall wo sich jemand über ArchLinux
beschwert hat. Ganz im Gegenteil dort ist man immer vorne mit dabei,
wenn neue Software integriert wird. Bei ArchLinux kann man bereits Wayland
ausprobieren und wie ein Blick auf das Forum zeigt, sind viele schon eifrig
mit dabei. Und bei ArchLinux kann man auch schön mit UEFI arbeiten,
selbst wenn man dadurch den Computer kaputt machen sollte. Alles kein
Problem, weil ArchLinux alles macht was der Upstream möchte.

Ganz anders ist da Ubuntu. Dort bedient man sich zwar auch am Sourcecode
ist aber deutlich wàhlerischer. Man will nicht irgendeine Version des
Linux-Kernels sondern eine ganze bestimmte. Man will nicht irgendeinen
Windows_Manager sondern nur den einen der mit den anderen Komponenten
gut zusammenarbeitet. Zum Nachteil des Konsumenten ist diese Haltung
nicht. Die Leute lieben ihr Ubuntu. Ja sie lieben sogar wenn Ubuntu einmal
nicht funktioniert oder Sicherheitslücken aufweißt. Erst dadurch wird
die Software sympathisch.

So genug der Lobhuddelei, wie seht ihr das? Ist der Upstream tatsàchlich
mit Vorsicht zu genießen?
 

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#1 Peter Köhlmann
24/09/2016 - 21:25 | Warnen spam
Manuel Rodriguez wrote:


So genug der Lobhuddelei, wie seht ihr das? Ist der Upstream tatsàchlich
mit Vorsicht zu genießen?



Nein. Dein Dummschwatz ist es

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